Aus dem Unterricht

(HE) Happy Pancake Day, everybody! Am Dienstag vor Aschermittwoch, dem sogenannten Shrove Tuesday, wird in Teilen Großbritanniens und Nordamerikas der Pancake Day gefeiert. Traditionell werden an diesem Tag Pfannkuchen gebacken und mit allem, was die Speisekammer hergibt, belegt. Damit wird die folgende 40tägige Fastenzeit (Lent) eingeleitet. Längst ist dieser Brauch zum Spektakel geworden und wird vielerorts mit Pancake Races zelebriert.

Jedes Jahr trifft es einen der Englischkurse von Herrn Hessing, den Pancake Day auch an der IGS Aurich-West zu feiern. In diesem Jahr erspielte sich der E-Kurs des 7. Jahrgangs die Zutaten für ihre eigenen Pancakes, indem Sie viele Punkte bei Spielchen rund ums Thema machten. Am Ende wurden die Zutaten zu fluffy pancakes mit originalem Pancake Sirup aus Großbritannien verarbeitet. Natürlich war dabei das oberste Gebot, dass nur Englisch gesprochen werden durfte. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und neugierige Besucher wurden gleich mitverpflegt. Die Duftschwaden im Jahrgang werden morgen leider schon wieder verflogen sein.

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(GZ) Eine Aufgabe gemeinsam lösen: Ideen sammeln, sich austauschen, planen, organisieren handeln. So kann man zusammenfassen, was die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs (unter Anderem) in der Gemeinschaftsstunde üben. Im Januar wurden in 2 Klassen Konstruktions-Projekte durchgeführt:

In  der 5c bauten die Kinder  Murmelbahn- Parcours,  in der 5b Brücken.

Gruppen wurden gebildet und an Material gab es Pappe, Papier Kartons, Klebe, Scheren, Stifte.

Die Kinder sind sehr einfallreich und wollen am liebsten gleich „loslegen“.

Aber: Es ist ja einen Gruppen-Aufgabe und so muss man sich zunächst miteinander verständigen: Welche Form soll unsere Brücke haben? Welche Pappe eignet sich? Wie sehen die Pfeiler aus?  Welche Hindernisse kommen in unsere Murmelbahn?  Wie befestigen wir die Hindernisse?

Manche Kinder legen viel Wert darauf, dass das Ergebnis auch schön aussieht. Andere denken: „Egal. Hauptsache, es funktioniert.“

Manche Kinder denken sich die kompliziertesten Konstruktionen aus, und jemand anderes sieht sofort „Das hält aber nicht.“

„Die fragen mich nie, was ich will. Die machen einfach was ohne mich.“

„Der macht gar nichts, wir müssen alles alleine machen.“

Solche Gemeinschaftsstunden bergen auch Zündstoff. Gut so. Denn über das, was ausgesprochen wird, kann man weiter reden und nach Lösungen suchen.

Die Ergebnisse entschädigten aber für manchen Ärger während der Arbeit.

Die Kinder können sich mit  Recht über ihre Konstruktionen freuen.  Hier sind einige Impressionen:

  • Brücke A
  • Brücke B
  • Brücke C
  • Brücke D
  • Brücke E
  • Brücke F
  • Brücke G
  • Murmelbahn C
  • Murmelbahn D
  • Murmelbahn G
  • Murmelbahn H
  • Murmelbahn in Aktion
  • Murmelbanh E

(HE) Der "Bundeswettbewerb Philosophischer Essay" ist ein Wettbewerb, der sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II richtet, die Freude daran haben, einen philosophischen Blick hinter die Kulissen des Alltags zu werfen. Bundesweit nehmen jährlich über 1000 Schüler teil, deren Ziel es ist, einen der ca. 20 Plätze der philosophischen Winterakademie in Münster zu erlangen, indem sie einen Essay zu einem philosophischen Thema verfassen.

In der laufenden Runde des Wettbewerbs nahmen drei Schüler/innen des 11. Jahrgangs teil. Sie verpassten leider den Einzug unter die ersten 20, was aber ihre individuelle Leistung nicht schmälerte. Alle drei entschieden sich für einen Essay zu einem Brief von Heinrich Kleist an Adolphine von Werdeck, in dem sich dieser zu der Aussage "Das Wissen macht uns weder besser, noch glücklicher." hinreißen lässt. Merle, Daniela und Bartek nährten sich dem Schriftverkehr, indem sie Kleists Aussagen in einen generelleren Kontext hoben und diese aus verschiedenen Blickwinkeln betrachteten.

Bedenkt man, dass die drei zu dem Zeitpunkt des Verfassens erst wenige Monate Philosophieschüler waren, können sich die Ergebnisse bereits sehen lassen! Für ihre Teilnahme erhielten die Schüler/innen ein kleines Präsent, verbunden mit der Hoffnung, weiterhin so viel Interesse an der Philosophie zu zeigen.

Die Essays zum Nachlesen:

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Möchtest du allwissend oder glücklich sein?

Ein philosophischer Essay von Merle Kim Gerdes

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Wissen - Der Ursprung des Glücks und der Erfüllung?

Ein philosophischer Essay von Daniela Planteur

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Wissen ist ein Gift

Ein philosophischer Essay von Bartlomiej Dziuba

(OH) Der Unterricht im WPK „Schlaue Füchse“ des sechsten Jahrgangs hat eine wunderbare Besonderheit: Neben vielen Dingen, die wir unbedingt üben müssen, z.B. Rechtschreibung, Lesen, Rechnen oder Konzentration, können wir auch ganz viele Dinge tun, an denen wir Interesse haben. Manchmal sind es Spiele im Kreis, ein anderes Mal das Zeichnen von Plakaten oder Erkundungen in die Schulumgebung. Dieses Mal ging es in die Sporthalle, da durch Zufall genau in unserer Unterrichtszeit ein Drittel der Halle frei war. Das haben wir genutzt und sind einfach mal auf Kletterkurs gegangen! Während es zu Beginn noch recht einfach war, auf die Kästen mit dem einen Weichboden zu klettern, wurde es ab der zweiten Matte schon deutlich schwieriger! Mit jedem Mal mussten mehr zusammengearbeitet werden, aber umso schöner war es, dass am Ende alle Schülerinnen und Schüler des Kurses ganz oben auf sitzen konnten! Neben dem guten Gefühl, gemeinsam etwas Schwieriges geschafft zu haben, war es auch sehr interessant, die Halle einmal von so weit oben zu sehen… Mal sehen, welche Aufgabe wir uns beim nächsten Mal suchen!

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(GE) Am 20.01.2017 war es wieder soweit – die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs der IGS Aurich-West begaben sich auf große Erkundungstour. Im Rahmen der Einheit „Naturereignisse“ und „Naturkatastrophen“ des Gesellschaftslehre-Unterrichts forschten und recherchierten sie zu unter-schiedlichen Fragestellungen. Hierbei wurden nicht nur Telefonbücher und Gelbe Seiten gewälzt, um im Notfall die Nummern der Ortsverbände, zum Beispiel des Technischen Hilfswerks, herausfinden zu können, sondern auch die neuen Medien mit einbezogen, um auch die diesbezüglichen Fähig- und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu trainieren.

Dass auch Filme als Recherchematerial verwendet werden können, erfuhren sie durch gelenkte Fragen zur Filmanalyse und auch die schuleigene Bibliothek versprach spannende Informationen.

Besonders betroffen wirkten die Kinder jedoch, als sie sich in Zeitschriften und Zeitungen über vergangene Katastrophen informierten und selbst in die Haut eines Reporters schlüpfen sollten, der von dieser Katastrophe berichtet. Auch die Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse waren aktiv an diesem Methodentag beteiligt und stellten ganz schnell fest, dass neben Krieg und Terror auch die Naturgewalten Dörfer und Regionen komplett auslöschen können.

Besonders beeindruckt waren alle Beteiligten jedoch von dem Einsatzwagen des Technischen Hilfswerks, deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen extra für unseren Methodentag zu uns gekommen waren, um von ihrer Arbeit zu berichten. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt und interessiert, als es darum ging, das Innere des Fahrzeugs ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Ehrfürchtig wurden die großen Geräte bestaunt und allerhand wissenswerte Informationen erfragt.

Alles in allem war es ein gelungener Tag, der darin mündete, dass die Kinder ihre Ergebnisse zu der Fragestellung „Was gibt es zu beachten, wenn wir ein Unterstützungszentrum für den Notfall einrichten wollten?“ zusammenfassen sollten.

Es war sehr schnell klar, dass man in einem Katastrophenfall mit tatkräftiger Unterstützung, Essen, Kleidung, Geräten und Unterkünften helfen muss. Es wurde aber auch präventiv gedacht: Es sollte eine Website eingerichtet werden, auf der man neben den wichtigsten Informationen für den Notfall auch Hinweise zur Jugendarbeit des Technischen Hilfswerks oder auch der Feuerwehr usw. finden sollte. Auch ein Notfall-Verhaltenstraining (möglichst mit einem Simulator) sollte dort angeboten werden.

Da es den Schülerinnen und Schülern recht schwer fiel, dem Telefonbuch und den Gelben Seiten Informationen zu entnehmen, kamen sie auf die Idee eine Art „Notfall-Telefonbuch“ zu erstellen. Diese solle dann „Rote Seiten“ heißen und alle wichtigen Nummern der jeweiligen Ortsverbände enthalten, da man sich sehr schnell einig war, dass in einem deutschlandweiten Katastrophenfall die allgemeinen Notfallnummern sehr schnell ausgelastet wären.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es für die Schülerinnen und Schüler ein sehr lehrreicher und informativer Vormittag war, den sie sicherlich nicht so schnell vergessen werden.

Ein besonderer Dank geht an die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks, die uns so tatkräftig unterstützt haben und unsere Schülerinnen und Schülern ihre Zeit zur Verfügung gestellt und sie überaus kompetent und freundlich über ihre Arbeit informiert haben.

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