Aus dem Unterricht

(ND) Unter diesem Motto fuhren 9 Schülerinnen des 12. Jahrgangs am 24.10.2017 zu einer Veranstaltung an der Hochschule Emden.

Vorausgegangen war im September eine Informationsveranstaltung in der Schule, auf der Hochschulangehörige die jungen Frauen über die Möglichkeiten und Chancen eines Studiums in technischen Fachrichtungen informierten.

In Emden bestand nun die Gelegenheit weitergehende Informationen einzuholen, neue Fragen zu formulieren und eigene Erfahrungen zu sammeln.

Nach der Begrüßung schloss sich eine Allgemeine Studienberatung an. Im zweiten Informationsblock ging es um das Niedersachsentechnikum, eine Möglichkeit ein halbes Jahr lang im Verbund von Hochschule und Firmen (VW, Enercon, Meyer-Werft, Bünting u.a.) Studien- und Berufserfahrungen zu sammeln.

Ein Vorlesungsbesuch schloss sich an: Physik oder Informatik.

Im World-Cafe gab es drei Gesprächsrunden mit Absolventinnen des Technikums, mit einer Hochschulprofessorin (Maschinenbau) und Studierenden.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa wurden am Nachmittag workshops angeboten:

Es ging um Analysen in der Umwelttechnik, eine Einführung in das Löten und Technik im Bereich der Inklusion.

In einer abschließende Runde wurde Lob und Kritik ausgetauscht.

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(SB) Um einen ersten Eindruck vom freiwilligen und ehrenamtlichen Engagement in Turn- und Sportvereinen zu bekommen, besuchen Schülerinnen und Schüler der Sportklasse der IGS Aurich Übungsgruppen verschiedener Sportvereine in Aurich. Dabei lernen sie nicht nur so unterschiedliche Angebote wie Mutter-Kind-Turnen, Kinderturnen und Fußballtraining bei den Bambinis (G-Jugend) kennen. Sie erfahren auch, was zur Leitung solcher Gruppen dazugehört: Zeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Übungsleiterausbildung, Vorbereitung, Materialsuche, Motivation der Kinder, Lösung von Konflikten, Erklären von Übungsformen, Kommunikation mit den Eltern, Auf- und Abbau der Sportgeräte sowie die Freude an der Arbeit mit anderen Menschen. Für viele Schülerinnen und Schüler ergibt sich aus dem ersten Kontakt ein längerfristiges Engagement in den besuchten Übungsgruppen. Als Gruppenhelfer unterstützen sie die Übungsleiter und erwerben dabei wichtige methodische sowie soziale Kompetenzen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis nach den ersten Monaten lautet: In der Freizeit aktiv sein und sich für andere zu engagieren macht richtig Spaß.

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(Swaantje Dochhorn 10c) Schon das zweite Mal im Jahr 2017 hatten wir das Glück, einem Zeitzeugen Fragen über damals zu stellen. Diesmal aber nicht über die Zeit während des zweiten Weltkrieges wie schon im Februar, sondern über die Nachkriegszeit in der DDR und das Leben dort.

Wie das Leben eines Schülers dort gewesen sein muss, kann man sich heutzutage oft nicht mehr so gut vorstellen. Zumindest diejenigen nicht, die nach der Wiedervereinigung 1990 geboren wurden. So war es in jedem Fall sehr interessant Herrn Withof beim Reden zuzuhören. Er erzählte davon, dass er, anders als viele von uns erwartet hätten, nie das Bedürfnis hatte zu fliehen, da alles, was er damals in seiner Jugend erlebt hat, selbstverständlich für ihn war. Es war selbstverständlich, das man jeden Morgen um zehn vor sieben in der Schule sein musste, sowie es selbstverständlich war, dass man sich in der Schule benehmen musste, damit man am Ende des Monats nicht vor der gesamten Schule bloßgestellt wurde. Die Vergehen jedes einzelnen Schülers wurden vor allen anderen Mitschülern aufgezählt, sei es ein Schulverweis oder nur eine geschwänzte Schulstunde. Über alle die Verhaltensregeln damals, die uns oft fremd und überzogen vorkommen, wurde in der DDR nicht diskutiert. Es war einfach normal, so wie es war. Sie hatten keine Vergleiche, keine Vorstellung wie es wohl im Westen war, ob die Schulen strenger oder weniger streng waren. Was Herr Withof uns allerdings bestätigte war, dass mit der Stasi wirklich nicht zu spaßen war. Es war so, dass jeder Schüler in seiner Freizeit ein Hobby haben musste, welches er zwei Mal die Woche ausübte, egal ob es eine Sportart oder z.B. Modell- oder Bootsbau waren. Waren die jungen Sportler gut, kamen sie in der vierten oder fünften Klasse auf eine Sporthochschule, so wie auch Herr Withof. Drei Wochen verbrachte er dort zusammen mit anderen Sportlern, bis ein Familienmitglied sich mit er Stasi anlegte und er zurück auf die „normale“ Schule musste. Das zeigt, dass oft die ganze Familie darunter leiden musste, wenn nur einer sich einen Fehltritt erlaubte.

Die Mitglieder des Staatssicherheitsdienstes waren Meister darin, Druckmittel zu finden, um allen möglichen politischen Gegnern Einhalt zu gebieten. Doch nicht für alles hatten sie eine Lösung. Trotz Verboten und Drohungen konnte man an den ostdeutschen Häusern oft Fernsehantennen sehen, die nach Westen zeigten. Das Westfernsehn war ja auch viel Interessanter als die ewige Propaganda und die immer gleiche Aussage, wie Gut der Osten und wie schlecht der Westen doch wäre. Viele Bewohner der DDR schauten viel lieber Sender wie RTL oder SAT 1, auch oder erst recht mit dem Wissen, dass es illegal war.

Fast zwei volle GL-Stunden hat uns Herr Withof alle Fragen beantwortet, die uns und Frau Kirsch auf der Zunge gebrannt haben, bis uns nicht mehr eingefallen ist. Wie auch beim letzten Mal haben alle MitschülerInnen aufmerksam zugehört und sich über ein wenig Abwechslung im Unterricht gefreut, und wir hoffen, dass sich nicht nur bei uns, sondern auch in anderen Klassen Verwandte oder Bekannte dazu bereit erklären, den Schülern etwas aus ihrer Lebensgeschichte zu erzählen.

Kunst-LK stellt aus

(Leo u.a.) Mit dem Thema Inszenierung beschäftigt sich der Kunstleistungskurs des 13. Jahrgangs.

Besonders haben wir uns mit dem deutschen Künstler Thomas Demand auseinandergesetzt. Dabei leiteten uns Fragen wie: Wie wird das Bild unserer Realität erzeugt? Ist es eine Vorstellung von Erfahrenem oder auch von Gesehenem? Beides scheint, wie in der Arbeit Thomas Demands deutlich wird, der Fall zu sein. Es muss in jedem von uns ein unbenennbares, riesiges Bildgedächtnis geben. Um dieses anzusprechen, inszeniert Demand illusionäre Räume aus Pappe, die von Personen oder Markenzeichen entleert sind. Sie basieren auf medialen Bildern, die um die Welt gingen.

Wir haben Pressebilder als Vorbild gesucht und nach dem Konzept von Thomas Demand malerisch umgesetzt. Die Ergebnisse dieser gestalterischen Auseinandersetzungen sind im Gebäude 5 präsentiert. Unter jedem Bild findet der interessierte Betrachter eine Karte, auf dem Hintergrundinformationen zu der Malarbeit und dem medialen Vorbild stehen. Dabei sind Überraschungen gewollt: Ein Spiel mit unserem kulturellen Bildgedächtnis.

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      Diagnostik und Spaß an der Bewegung - zwei Seiten einer Medaille!

Neu denken, aber dennoch Bewährtes erhalten. Unter diesem Motto fanden im diesen Jahr wieder die Aktionstage im fünften Jahrgang statt (15.-16.08.2017).

Um gut und erfolgreich lernen zu können, müssen gewisse Grundbedingungen erfüllt sein. Zunächst steht die Mobilität im Vordergrund. Unsere Schüler/-innen müssen täglich den Weg zur Schule und von der Schule nach Hause sicher bewältigen. Insofern liegt es nahe, unsere Schüler/-innen für Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren, so dass sie gefahren vermeiden und eigene Sicherheitsstrategien entwickeln können. Um dies anzubahnen, fanden die Aktionen „Vorsicht Auto“ (ADAC), aktives Fahrradfahrtraining (ADAC, Fahrschule Holzhüter), Einsteigerbus (Landkreis) und Training am Fahrradsimulator (Polizei Aurich / Landkreis) statt.

Um gut lernen zu können, muss man hören und sehen können. Und so testeten die Firma Hörgeräte Isermann die Hörfähigkeit unserer Schüler/-innen und die Firma Optik Garrels das Sehvermögen. Zum guten und erfolgreichen Lernen gehört aber auch eine gewisse Beweglich- und motorische Geschicklichkeit (Motto: „Lernen braucht Bewegung“). Aus diesem Grunde testet der Fachbereich Sport, wieder unterstützt durch unsere Schüler/-innen aus dem WPK-Sport Jg. 9, unsere Neuen mittels des Deutschen Motorik Testes. Auf diese Art und Weise lernen auch die WPK-Schüler/-innen, nicht nur selber Sport zu treiben, sondern Sport auch zu organisieren.

Beide Tage standen zudem offenbar unter einem besonders guten Vorzeichen, denn das Wetter spielte mit, so dass die Außenaktionen alle bei Sonnenschein durchgeführt werden konnten. Die IGS Aurich bedankt sich bei allen Unterstützern für ihr hohes Engagement.

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  • 2017.08.15 Aktionstage 02
  • 2017.08.15 Aktionstage 03
  • 2017.08.15 Aktionstage 04
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