Aus dem Unterricht

hindklafa(HO) Klassenfahrt der Klassen 8f und 8h nach Hamburg - Wer glaubt, nur Zehntklässler könnten im Chaos einer Großstadt bestehen, der irrt gewaltig! 55 Schülerinnen und Schüler und ihre vier Begleiter Herr Rudolph, Frau Boekhoff-Wilts, Herr Uphoff und Herr Hinderks zogen aus, den Beweis anzutreten. Nachdem uns die Hansestadt mit typisch hamburgischem „Schietwetter“ empfangen hatte, verzogen sich an den folgenden Tagen immer mehr die Wolken und bei schönstem Sonnenschein konnten wir die wahrscheinlich schönste Stadt Deutschlands erkunden. An Programm wurde nicht gespart und so konnten wir uns auf zahlreichen Gebieten fortbilden: lokale (Stadtrundfahrt und Hafenrundfahrt) und überregionale Geografie (Miniaturwunderland), Physik (Planetarium), Geschichte (Panoptikum und Hamburg Dungeon) und Biologie (Hagenbecks Tierpark). Selbst Kunst (perspektivisches Zeichnen in der Speicherstadt mit Frau Boekhoff-Wilts) und Sport (morgendliches Joggen mit Herrn Hinderks im Park) kamen nicht zu kurz. Gefragt nach dem Highlight der Reise, gaben die meisten Schüler und vor allem Schülerinnen jedoch das Fach Wirtschaft an – die Stärkung der einheimischen Wirtschaft in den einschlägigen Shoppingstraßen, wohlgemerkt. Ach ja, und wie sang Hans Albers: „Wer noch niemals in lauschiger Nacht einen Reeperbahnbummel gemacht, der ist ein armer Wicht, denn der kennt dich nicht, mein Sankt Pauli, Sankt Pauli bei Nacht.“ Recht hat er, doch wir zogen den Vormittag der lauschigen Nacht vor – zu sehen gab es auch so reichlich…

(HE) "To be or not to be", "Shall I compare thee to a summer's day", "Romeo, oh Romeo, wherefore art thou Romeo?". Wer kennt diese Zitate aus den Werken William Shakespeares nicht?

ber12a(RÖ) Das Ziel der Studienfahrt der Profilkurse Kunst-Deutsch JG 13 der Herren Isermann und Reinders und der Frauen Meiners und Röttger war die Stadt Berlin mit ihren kulturellen Angeboten. Die SchülerInnen hielten folgende Highlights der umfangreichen Erlebnisse fest:

(LÜ, SI) Wer kennt eine Stadt in Polen außer Warschau? Wer kennt ein weiteres Nachbarland von Polen außer Deutschland? Gut, dass wir den Deutsch-Polnischen Schüleraustausch haben!

Wie nunmehr seit 22 Jahren, so machte sich auch in diesem Jahr eine Gruppe aus dem 10. und 11. Jahrgang auf, um ihre polnischen Austauschpartner aus unserer Partnerschule in Starachovice zu empfangen. Einige hatten schon per Email Kontakt mit ihren Austauschpartnern geknüpft und schon Fotos ausgetauscht, manche sahen ihre Partner aber  zum ersten Mal, als wir uns alle in Hamburg-Langenhorn trafen. Bevor wir dann die Heimreise nach Ostfriesland antraten, verbrachten wir
noch drei Tage in der Hansestadt und lernten uns von Angesicht zu Angesicht kennen. Dabei sahen wir den Hamburger Michel, die Landungsbrücken, gingen über die Reeperbahn, fingen Jan-Niklas ein, betreuten den kranken Lutz, hörten Okko beim Husten zu, schickten Anna nach Mitternacht ins Bett, aßen die von Lukas und Björn gegrillten Steaks und Würstchen, besuchten Museen und freuten uns über die langen Spaziergänge. Erleichtert stellten wir fest, dass Lukas sich von seinen
Panikattacken im Dungeon wieder erholte. In Aurich zogen die Polen bei ihren Gastfamilien ein. Gleich am ersten
Abend wurde gebowlt, was sich am Montag noch mal wiederholte, als das Paddeln und Grillen am Großen Meer abgesagt werden musste und der Bürgermeister uns auf Stadtkosten zu einer weiteren Runde ins Bowlingcenter einlud. Auf diesem Wege noch mal Vielen Dank! Von seiner besten Seite zeigte sich Ostfrieslands Wetter beim Besuch des Kletterwaldes in Aurich und beim Besuch auf Norderney, wo wir auch Bekanntschaften mit Sandklaffmuscheln und Bäumchenröhrenwürmern und ihren bandförmigen Häusern schlossen. Bei herrlichem Sonnenschein winkten wir trotz leichten Sonnenbrandes den Robben auf ihrer Sandbank zu.

Ein ernsterer Ausflug führte uns am letzten Tag zu den Emslandlagern nach Esterwegen, wo wir im neuen Dokumentationszentrum vieles über die dunklen Seiten der Deutsch-Polnischen Beziehungen erfuhren.

Wir haben viele Freundschaften entstehen sehen und glauben, dass alleTeilnehmer vieles Schöne und Interessante über unser Nachbarland erfahren haben. Die neugewonnenen Kenntnisse können wir im April überprüfen, wenn wir zum zweiten Teil des Austausches selbst nach Starachovice fahren. Wir zumindest wissen nun schon einiges mehr über Städte und
Nachbarländer Polens. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch!

Do widzenia!

 

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