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Im Planspiel „Politische Partizipation“ entwickelten Schülerinnen und Schüler eigene Anträge und erlebten, wie kommunale Demokratie funktioniert.

Am Donnerstag, den 12. Februar 2026 besuchten Julian Grever und Niels Behrens die 8b und stellten das Jugendzentrum mit seinen Einrichtungen am Breiten Weg und in Egels vor. Anschließend berichteten sie über das Projekt "Politische Partizipation", bei dem die Schulklassen innerhalb eines Planspiels Anträge für eine fiktive Ratssitzung erarbeiten. Diese können aus den Bereichen Freizeit, Umwelt, Klima und Verkehr stammen. Aber auch andere Themenfelder waren möglich.

In einem Brainstorming wurden erste Ideen gesammelt. Diese wurden dann in einer GEL-Doppelstunde konkretisiert und in Form einer PowerPoint-Präsentation aufbereitet. Die Präsentation enthielt die ausformulierten Anträge, veranschaulichende Abbildungen und eine Auflistung der jeweils benötigten Materialien sowie Arbeitsleistungen.

Die Schülerinnen und Schüler wollten motivierende Mülleimer aufstellen, eine mobile Eisbahn anschaffen, einen Bürgerpark einrichten, einen Bikepark bauen, Möglichkeiten für legales Graffiti Sprayen schaffen bzw. Boxautomaten aufstellen.

Politische Partizipation

Diese Anträge wurden am Nachmittag des 19. März 2026 im Jugendzentrum zunächst vorgestellt und diskutiert. Nach einer kurzen Pause, in der die Schülerinnen und Schüler die Einrichtungen des Jugendzentrums besichtigen konnten, nahm die Klasse die Rolle des Stadtrates ein. Dabei musste bestimmt werden, welche Anträge bei einem begrenzten Budget realisiert werden sollten. Die Klasse musste die Projekte hinsichtlich ihres Nutzens für die Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher beurteilen. Die Vor- und Nachteile wurden in dieser Phase nochmals gründlich erörtert, bevor die Schülerinnen und Schüler abstimmen konnten.

Einige Projekte erhielten keine Mehrheit, bei anderen wurde die Durchführung beschlossen. Dabei wurde allerdings das Budget überschritten, so dass einige Projekte in die Zukunft verschoben werden mussten.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten durch die Teilnahme an dem Projekt einen anschaulichen Einblick in die Funktionsweise der demokratischen Entscheidungsprozesse auf der kommunalen Ebene.