Aus dem Unterricht

(HE) Der "Bundeswettbewerb Philosophischer Essay" ist ein Wettbewerb, der sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II richtet, die Freude daran haben, einen philosophischen Blick hinter die Kulissen des Alltags zu werfen. Bundesweit nehmen jährlich über 1000 Schüler teil, deren Ziel es ist, einen der ca. 20 Plätze der philosophischen Winterakademie in Münster zu erlangen, indem sie einen Essay zu einem philosophischen Thema verfassen.

In der laufenden Runde des Wettbewerbs nahmen drei Schüler/innen des 11. Jahrgangs teil. Sie verpassten leider den Einzug unter die ersten 20, was aber ihre individuelle Leistung nicht schmälerte. Alle drei entschieden sich für einen Essay zu einem Brief von Heinrich Kleist an Adolphine von Werdeck, in dem sich dieser zu der Aussage "Das Wissen macht uns weder besser, noch glücklicher." hinreißen lässt. Merle, Daniela und Bartek nährten sich dem Schriftverkehr, indem sie Kleists Aussagen in einen generelleren Kontext hoben und diese aus verschiedenen Blickwinkeln betrachteten.

Bedenkt man, dass die drei zu dem Zeitpunkt des Verfassens erst wenige Monate Philosophieschüler waren, können sich die Ergebnisse bereits sehen lassen! Für ihre Teilnahme erhielten die Schüler/innen ein kleines Präsent, verbunden mit der Hoffnung, weiterhin so viel Interesse an der Philosophie zu zeigen.

Die Essays zum Nachlesen:

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Möchtest du allwissend oder glücklich sein?

Ein philosophischer Essay von Merle Kim Gerdes

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Wissen - Der Ursprung des Glücks und der Erfüllung?

Ein philosophischer Essay von Daniela Planteur

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Wissen ist ein Gift

Ein philosophischer Essay von Bartlomiej Dziuba

(OH) Der Unterricht im WPK „Schlaue Füchse“ des sechsten Jahrgangs hat eine wunderbare Besonderheit: Neben vielen Dingen, die wir unbedingt üben müssen, z.B. Rechtschreibung, Lesen, Rechnen oder Konzentration, können wir auch ganz viele Dinge tun, an denen wir Interesse haben. Manchmal sind es Spiele im Kreis, ein anderes Mal das Zeichnen von Plakaten oder Erkundungen in die Schulumgebung. Dieses Mal ging es in die Sporthalle, da durch Zufall genau in unserer Unterrichtszeit ein Drittel der Halle frei war. Das haben wir genutzt und sind einfach mal auf Kletterkurs gegangen! Während es zu Beginn noch recht einfach war, auf die Kästen mit dem einen Weichboden zu klettern, wurde es ab der zweiten Matte schon deutlich schwieriger! Mit jedem Mal mussten mehr zusammengearbeitet werden, aber umso schöner war es, dass am Ende alle Schülerinnen und Schüler des Kurses ganz oben auf sitzen konnten! Neben dem guten Gefühl, gemeinsam etwas Schwieriges geschafft zu haben, war es auch sehr interessant, die Halle einmal von so weit oben zu sehen… Mal sehen, welche Aufgabe wir uns beim nächsten Mal suchen!

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(GE) Am 20.01.2017 war es wieder soweit – die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs der IGS Aurich-West begaben sich auf große Erkundungstour. Im Rahmen der Einheit „Naturereignisse“ und „Naturkatastrophen“ des Gesellschaftslehre-Unterrichts forschten und recherchierten sie zu unter-schiedlichen Fragestellungen. Hierbei wurden nicht nur Telefonbücher und Gelbe Seiten gewälzt, um im Notfall die Nummern der Ortsverbände, zum Beispiel des Technischen Hilfswerks, herausfinden zu können, sondern auch die neuen Medien mit einbezogen, um auch die diesbezüglichen Fähig- und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu trainieren.

Dass auch Filme als Recherchematerial verwendet werden können, erfuhren sie durch gelenkte Fragen zur Filmanalyse und auch die schuleigene Bibliothek versprach spannende Informationen.

Besonders betroffen wirkten die Kinder jedoch, als sie sich in Zeitschriften und Zeitungen über vergangene Katastrophen informierten und selbst in die Haut eines Reporters schlüpfen sollten, der von dieser Katastrophe berichtet. Auch die Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse waren aktiv an diesem Methodentag beteiligt und stellten ganz schnell fest, dass neben Krieg und Terror auch die Naturgewalten Dörfer und Regionen komplett auslöschen können.

Besonders beeindruckt waren alle Beteiligten jedoch von dem Einsatzwagen des Technischen Hilfswerks, deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen extra für unseren Methodentag zu uns gekommen waren, um von ihrer Arbeit zu berichten. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt und interessiert, als es darum ging, das Innere des Fahrzeugs ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Ehrfürchtig wurden die großen Geräte bestaunt und allerhand wissenswerte Informationen erfragt.

Alles in allem war es ein gelungener Tag, der darin mündete, dass die Kinder ihre Ergebnisse zu der Fragestellung „Was gibt es zu beachten, wenn wir ein Unterstützungszentrum für den Notfall einrichten wollten?“ zusammenfassen sollten.

Es war sehr schnell klar, dass man in einem Katastrophenfall mit tatkräftiger Unterstützung, Essen, Kleidung, Geräten und Unterkünften helfen muss. Es wurde aber auch präventiv gedacht: Es sollte eine Website eingerichtet werden, auf der man neben den wichtigsten Informationen für den Notfall auch Hinweise zur Jugendarbeit des Technischen Hilfswerks oder auch der Feuerwehr usw. finden sollte. Auch ein Notfall-Verhaltenstraining (möglichst mit einem Simulator) sollte dort angeboten werden.

Da es den Schülerinnen und Schülern recht schwer fiel, dem Telefonbuch und den Gelben Seiten Informationen zu entnehmen, kamen sie auf die Idee eine Art „Notfall-Telefonbuch“ zu erstellen. Diese solle dann „Rote Seiten“ heißen und alle wichtigen Nummern der jeweiligen Ortsverbände enthalten, da man sich sehr schnell einig war, dass in einem deutschlandweiten Katastrophenfall die allgemeinen Notfallnummern sehr schnell ausgelastet wären.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es für die Schülerinnen und Schüler ein sehr lehrreicher und informativer Vormittag war, den sie sicherlich nicht so schnell vergessen werden.

Ein besonderer Dank geht an die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks, die uns so tatkräftig unterstützt haben und unsere Schülerinnen und Schülern ihre Zeit zur Verfügung gestellt und sie überaus kompetent und freundlich über ihre Arbeit informiert haben.

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(FR, SP)  Vor einiger Zeit kamen die Elternvertreter der 7g zu uns in die Klassenstunde und stellten ein spannendes Projekt vor. Es heißt „Weihnachtspäckchenkonvoi“ und wie das Wort schon sagt, sollte es hier darum gehen, anderen Kindern Weihnachtsgeschenke zu packen, diese mit Briefen zu versehen und mit dem teilweise vier kilometerlangen LKW-Konvoi nach Rumänien, Bulgarien, der Ukraine oder auch innerhalb Deutschlands auf eine lange Reise zu schicken.

Das Projekt gibt es schon seit vielen Jahren und sicherlich wurden auch an der IGS Aurich-West schon zahlreiche Päckchen gepackt. Nun wollten die Schüler und Schülerinnen der 7g auch einmal Kindern aus ärmeren Verhältnissen eine Freude und ein Lächeln schenken. Am Freitag, dem 25.11. 2016 wurden die Päckchen von Frau Papenhusen abgeholt und zu einer Sammelstelle in Wiesmoor gebracht. Alle packten mit an und stellvertretend für die ganze Klasse wurden die Päckchen von Sarah, Jasmin, Saskia und Leonie in Wiesmoor ausgeladen.

Am 03.12. 2016 werden die LKWs nun von Richtung Hanau aus losfahren und die unterschiedlichsten Länder und Städte anfahren. Unsere Schüler und Schülerinnen haben Briefe in der deutschen und englischen Sprache geschrieben, sodass die Kinder dort auch wissen, von wem sie ein Päckchen bekommen haben. Vielleicht bekommen wir ja Antwortbriefe? 

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(FI,ST) Am 08.11.2016 sind Schülerinnen der 12. Jahrgangsstufe im Rahmen des Projektes "Karriereziel Ingenieurin" zur Hochschule nach Emden gefahren. Dieses Projekt soll Schülerinnen motivieren, ein Studium in einem der MINT-Fächer aufzunehmen.

Die Schülerinnen erhielten an der Hochschule zunächst eine allgemeine Studien-Beratung. Im Anschluss informierte sie Frau Boven-Stromann über die Möglichkeit des Niedersachsentechnikums, bei dem Schülerinnen ein Betriebspraktikum absolvieren und gleichzeitig einmal wöchentlich Vorlesungen an der Hochschule besuchen.

Die Schülerinnen besuchten danach eine Vorlesung in Physik – zugehörig zum Studiengang Maschinenbau. Dabei konnten sie stolz zeigen, dass sie bei der Termumformung zum Thema Gravitation mit den Studierenden mithalten konnten.

Es folgte ein Gesprächskreis mit den Studierenden und Technikantinnen. Dort waren die jungen Frauen „unter sich“ und konnten Fragen zum Thema „Studium in den MINT-Fächern“ stellen.

Abgerundet wurde der Tag mit den beiden Workshops „Einführung ins Programmieren – was steckt hinter einer Prüfziffer?“ und „Laserspektroskopie“. Unter anderem wurden in dem Mini-Praktikum zur Laserspektroskopie verschiedene Leuchtmittel analysiert und anhand der aufgenommenen Spektren identifiziert.

Im Abschlussgespräch äußerten einige Schülerinnen, dass durch diesen Tag ein sogenanntes MINT-Studium für sie durchaus vorstellbar geworden ist, aber auch Interesse an der Durchführung des Niedersachsentechnikum besteht.

Laserspektroskopie: Aufnahme des Spektrums einer Natrium-Dampflampe.

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