IGS Aurich beteiligt sich wieder am Briefmarathon von Amnesty International

(GZ) Die eigene Regierung  kritisieren: Das  gehört zu den Grundrechten in einer Demokratie. Für uns in Deutschland ein selbstverständliches  Menschenrecht und ein hohes Gut.  Menschen wie die Studentin Geraldine Chacòn aus Venezuela  jedoch riskieren, dafür ins Gefängnis zu kommen.  Geraldine arbeitet in einer Organisation, die Jugendliche in Armenvierteln ausbildet. Ein Engagement, das auch mit Kritik an der Ungerechtigkeit in dem südamerikanischen Staat verbunden ist.

Geraldine wurde verhaftet.  4 Monate in einer Zelle zusammen mit 25 anderen Frauen, ohne sauberes Wasser, ohne Kontakt zu ihrer Familie oder einer Anwältin. Eine konkrete Anklage gab es nicht. Nur den allgemeinen Vorwurf, mit einer regierungskritischen Organisation zusammenzuarbeiten.

Geraldine wurde mittlerweise aus dem Gefängnis entlassen. Frei ist sie nicht, denn sie darf nicht aus Venezuela ausreisen. Und die Gefahr einer erneuten Verhaftung schwebt immer über ihr.

Für Geraldine und drei andere Menschenrechtlerinnen schrieben im Dezember Schüler*innen, Lehrer*innen und Besucher*innen des Adventsflohmarktes insgesamt 220 Briefe mit Appellen an die jeweiligen Regierungen: Achtet die Menschenrechte, schützt Minderheiten, achtet das Recht auf Meinungsfreiheit.

Zusammen mit Millionen anderen sind unsere 220 Briefe jetzt auf der Reise und tragen dazu bei, die Menschenrechte zu verteidigen.

Foto 1 Briefmarathon

Foto 2 Briefmarathon

 

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