Mr. HO sagt...

Die Kolumne der IGS Aurich

Mr. HOs ganz eigene Sichtweise auf den Schulalltag.

Moin moin,
mein Name ist Mr. HO alias Jochen Hinderks und ich bin nicht nur Lehrer dieser Schule, sondern auch aufmerksamer Beobachter des Schulgeschehens. Meine – meist augenzwinkernden, aber doch immer ein Körnchen Wahrheit enthaltenden – Beobachtungen findet ihr auf dieser Seite. Feedback (per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), über die Kommentarfunktion an jedem Beitrag oder auch nur auf der Rückseite eines übrigbehaltenen Arbeitsblatts in meinem Postfach) ist sehr erwünscht!

Danksagungen an meine Supporter findet ihr hier.
 
Viel Spaß beim Lesen wünscht euch
 
Mr. HO

Das Schuljahr ist fast zu Ende, alle Zeugnisse gedruckt, alle Fächer aufgeräumt, es herrscht auf den Fluren und in den Lehrerzimmern eine Mischung aus Altjahreswehmut und hektischer Vorfreude – doch halt: Eine Veranstaltung darf nicht fehlen, ohne sie wäre das Schuljahr nicht vollkommen. Die Rede ist von 

Gottesdienst um neun, Feierlichkeiten vor Ort um zehn, danach eine Tasse Kaffee, um zwölf dann ausgiebiges Mittagessen (es wird gegrillt), geselliges Beisammensein, am Nachmittag dann nochmals Kaffee und Kuchen, begleitend dazu ein Theaterstück, in dem man das bisherige Leben der Hauptperson noch einmal Revue passieren lässt, Rückkehr nach Hause nicht vor 17:30 Uhr. Ach ja, das Ganze zusammen mit etwa dreißig Gästen. Ächz.
Die Rede ist hier nicht etwa von einer

Heute mal ein wenig Mathematik zum Einstieg. Oder, damit ihr nicht gleich aufhört zu lesen (das Wort Mathematik gehört nicht gerade zu den Eyecatchern der deutschen Sprache), sagen wir: Ein einführendes, anschauliches Beispiel. Besser? Dann los.

Wir Lehrkräfte sind ja Handwerker im weitesten Sinne. Übergibt man uns doch regelmäßig „Menschenmaterial“ (rettet das Unwort des 20. Jahrhunderts!) um damit zu „arbeiten“, ja es sogar zu „formen“. Aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Zum Glück. Denn man stelle sich vor, 

Alles ist im Fluss, sagt Heraklit. Alles verändert sich, von Zeit zu Zeit sogar Lehrpläne, auch wenn es schwer zu glauben ist. Waren bis vor hundert Jahren fantastische, da logik- und konzentrationsfördernde sowie themenverbindende Fächer wie Latein und Griechisch noch zementierter Teil des gymnasialen Curriculums, müssen sie heute mit den modernen Fremdsprachen um Schüler konkurrieren – mit durchwachsenen Ergebnissen. (Entschuldigung, aber auch diese Kolumne kommt nicht ohne die eine oder andere Produktplatzierung aus.)
Was sich jedoch niemals ändern wird,

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