• Themenzeit JG6: Wunschzimmer im Modell gestalten
    (ND) Am 12.6.2019 war richtig was los im 6.Jahrgang. Die Klassen 6a, 6b und 6c präsentierten die in der zweistündigen Themenzeit „Wohnen“... Weiterlesen
  • „Typisch – Deine Kinder!“ (Folge 58)
    „DEIN Timo hat heute wieder…!“„War das DEIN Leon oder MEIN Leon?“„Schon wieder DEINE Annika, immer das Gleiche!“So lauten die gängigen Vorwürfe,... Weiterlesen
  • Sportivationstag 5.6.2019
    (DO) Alle Jahre wieder führt der Verein „Ambulante Begleitung und Beratung Aurich e. v.“ mit ihrem Sozialmanager Michael Lohoff, einem ehemaligen... Weiterlesen
  • Bezirksentscheid Quattro-Beach-Volleyball
    (KO) Am Mittwoch, den 29.05.2019, fand in Wilhelmshaven der Bezirksentscheid im Quattro-Beach-Volleyball statt. Die IGS Aurich entsandte hierfür... Weiterlesen
  • Ossiloop 2019 – es ist geschafft!!!
    (KO) Die zweite Hälfte des Ossiloops, die Etappen vier, fünf und sechs, war eine Hälfte die nur so vor Highlights strotze. Der erste Höhepunkt war... Weiterlesen

(GE) „Draußen hinter den Ideen von rechtem und falschem Tun liegt ein Acker. Wir treffen uns dort. Das ist die ganze Aufgabe. Aber um sie zu erledigen, bedarf es zweierlei Voraussetzungen. Erstens muss man sich treffen wollen. Und zweitens muss man den Acker tatsächlich bearbeiten.“ Mit diesem Zitat des afghanisch-islamischen Mystikers Rumi – entnommen aus Kofi Annans Manifest – endete die hervorragende Theatervorstellung der Landesbühne Wilhelmshaven. Am 21.11.2017 um 19.30 Uhr hieß es für die Jahrgänge 11, 12 und 13 der IGS Aurich, begleitet von ihren Deutschlehrkräften, „Vorhang auf“ in der Auricher Stadthalle.

Lessings Nathan der Weise – zu keiner Zeit war die Botschaft dieses „dramatischen Gedichts“ wichtiger und richtiger als zu unserer Zeit. Entsprechend setzte sich die Landesbühne das Ziel, den ursprünglichen Text mit seiner Eindringlichkeit zu erhalten, diesen aber durch den Einsatz von aktuellen Bildern und Videobeiträgen von Leid und Zerstörung aus Kriegsgebieten zu ergänzen. Dies gelang ihnen, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben, durch ihr grandioses und extrem wandelbares Bühnenbild auf sehr eindringliche Art und Weise.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr interessiert und an vielen Stellen auch betroffen von der anfänglichen Intoleranz der einzelnen handelnden Figuren, leben wir an unserer Schule doch einen sehr großen Toleranzgedanken, dessen Wichtigkeit ihnen durch dieses Stück noch einmal nachdrücklich ins Gedächtnis gerufen wurde.

Abschließend lässt sich festhalten, dass solche Veranstaltungen nicht nur das Gemeinschaftsgefühl der Jahrgänge unterstützen, sondern sie auch – durch die Aktualität, der in der Ringparabel geforderten Toleranz, – den wichtigen Bezug zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit herstellen konnten. Dieser Abend wird allen Beteiligten sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben.

  • Nathan_1
  • Nathan_2
  • Nathan_3
JSN Epic template designed by JoomlaShine.com