Aktuelles aus dem Schulleben
Mit Comenius zu Gast im County Council von Timisoara
(TI) Eine Delegation weltoffener Schüler besuchte das County Council von Timisoara und traf Vertreter der Politik und Wissenschaft. Die Schüler wurden empfangen von Maria Grapini MdEP, President of County Council Titu Bojin und Prof. PhD Vasile Dogaru.
Im Rahmen des Comenius Projektes „Nach dem Abitur – Chancen in Europa“ besuchen Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule Aurich-West und der Ubbo-Emmius Scholengeemenschap ihre Partnerschule in Lugoj in Rumänien. Zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Daniela Popovici und Corina Serendan wurde Schülerinnen County Council of Timisoara empfangen.
Möglich wurde dieses Treffen durch die Einladung der Abgeordneten Frau Grapini.
Bereits während zweier Projekttreffen in Aurich besuchte der MdEP M. Groote die Schülerinnen und Schüler und stellte sich den Fragen der Projektteilnehmer. Auch die Partnerschulen aus La Reole in Frankreich und Adazi in Lettland waren mit einer Delegation damals in Aurich dabei.
Nun fand ein Besuch an der rumänischen Partnerschule statt und der Gedanke lag nahe, auch hier mit den rumänischen Abgeordneten des Europäischen Parlamentes zu diskutieren.
Schon auf dem Weg vom Flughafen nach Lugoj schienen die Erwartungen bestätigt, z.B. sahen wir alte Bausubstanz in den Dörfern, viele schwarzgekleidete, ältere Frauen, die am Straßenrand Erzeugnisse aus dem eigenen Garten feilboten. In Lugoj begrüßten uns am nächsten Vormittag die Gastschülerinnen und zeigten uns ihre Stadt. Am Nachmittag hatten wir zusammen viel Spaß und Zeit im Freibad. Abends wurden wir beeindruckt von rumänischer Gastlichkeit und genossen einheimische Küche im Garten von Frau Serendan.
Am Montag lernten wir bei einem ganztägigen Ausflug die Umgebung kennen. Wir besuchten römische Ausgrabungen, eine der ältesten Kirchen Rumäniens, den Bison-Naturpark, eine berühmte Kloster-Pilgerstätte und eine beeindruckend große Burganlage in Hunedora. Abends hatten wir noch Gelegenheit zusammenzusitzen. Die sehr guten Deutsch- und Englischkenntnisse der Rumänen erleichterten das gegenseitige Kennenlernen. Am Dienstag besuchten wir Timisoara, die Provinzhauptstadt. Vormittags erklärte uns eine ehemalige Schülerin unserer Partnerschule an der West University of Timisoara, die Arbeit des International Office und speziell das Erasmus + Programms der EU. Nach einer kurzen Mittagspause wurden wir im Revolutionssaal des County Council von einer hochrangigen politischen Delegation empfangen. Wir waren beeindruckt und fühlten uns geehrt von der Aufmerksamkeit und Offenheit, mit der alle uns begegneten.
Fotos
Finito - Die Mauergestaltug unserer Schulstraße
(RÖ) Am 22. und 23. Juli haben die Beteiligten des WPK Kunst-Musik-Spezial bei besten Wetterbedingungen die Neugestaltung der Mauer in der Schulstraße fertig gestellt. Die Fotos zeigen die Entwicklung von der Skizze, zum ersten Farbauftrag, bis hin zu den konturierten Figuren und der Signatur. Besonderes engagiert bis zum Schluss haben sich Henrik, Bianca und Siljan aus dem 9. Jahrgang. Die Gruppe freut sich darüber, dass vor allem in der Mittagsfreizeit, die Löcher der Wand nun zum Spielen einladen.
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Fotos
Neelke Ellen Lieutenant übernimmt die Patenschaft für einen Stolperstein.
(BM) Wer in der Innenstadt Aurichs aufmerksam auf den Boden blickt, kann sie eigentlich nicht übersehen: kleine quadratische Messingplatten. Dabei handelt es sich um „Stolpersteine“, ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig, damit soll an das Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden. Die Absicht Demnings ist es unter anderen, den Menschen, die durch die Nationalsozialisten zu Nummern degradiert wurden, ihren Namen zurückzugeben und daran zu erinnern, wo sie gelebt haben. Stolpersteine werden deshalb vor dem letzten Wohnort der Opfer verlegt und enthalten deren Namen und Lebensdaten. Mittlerweile sind über 40.000 Steine nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen Ländern Europas verlegt worden.
Neelke hat mit ihrer Facharbeit über „Das Schicksal der Auricher Judengemeinde von 1933 bis 1940 am Beispiel der Familie Stoppelmann“ den 3. Platz des Schalom-Chaver-Preises, verliehen von der Deutsch – Israelischen – Gesellschaft Ostfriesland und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Ostfriesland, belegt.
Das Preisgeld hat Neelke Lieutenant verwendet, um die Patenschaft für einen Stolperstein für Minna Stoppelmann zu übernehmen.
Am 17. Juli wurden insgesamt 28 Stolpersteine von Gunter Demning in Aurich verlegt. Dazu waren neben dem Ehepaar Stoppelmann aus Aachen auch Nachkommen der Auricher Juden aus Israel und Großbritannien angereist. Vier Stolpersteine wurden vor dem Haus in der Wallstraße 8 für Minna Stoppelmann, Gerson Stoppelmann, Norbert Stoppelmann und Siegfried Stoppelmann, dem einzigen Überlebenden der Familie, verlegt.
Die Bilder zeigen u.a. Neelkes Bericht vom Schicksal Minna Stoppelmanns und Neelke zusammen mit dem Ehepaar Stoppelmann.
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DAS BESTE ZUM SCHLUSS – Horizont Jawlensky
(Rö) Am Mittwoch, den 16.07.2014, begaben sich die Klassen 11.6 und 11.7 und der WPK II Kunst-Musik-Spezial auf eine Exkursion zur Kunsthalle in Emden. Wechselweise erhielt jede Gruppe eine Führung durch die aktuelle Ausstellung und erstellte Skizzen zu Werken der Gattungen Porträt, Landschaft und Stillleben. Anhand der Werke Jawlenskys konnte das letzte Thema der Elftklässler „Bildstimmung und Impressionismus“ konkret nachvollzogen werden. Beeindruckt hat besonders, dass Werke von sehr berühmten Künstlern, die auch schon im Unterricht der Sekundarstufe I behandelt wurden, im Original zu sehen waren. Hierzu zählen beispielsweise Kunstwerke von van Gogh, Gaugin und Matisse.
Die elften Klassen haben sich vor dieser Einheit mit Plakatgestaltung theoretisch und praktisch auseinandergesetzt und die Ergebnisse sind im Forum und im Oberstufenbereich unserer Schule in Form von Werbeplakaten für unsere IGS zu sehen!
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WAS IST LOS IN UNSERER SCHULSTRAßE? Der WPK Ku-Mu-Spezial gestaltet die Mauer vor der Mensa
(Rö) Seit Juni plant der Wahlpflichtkurs Kunst-Musik-Spezial die neue Mauergestaltung in der Schulstraße. Das vorherige Motiv, welches für das Theaterprojekt Peer Gynt zum 40jährigen Jubiläum unserer Schule gestaltet wurde, drohte zu verwittern und zu verblassen. Daher überlegten sich die Schülerinnen und Schüler des WPKs eine neue Idee. Die Schulstraße sollte farbenfroher werden und das Motiv sollte ein klares Konzept beinhalten. Aus unterschiedlichen Ideen, beispielsweise im Pop Art-Stil, entstand die Anlehnung an die Keith-Haring-Figuren von unserer Bühne im Forum. Diese sollten miteinander bewegt wirken, daher entstand eine Komposition, die die Löcher der Mauer mit einbezieht. Die Malarbeiten finden am 15., 17. und 22. Juli, bei hoffentlich trockenem Wetter, statt. Pauline, Bianca, Henrik und Siljan aus dem 9. Jahrgang setzen diese Idee praktisch um. Viel Spaß beim Betrachten und Entdecken!
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WPK 7 AWT - Arbeiten mit den Lego Mindstorms Baukästen
(Ariana, 7f und Gina, 7d) Wir haben im WPK 7 AWT unter der Leitung von Herrn Lügering mit den Lego Mindstorms Kästen gearbeitet.
Sie enthalten viele Einzelteile mit denen man verschiedene Fahrzeuge, Kräne oder Roboter bauen kann. Man kann unter anderem auch „Tiere“ wie z.B. Hunde mit dem Grundset bauen . Für Fahrzeuge oder andere Tiere wie eine Schlange oder einen Kran braucht man ein Erweiterungsset.
Das wichtigste Element ist der EV3-Baustein und ist im Grundset erhalten.
Über diesen Baustein können die Fahrzeuge programmiert und gesteuert werden. Dazu schließt man den Baustein an den PC und kann ihn somit programmieren.
In dem Kasten sind unter anderem Motoren enthalten, die man an den EV3 Baustein anschließen kann.
Durch die Kabel, die den EV3 Baustein mit den Motoren verbinden, werden die Motoren angesteuert.
Die Motoren bewegen z.B. Räder oder Ketten, die zur Fortbewegung dienen können.
Es gibt mehrere Sensoren mit denen wir gearbeitet haben und zwar mit dem Ultraschallsensor , dem Berührungssensor , dem Farbsensor und dem Gyrosensor.
Alle Sensoren sind verschieden einsetzbar. So kann z.B. der Ultraschallsensor eine Strecke messen oder auch Höhen und Tiefen. Dadurch ist es möglich, dass das Fahrzeug z.B. automatisch vor einer Wand anhält.
Der Farbsensor erkennt unterschiedliche Farben und die Lichtintensität, wodurch das Fahrzeug z.B. bei eingeschaltetem Licht starten kann.
Dieser WPK hat uns sehr viel Spaß gemacht und uns wurde viel beigebracht , da wir einen sehr netten Lehrer hatten, der immer sehr hilfsbereit war und immer da war wenn man eine Frage hatte.
Da er leider den Arbeitsort wechselt, möchten wir uns im Namen aller Schüler/in von unserem WPK für die tolle und schöne Zeit bedanken.
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