Aus dem Unterricht

Schülerinnen und Schüler der Sportklasse (5b) planen ein Bewegungsangebot für Kindergartenkinder

(SB) „Kannst du mir helfen?“ Das Kindergartenkind aus einem Auricher Kindergarten kommt nicht an die Ringe und wendet sich hilfesuchend an die Schülerin aus der Sportklasse der IGS Aurich-West, die die Station mit den Ringen betreut. Sie packt beherzt zu und hebt den Kleinen an die Ringe. „Traust du dich, in den Toaster zu steigen?“ An dieser Station wurden zwei Weichböden hinter der Sprossenwand aufrecht hingestellt. Zwischen diesen Weichböden können die Kindergartenkinder sich wie Toastbrotscheiben herunterlassen und wieder hochklettern. Daneben an den Ringen schwingen die Kinder hängend oder stecken die Beine durch die Ringe und lassen sich anstoßen. Die kleineren Kinder toben sich im Krabbel- und Balancierparcours aus oder rutschen auf der Turnbank herunter, die in einer Sprossenwand eingehängt ist. Dieses Bewegungsangebot haben Schülerinnen und Schüler der Sportklasse des 5. Jahrgangs IGS für Kindergartenkinder geplant und durchgeführt.

In der Vorbereitung hierzu mussten die zwei Schülerinnen und die zwei Schüler der 5b sich erst einmal informieren, welche Bewegungsangebote für die Altersgruppe der Kindergartenkinder überhaupt geeignet sind. Hierzu dachten sich die Schüler eigene Stationen aus, wälzten Bücher und sahen sich die Sammlung von bewährten Bewegungsstationen der Kindertagesstätte an. Die Schülergruppe einigte sich auf vier Stationen, damit jeweils ein Schüler eine Station betreuen konnte.

An einem Mittwochmorgen stand dann der Unterrichtsgang zur Kindertagesstätte auf dem Stundenplan. Schnell wurden der Toaster, die Ringe, der Bewegungsparcours und die Bankrutsche aufgebaut und die Kinder konnten im Sitzkreis begrüßt werden. Die Kindergartenkinder waren sehr aufgeregt und gingen begeistert an die Stationen. Es wurde geklettert, gerutscht, gesprungen, gekrabbelt und gelaufen bis die Köpfe rot waren und die Schweißperlen glänzten.

Die Schüler der Sportklasse übernahmen dabei die Betreuerrolle, indem sie die Kindergartenkinder anleiteten und bei Bedarf unterstützten. Dabei mussten sie auf die jeweiligen Bedürfnisse und Möglichkeiten des einzelnen Kindes eingehen. Nach einer Stunde bauten Schüler und Kindergartenkinder gemeinsam die Stationen wieder ab und trafen sich zu einem abschließenden Sitzkreis.

Die Kindergartenkinder waren vom Besuch der Schüler und ihrem Bewegungsangebot begeistert und wünschten sich eine Wiederholung. Für die Schülergruppe der Sportklasse war die ungewohnte Rolle als Planer, Organisator, Helfer und Betreuer eines Sportangebots eine wertvolle Erfahrung. Der Besuch des außerschulischen Lernorts Kindergarten stellte eine hohe Motivation dar. Das Lob der Kindergartenkinder sowie der Erzieher belohnten die Arbeit in der Vorbereitung und der Durchführung. Auch die Schülerinnen und Schüler stellten abschließend fest: „Das müssen wir unbedingt nochmal machen!“.

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Schüler der Sportklasse unterstützen Kindergartenkinder beim Erwerb des Minisportabzeichens

(SB) Seit einigen Monaten verleiht der niedersächsische Landessportbund ein Minisportabzeichen an Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die erforderlichen Übungen sind in eine Bewegungsgeschichte eingeflochten: Hoppel der Hase und Bürste der Igel müssen zum Geburtstag von Frau Eule am anderen Ende des Waldes. Um dorthin zu gelangen, müssen sie klettern, balancieren, hüpfen, Slalom laufen, am Seil schwingen, einen Hang herunterrollen und unter einem Hindernis hindurchkrabbeln.

Angeleitet von Herma Wilms vom MTV Aurich und betreut von Schülerinnen und Schülern der Sportklasse 5b der IGS Aurich-West wollte sich eine Kindergartengruppe eines Auricher Kindergartens den Übungen des Minisportabzeichens stellen.

Zuerst wurden die Stationen aufgebaut und die Übungen vorgemacht. Dann konnten die Kinder aktiv werden. Dabei wurden sie an den Stationen von den Schülern der Sportklasse betreut. Die Schüler feuerten die Kinder an, gaben ihnen Tipps, halfen, trösteten und lobten. Alle 20 Teilnehmer legten das Minisportabzeichen ab und erhielten dafür eine Urkunde.

Für die Kindergartenkinder waren der Besuch der Schüler und das vielfältige Bewegungsangebot eine gelungene Abwechslung. Den Schülerinnen und Schülern der Sportklasse ermöglichte das Betreuen dieses Sportangebots neue Erfahrungen, die über diejenigen der eigenen körperlichen Bewegung hinausgehen. Sie mussten sich in die Kindergartenkinder hineinversetzen und deren körperlichen und geistigen Möglichkeiten berücksichtigen. Beim Umgang mit den Kindern mussten sie eine Sprache wählen, die die Kindergartenkinder verstehen konnten. Auf diese Weise konnten Empathiefähigkeit und sozialer Kompetenz entwickelt und geübt werden, die von den Schülern in Schule, Sport, Beruf und im gesellschaftlichen Zusammenleben gleichermaßen gefordert werden.

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(Swaantje Dochhorn, 9c) Langweiligen Geschichtsunterricht kennt doch jeder oder? Über den zweiten Weltkrieg hat man schon so vieles gehört und in den Büchern steht auch immer nur das Gleiche. Doch was ist, wenn man eine Geschichte von jemandem hört, der sie selbst miterlebt hat?

Diese Möglichkeit hatte am 28. Februar die Klasse 9c. Glücklicherweise haben sich die Großeltern einer Schülerin bereit erklärt, am Dienstagnachmittag in die Schule zu kommen, und Fragen zu beantworten, die wir in der Stunde zuvor aufgeschrieben hatten. Auch wenn manche es wohl nicht für möglich gehalten hätten, hörten sogar die unruhigsten Schüler und Schülerinnen wie gebannt zu, und stellten sogar selbst Fragen. Wir hörten viel über die sogenannte Hitler Jugend (HJ), den Arbeitsdienst, die schrecklichen Bedingungen bei der Wehrmacht, die Gefangennahme von Soldaten und die Gefangenschaft in England oder Amerika. Gefangenschaft hört sich wirklich schlimm an, doch „in unserem Fall“ soll die Zeit dort wohl besser gewesen sein, als im Heimatland. Niemand hatte Geld, geschweige denn etwas zu essen, und alle hatten Angst, sowohl vor dem Krieg, als auch vor Hitlers SS (Schutz Staffel) und SA (Sturmabteilung), die immer direkt zur Stelle waren, wenn irgendwo etwas passierte, was der Regierung nicht gefiel. Erst wenn man eine solche Geschichte von jemandem hört, der sie selbst erlebt hat, merkt man, wie schlimm dass alles eigentlich war.

Hoffentlich bietet sich auch noch anderen Klassen die Möglichkeit mit Zeitzeugen zu sprechen, denn eine schönere Art zu lernen, gibt es einfach nicht.

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(Jonas Fröhling, 9c) Heute war es ein besonderer Tag für die Klasse 9c, da wir im GEL-Unterricht Besuch von den Großeltern einer Mitschülerin bekamen.

Sie erzählten sehr viel über ihre Vergangenheit, wie z.B. ihre Gefangenschaft, den Krieg, Hitler und auch über Schwierigkeiten bei den Nazis. Dies war sehr interessant, da es eine andere Situation war als wenn man es immer aus den Büchern liest und es nicht zu vergleichen ist, wenn man es von Menschen hört, die es selbst erlebt haben.

Als sie dann nach 1:45 h wieder gingen, bekamen sie als Dankeschön von Frau Kirsch einen Blumenstrauß.

Dieser Tag war ein sehr schöner Tag und beide Seiten werden ihn bestimmt nicht vergessen. 

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(HE) Happy Pancake Day, everybody! Am Dienstag vor Aschermittwoch, dem sogenannten Shrove Tuesday, wird in Teilen Großbritanniens und Nordamerikas der Pancake Day gefeiert. Traditionell werden an diesem Tag Pfannkuchen gebacken und mit allem, was die Speisekammer hergibt, belegt. Damit wird die folgende 40tägige Fastenzeit (Lent) eingeleitet. Längst ist dieser Brauch zum Spektakel geworden und wird vielerorts mit Pancake Races zelebriert.

Jedes Jahr trifft es einen der Englischkurse von Herrn Hessing, den Pancake Day auch an der IGS Aurich-West zu feiern. In diesem Jahr erspielte sich der E-Kurs des 7. Jahrgangs die Zutaten für ihre eigenen Pancakes, indem Sie viele Punkte bei Spielchen rund ums Thema machten. Am Ende wurden die Zutaten zu fluffy pancakes mit originalem Pancake Sirup aus Großbritannien verarbeitet. Natürlich war dabei das oberste Gebot, dass nur Englisch gesprochen werden durfte. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und neugierige Besucher wurden gleich mitverpflegt. Die Duftschwaden im Jahrgang werden morgen leider schon wieder verflogen sein.

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(GZ) Eine Aufgabe gemeinsam lösen: Ideen sammeln, sich austauschen, planen, organisieren handeln. So kann man zusammenfassen, was die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs (unter Anderem) in der Gemeinschaftsstunde üben. Im Januar wurden in 2 Klassen Konstruktions-Projekte durchgeführt:

In  der 5c bauten die Kinder  Murmelbahn- Parcours,  in der 5b Brücken.

Gruppen wurden gebildet und an Material gab es Pappe, Papier Kartons, Klebe, Scheren, Stifte.

Die Kinder sind sehr einfallreich und wollen am liebsten gleich „loslegen“.

Aber: Es ist ja einen Gruppen-Aufgabe und so muss man sich zunächst miteinander verständigen: Welche Form soll unsere Brücke haben? Welche Pappe eignet sich? Wie sehen die Pfeiler aus?  Welche Hindernisse kommen in unsere Murmelbahn?  Wie befestigen wir die Hindernisse?

Manche Kinder legen viel Wert darauf, dass das Ergebnis auch schön aussieht. Andere denken: „Egal. Hauptsache, es funktioniert.“

Manche Kinder denken sich die kompliziertesten Konstruktionen aus, und jemand anderes sieht sofort „Das hält aber nicht.“

„Die fragen mich nie, was ich will. Die machen einfach was ohne mich.“

„Der macht gar nichts, wir müssen alles alleine machen.“

Solche Gemeinschaftsstunden bergen auch Zündstoff. Gut so. Denn über das, was ausgesprochen wird, kann man weiter reden und nach Lösungen suchen.

Die Ergebnisse entschädigten aber für manchen Ärger während der Arbeit.

Die Kinder können sich mit  Recht über ihre Konstruktionen freuen.  Hier sind einige Impressionen:

  • Brücke A
  • Brücke B
  • Brücke C
  • Brücke D
  • Brücke E
  • Brücke F
  • Brücke G
  • Murmelbahn C
  • Murmelbahn D
  • Murmelbahn G
  • Murmelbahn H
  • Murmelbahn in Aktion
  • Murmelbanh E
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