(MR) Es war wieder soweit. Die zweite Hälfte des Schüleraustausches begann mit einer langen Zugfahrt über Berlin und Warschau bis nach Krakau. Dort erwartete uns schon die polnische Gruppe und die Begrüßung war laut und herzlich. Das Wetter war locker über 30°C und sollte sich bis zum Ende auch so halten. So frischten wir zunächst unsere Freundschaften und dann uns selbst erstmal wieder auf und brachten uns gegenseitig auf den neuesten Stand, die Zimmer wurden in Beschlag genommen und nach der ersten Nacht haben wir Krakau erstmal richtig kennengelernt. Die wunderschöne Stadt hat nach einer Stadtführung ihre Sehenswürdigkeiten preisgegeben und im Anschluss haben die polnischen Schüler unsere durch die Stadt geführt und entsprechende Hotspots präsentiert.

Als Aufarbeitung der Geschichte diente die Oskar-Schindler-Fabrik. Das tolle Museum bat einen Einblick über den zweiten Weltkrieg, wie er in Polen und speziell in Krakau stattfand. Dies wurde nochmal vertieft mit dem Höhepunkt: der Besuch des Konzentrationslager Ausschwitz. Dort wurde mahnend und zum Teil schonungslos präsentiert, was passiert, wenn sich Gruppen über andere Stellen und versuchen mit aller Gewalt sich durchzusetzen. Dieser schockierende Ort ist sowohl abstoßend, als auch ein wichtiger Bestandteil unserer Geschichte.

In Starachowice kamen die Schülerinnen und Schüler in ihren Gastfamilien unter und lernten ziemlich schnell die Unterschiede, sowie für sie überraschend viele Gemeinsamkeiten fest. Allem voran: das Essen und die herrliche Gastfreundschaft. Alle sind herzlich aufgenommen worden und haben sich durchweg wohl gefühlt.

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Nach mehreren Tagen in der Familie, Schule und dem Leben der Stadt sind wir nach Warschau abgefahren. Dort haben wir nochmal den Puls von Polen fühlen können. Die große aber schöne Stadt bot einen gelungenen Abschluss eines Austausches. Die polnischen Schülerinnen und Schüler verabschiedeten sich von uns. Es gab reichlich Umarmungen, Tränen und Versprechen sich wiederzusehen. Pläne wurden geschmiedet und nach vielen Wiederholungen und langen Winken endete der Austausch. Die deutsche Gruppe hat ihn noch ausklingen lassen und am nächsten Morgen in aller früh den Rückweg angetreten. Die gefühlt ewige Fahrt mit der Bahn fand dann am späten Nachmittag auch ihr Ende und wir sind alle heil wieder angekommen. Feedback? – Gerne wieder :-)

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