(HE) Am 01.07.2019 traf sich die Projektgruppe „Erster Weltkrieg - Verdun“ der IGS Aurich in der Auricher Innenstadt, um etwas über die Auricher Stadtgeschichte im Ersten Weltkrieg zu erfahren. Frau Brigitte Junge, Leiterin des Historischen Museums Aurich, empfing die Gruppe von ca. 25 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe und ihren Lehrern Julian Kern und Daniel Hessing zu einer Führung, die den Teilnehmern die Rolle der Stadt Aurich als Garnisons- und Lazarettstadt näher brachte. Anhand von Exponaten und Fotos wurde nachvollzogen, wie es zur Zeit des Kaiserreichs in Aurich ausgesehen hat und wie das politische Leben die Bürger prägte.

Nach dem Museumsbesuch machte die Gruppe vor der Lambertikirche Halt und erfuhr, welche Notizen Pastor Frerichs während der Zeit von 1915 bis 1918 in der Kirchenchronik hinterließ. Vor dem Kriegerdenkmal in der Burgstraße wurde diskutiert, wie es aus damaliger und aus heutiger Sicht zu interpretieren ist. Das Denkmal vor dem Ulricianum wurde ebenfalls besichtigt. Zwei der dort vermerkten ehemaligen Schüler sind in Verdun gefallen. Die Gruppe konnte so eine Verbindung zu den jungen Männern herstellen, da sie die Friedhöfe, auf denen die Soldaten in einem Massengrab liegen bereits selbst vor Ort in Frankreich mit der Projektgruppe besucht haben.

Als letzte Station besuchte die Gruppe den Auricher Friedhof. Die Kriegsgräber neben dem Mausoleum wurden von den Schülern mit allerhand Gartengerät wieder hergerichtet, die Wege von Unkraut befreit, Grabsteine wurden geputzt und Hecken geschnitten. Danach legten die Schüler auf jedem der 94 Kreuze eine weiße Rose ab und steckten ein Fähnchen mit einer persönlich verfassten Botschaft in das Grab. Mit dieser Aktion wollten die Schüler zeigen, dass die Erinnerung an Kriege niemals verblassen darf und man aus der Geschichte lernen soll. Nur so lässt sich zukünftiges Leid verhindern.

Eine Angehörige einer der in Aurich begrabenen Soldaten war von der Aktion der Schüler sehr gerührt und begeistert, dass junge Menschen ihre Freizeit opfern und sich mit der nicht ganz einfachen Thematik auseinandersetzen wollen und sogar noch selbst Hand anlegen, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Ähnlich äußerte sich Heinz Kleemann vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der kurz vorbeischaute und sich herzlich für die Arbeit der Gruppe bedankte.

 

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Die Projektgruppe „Verdun“ fährt einmal pro Jahr mit interessierten Schülern der Oberstufe der IGS Aurich nach Verdun in Frankreich, um vor Ort die Geschichte des Ersten Weltkriegs exemplarisch nachvollziehbar zu machen.

Als letzte Station besuchte die Gruppe den Auricher Friedhof. Die Kriegsgräber neben dem Mausoleum wurden von den Schülern mit allerhand Gartengerät wieder hergerichtet, die Wege von Unkraut befreit, Grabsteine wurden geputzt und Hecken geschnitten. Danach legten die Schüler auf jedem der 94 Kreuze eine weiße Rose ab und steckten ein Fähnchen mit einer persönlich verfassten Botschaft in das Grab. Mit dieser Aktion wollten die Schüler zeigen, dass die Erinnerung an Kriege niemals verblassen darf und man aus der Geschichte lernen soll. Nur so lässt sich zukünftiges Leid verhindern.

Eine Angehörige einer der in Aurich begrabenen Soldaten war von der Aktion der Schüler sehr gerührt und begeistert, dass junge Menschen ihre Freizeit opfern und sich mit der nicht ganz einfachen Thematik auseinandersetzen wollen und sogar noch selbst Hand anlegen, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Ähnlich äußerte sich Heinz Kleemann vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der kurz vorbeischaute und sich herzlich für die Arbeit der Gruppe bedankte.

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