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(Swaantje Dochhorn, 9c) Langweiligen Geschichtsunterricht kennt doch jeder oder? Über den zweiten Weltkrieg hat man schon so vieles gehört und in den Büchern steht auch immer nur das Gleiche. Doch was ist, wenn man eine Geschichte von jemandem hört, der sie selbst miterlebt hat?

Diese Möglichkeit hatte am 28. Februar die Klasse 9c. Glücklicherweise haben sich die Großeltern einer Schülerin bereit erklärt, am Dienstagnachmittag in die Schule zu kommen, und Fragen zu beantworten, die wir in der Stunde zuvor aufgeschrieben hatten. Auch wenn manche es wohl nicht für möglich gehalten hätten, hörten sogar die unruhigsten Schüler und Schülerinnen wie gebannt zu, und stellten sogar selbst Fragen. Wir hörten viel über die sogenannte Hitler Jugend (HJ), den Arbeitsdienst, die schrecklichen Bedingungen bei der Wehrmacht, die Gefangennahme von Soldaten und die Gefangenschaft in England oder Amerika. Gefangenschaft hört sich wirklich schlimm an, doch „in unserem Fall“ soll die Zeit dort wohl besser gewesen sein, als im Heimatland. Niemand hatte Geld, geschweige denn etwas zu essen, und alle hatten Angst, sowohl vor dem Krieg, als auch vor Hitlers SS (Schutz Staffel) und SA (Sturmabteilung), die immer direkt zur Stelle waren, wenn irgendwo etwas passierte, was der Regierung nicht gefiel. Erst wenn man eine solche Geschichte von jemandem hört, der sie selbst erlebt hat, merkt man, wie schlimm dass alles eigentlich war.

Hoffentlich bietet sich auch noch anderen Klassen die Möglichkeit mit Zeitzeugen zu sprechen, denn eine schönere Art zu lernen, gibt es einfach nicht.

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(Jonas Fröhling, 9c) Heute war es ein besonderer Tag für die Klasse 9c, da wir im GEL-Unterricht Besuch von den Großeltern einer Mitschülerin bekamen.

Sie erzählten sehr viel über ihre Vergangenheit, wie z.B. ihre Gefangenschaft, den Krieg, Hitler und auch über Schwierigkeiten bei den Nazis. Dies war sehr interessant, da es eine andere Situation war als wenn man es immer aus den Büchern liest und es nicht zu vergleichen ist, wenn man es von Menschen hört, die es selbst erlebt haben.

Als sie dann nach 1:45 h wieder gingen, bekamen sie als Dankeschön von Frau Kirsch einen Blumenstrauß.

Dieser Tag war ein sehr schöner Tag und beide Seiten werden ihn bestimmt nicht vergessen. 

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