Aus dem Unterricht

(Tido Davids, JG 13) Im Rahmen des Projektes „Schule&Zeitung“ bekommen wir Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs des gesellschafts-wissenschaftlichen Schwerpunkts (Tutorium von Frau Fuchs) sechs Wochen lang die Süddeutsche Zeitung kostenlos im Abonnement. Im Zuge dieses Projekts werden wir als Schüler an den Umgang mit Zeitungen herangeführt, auch mit Hinblick auf das zentralabiturrelevante Thema „Medien“. Dabei steht die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit anspruchsvollen Texten im Vordergrund. Für diesen Zweck wird die Zeitung auch in das tägliche Unterrichtsgeschehen eingebunden. 

Gleichzeitig stellt der tägliche Umgang mit einer renommierten Tageszeitung eine gelungene Abwechslung zu anderen gängigen Informationsmedien wie das Internet dar, weshalb bereits im 12. Schuljahr die Frankfurter Allgemeine Zeitung ebenfalls im Rahmen eines Schulprojekts kostenlos abonniert wurde.

Der anerkannte BNE-Lernort Zentrum Natur und Technik (znt) ist ein integraler Bestandteil des Energie, Bildungs- und Erlebniszentrums EEZ Aurich. „Ein Ort der Ideen - der Zusammenkunft von sich gegenseitig inspirierenden Einflüssen und Perspektiven“.

Im Sinne einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) bietet der Lernort die Möglichkeit, sich handlungsorientiert mit Fragestellungen der Agenda 21 auseinander zu setzen. In der Themenauswahl ist durch den Bezug auf einen küstennahen Standort und den Realitätsbezug zum Umwelterleben der Kinder und Jugendlichen eine hohe Motivation gewährleistet. Dabei sind die Projekte didaktisch und altersgerecht so gewählt, dass es möglich ist, sie in die Curricula aller Schulformen von Klasse 1 bis Klasse 12 einzubetten. (http://www.znt-aurich.de/)

Wir, die IGS Aurich West, sind vor einiger Zeit eine Kooperation mit dem znt Aurich eingegangen und sind nun in der glücklichen Lage, den Schülerinnen und Schülern des 6. Jahrgangs Workshops zu unterrichtsrelevanten Themen anbieten zu können.

An jeweils zwei aufeinanderfolgenden Tagen forschten die Schülerinnen und Schüler der Klassen geschlechtergetrennt an den Themen:

1) Die Küstenlandschaft, in der wir leben.

Die ostfriesische Küstenlandschaft wurde im Laufe der Jahrtausende durch den Klimawandel geprägt. In einer Zeitreise sind die Auswirkungen des Meeresspiegelanstieges und das Handeln der Küstenbewohner im Wechsel der Gezeiten zu erleben.

Blickpunkte:

  • Die Teilnehmer/innen erkennen das Zusammenspiel von Sonne, Mond und Erde in Bezug auf die Gezeiten
  • An Wassertischen mit einer modellierten Küstenlandschaft werden Ebbe und Flut erzeugt und die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur erfahrbar gemacht
  • Die Funktionsweise und der Aufbau von Wurten, Deichen, Schleusen und Sieltoren wird eigenständig von den Teilnehmern/innen erarbeitet
  • Der Anstieg des Meeresspiegels seit der letzten Eiszeit wird kennengelernt und mit den Auswirkungen des heutigen Klimawandels in Beziehung gebracht

2) Lass die Sonne an Bord

Die Energie der Sonne als regenerative Energiequelle erscheint uns Menschen unendlich – lasst uns herausfinden, wie man sie nutzen kann! Um ein Solarboot effizient durch Lichteinstrahlung antreiben zu können, erarbeiten die Teilnehmer die Einflüsse auf die Funktion einer Solarzelle.

Blickpunkte:

  • Auf Basis des Stromkreises sowie der Reihen- und Parallelschaltung erarbeiten die Teilnehmer/innen die optimalen Betriebsbedingungen einer Solarzelle anhand von eigenen Erfahrungen und selbständig ermittelten Messwerten der Spannung- und Stromstärke
  • Erprobung unterschiedlicher Schaltungen im Hinblick auf den Antrieb des eigenen Solarbootes
  • Eigenständiges Löten der Schaltung, Montage und Inbetriebnahme des Solarbootes

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(LÜ) Am 24. August besichtigte die Klasse 10e im Rahmen des GEL-Unterrichts die begehbare Windkraftanlage in Westerholt.

Dank des endlich besseren Wetters war die Radfahrt von der Schule bis nach Westerholt sehr angenehm. Vor Ort erwartete und schon Herr Flesser, der uns in die Anlage begleitete.

Bevor wie von der Aussichtsplattform aus den weiten Blick über die Landschaft genießen konnten, mussten wir eine schier endlose Wendeltreppe überwinden. Herr Flessner kannte das natürlich schon und riet, schön langsam zu gehen. Auf halber Strecke machen wir Pause, die auch schwer atmend genutzt wurde.

Dann kamen wir auf der Aussichtsplattform an und schauten herunter auf das sonnige Ostfriesland. Der Blick reichte bis an den Stadtrand von Aurich und fast bis ans Meer. Die Rotorblätter drehten sich bloß 2 oder 3 Meter vor uns und ließen den Turm merklich vibrieren. Herr Flessner erzählte dabei, dass bei kräftigerem Wind (ab Windstärke 4) der Turm so stark zittert, dass man nicht mehr gehen kann, ohne sich festzuhalten. Eine Besichtigung ist dann auch nicht mehr möglich. Wie mag es sich wohl bei einem richtigen Sturm anfühlen? Er wies auch auf die vielen anderen Rotoren in der Umgebung hin, die sich im Wind drehten und erklärte, dass die meisten Rotorblätter aus dem Wind gedreht seien, da der Strom, den sie produzieren könnten, mangels Stromleitungen nicht zum Verbraucher geleitet werden könnte. Das sei schon seit Jahren so. Immerhin werden ja nun Leitungen gebaut, so dass man hoffen kann, dass dieses Problem bald gelöst wird.

Dann durften wir noch weiter hoch. Über eine schmale Leiter ging es in den eigentlichen Rotorkopf. Dort ist genug Platz, so dass sich leicht 6-7 Personen aufhalten können. Man sieht den Generator, die Motoren, die den Kopf in den Wind drehen, und ein Kontrollpult, auf dem man unter anderem auch ablesen kann, wie viel Strom die Anlage gerade produziert. Maximalleistung sind 1,5 MW; bei unserem Besuch produzierte die Anlage allerdings „nur“ 90 KW, was aber immer noch zur Versorgung von etwa 100 4-Personen-Haushalten ausreicht. Zum Schluss durften wir durch eine Klappe im Dach des Kopfes nach draußen schauen. Für manchen war diese Anforderung an die Schwindelfreiheit aber zu viel.

Ein paar mal erschraken wir ordentlich, als sich der Rotorkopf mit einem Ruck etwas drehte. Kein wirklicher Grund zur Besorgnis, der Kopf richtet sich automatisch immer genau zum Wind aus. Aber in ca. 75m Höhe hat man es nicht gern, wenn der Boden unter einem nicht fest ist ...

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(Melina F.) Édouard Manet, ein bedeutender Wegbereiter der Modernen Kunst, malte den einfachen Bürger in seinem Alltag und hob die Frauen in ihrer Natürlichkeit in den Vordergrund, stellte sie versonnen, aber auch provozierend für das an die traditionelle Akademiemalerei gewohnten Juroren des Pariser Salons leicht bekleidet oder als Akt dar.

Manet zeigt Bilder der Künstler in neuen Perspektiven. Er erzeugt mit seinen Gemälden Spannungen zwischen dem Bild und dem Betrachter. Dabei bediente er sich einer damals fremden neuen malerischen Strategie, welche starke Kritik hervorrief. Doch der Künstler ließ sich nicht von seinen Innovationen abhalten. Manet spricht den Betrachter mit seinen Gemälden über den direkten Blickkontakt seiner Figuren direkt an. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen.

Wir, der Profilkurs Kunst des 12. Jahrgangs unter Begleitung von unseren Profillehrern Marita Krützkamp und Sebastian Scheibling, traten am 25. August die Exkursion nach Hamburg in die neugestaltete Kunsthalle an. Dort kann man noch bis zum 04. September 2016 die hochkarätige Sammlung beeindruckender Werke von Édouard Manet bestaunen.

Wir schauten uns zunächst die Manet-Ausstellung an. Per Audioguides, welche uns freundlicherweise vom Förderkreis unserer Schule gesponsert wurden, konnten wir uns vertiefende Gedanken zu einzelnen Gemälden machen. Vorbereitend hatten wir uns im Kunstunterricht bereits mit Manets künstlerischer Position befasst.

In der Kunsthalle Hamburg schauten wir uns außerdem die Sammlung der Klassischen Moderne an. Abschließend warf jeder einen nachklingenden Blick auf Werke des Romantikers Caspar David Friedrich, die in der Hamburger Kunsthalle eindrucksvoll präsentiert werden.

Der Exkursionstag kristallisierte sich, durch die eindrucksvolle Präsentation von Werken Édouard Manets, Caspar David Friedrichs und vielen weiteren großartigen Künstlern der Klassischen Moderne, als vollen Erfolg heraus: Ein wunderbarer Auftakt in das Eintauchen in eine beeindruckende Kunstwelt. Sicher ist, wir werden nicht nur Manet sehen.

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(RD) Am 21.06.2016 besuchte der Wahlpflichtkurs „Arbeit/Wirtschaft/Technik – Naturwissenschaften“ des siebten Jahrgangs, unter der Leitung von Frau Schuldt und Herrn Reitmeyer, für einen Vormittag die Hochschule Emden/Leer (Standort: Emden).

Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler neben einem Rundgang durch die Forschungsstationen, experimentelle Einblicke in die Themenschwerpunkte „Kryptographie“, „Akustik“ und „Ökosysteme“. Neben der Entschlüsselung chiffrierter Texte, dem Bau von Alarmanlagen und vielseitigen Experimenten mit Soundbars, untersuchten die Schülerinnen und Schüler Lebewesen in den umliegenden Grachten der Hochschule.

Ziel wird auch in Zukunft sein, intensiv mit der Hochschule Emden/Leer zu kooperieren bzw. die Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Insbesondere bedanken wir uns bei den Mitarbeitern der Hochschule (Frau Hartmann, Frau Siers und Herrn Prescher) für die kompetente Betreuung und Unterstützung.

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