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(RES) Die Anreise von Aurich nach Norddeich mit dem Fahrrad war für die sechsten Klassen der IGS Aurich im August der Auftakt für eine Jahrgangsfahrt nach Norderney. „Die ganze Strecke mit dem Rad? Schaffen die Kleinen das denn?“ Diese oder ähnliche Fragen hörte der Sozialpädagoge Andree Uphoff im Zuge der Planung häufig. Und tatsächlich sollte die anstehende Tour mit rund 40 Kilometern recht umfangreich ausfallen. Die Lehrer folgten dem Motto: Man darf ‚den Kleinen‘ ruhig mal was zutrauen. Und für die Schülerinnen und Schüler war ohnehin klar: Das schaffen wir! Einige versprachen sogar, in den Sommerferien zu trainieren. Nach einem Probeausflug im Klassenverband und einem gemeinsamen Fahrsicherheitstraining fühlten sich alle fit für die große Fahrt. Am Montag, dem 20.08.2018, machten sich 89 Schülerinnen und Schüler zusammen mit elf Betreuerinnen und Betreuern auf den Weg nach Norddeich und erreichten die dortige Fähre tatsächlich planmäßig. Sie wurden dort schon von den Klassenkameradinnen und Klassenkameraden erwartet, die sich zur Fähre bringen lassen hatten, und von einigen Eltern, die dankenswerterweise den Gepäcktransport übernahmen.

Für die kommenden Tage quartierten sich die Schülerinnen und Schülern auf dem Zeltplatz am Dünensender in mehreren großen Zelten ein. Während die erste Nacht erwartungsgemäß recht kurz ausfiel, sorgten die umfangreichen Aktivitäten der Folgetage für eine zunehmende Ausdehnung der Nachtruhe. Auf dem Programm standen unter anderem eine Wanderung zum Schiffswrack am östlichen Ende der Insel, ein Stadtbummel, diverse Ausflüge mit dem Rad, Wellenbaden in der Nordsee, eine Wattführung mit Wattwurmerfahrung der besonderen Art und ein Segelkurs.

Die Rückfahrt startete am Freitagmorgen, noch auf der Insel, mit einem Wolkenbruch. Doch die durchnässten Radler hielten unerschrocken durch und ließen sich auf dem Rückweg zwischen Norddeich und Aurich von Sonne und Fahrtwind trocknen.

Fazit von den Lehrerinnen Ulbrich und Reshöft: Fünf Tage leben, essen, radeln und schlafen auf engem Raum sind eine spannende Erfahrung für Schülerschaft und Lehrkörper. Doch die gemeinsamen Erlebnisse brachten nicht nur die Klassen, sondern den ganzen Jahrgang näher zusammen. Man lernt sich zu schätzen, wenn man sich auf den letzten Kilometern gegenseitig anspornt, auf der Wanderung den letzten Schluck Wasser teilt, beim nächtlichen Heimweh tröstet oder bei der obligatorischen Fahrradschlüsselsuche unterstützt.

 

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