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(GZ) Schon 2014 und 2015 beteiligte sich unsere Schule am Briefmarathon von Amnesty International. Es ist beeindruckend, wenn man sich klar macht, dass unsere Briefe mit dazu beigetragen haben, dass 5 Menschen, die unschuldig im Gefängnis waren, aus der Haft entlassen wurden, und dass die Regierung von Burkina Faso sich besser für den Schutz vor Zwangsverheiratung einsetzt.

Ermutigt von diesen Erfolgen beteiligte sich auch in diesem Jahr unsere Schule am Briefmarathon von Amnesty International.

Im Gesellschaftslehreunterricht und in Religionsstunden der oberen Jahrgänge setzten Lehrer und Lehrerinnen das Thema „Menschenrechte“ aus Anlass des Briefmarathons auf die Tagesordnung.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren auch, für welche Menschen die weltweite Aktion von Amnesty International in diesem Jahr gestartet wurde:

Für Eren Eskin aus derTürkin, die sich seit vielen Jahren für die Menschenrechte in der Türkei einsetzt und deswegen immer wieder bedroht, verhört, angeklagt und inhaftiert wurde. Nun droht ihr wieder eine Gefängnisstrafe

Für Máxima Acuna, aus Peru, die sich für die Rechte auf Nahrung, Gesundheit und eine saubere Umwelt angesichts des zunehmenden Bergbaus in ihrer Region einsetzt. Die Kleinbäuerin und ihre Familie wurden von Sicherheitskräften immer wieder schikaniert und eingeschüchtert. 2011 schlugen Polizisten Máxima Acuña und ihre Tochter bewusstlos. Anfang 2016 vernichteten private Sicherheitskräfte die Kartoffelernte der Bäuerin.

Für Annie Alfred aus Malawi . Sie ist zehn Jahre alt und hat Albinismus. Menschen mit Albinismus müssen in Malawi in ständiger Angst leben. Der Grund ist ein weit verbreiteter Aberglaube. Die Regierung unternimmt nicht genug, um Betroffene zu schützen.

Für Edward Snowden aus den USA, der die Überwachungs- und Spionagepraktiken des US-Geheimdienstes NSA bekannt machte. Dafür drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft. Es liegt am Präsidenten, den Whistleblower zu begnadigen.

Für Mahmoud Abu Zeid aus Ägypten.Als er mit seiner Kamera die gewaltsame Niederschlagung von Protesten dokumentierte, kam er in Haft. Ihm droht die Todesstrafe.

Für Bayram Mammadov und Giyas Ibrahimov aus Aserbaidschan.
Die beiden Studenten sprühten politische Slogans auf eine Statue des ehemaligen Präsidenten Aserbaidschans. Dafür könnten sie zwölf Jahre ins Gefängnis kommen.

Viele Schülerinnen und Schüler entschieden sich, selbst einen oder mehrere Appellbrief zu schreiben, und so kamen 408 Briefe zusammen, die an Amnesty International weitergeleitet wurden.

Wir hoffen sehr, dass die Aktion auch in diesem Jahr Menschen zur Freiheit und zu ihren Rechten verhilft.

 

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