Aktuelles aus dem Schulleben
„Wie ist das bei dir gelaufen?“ Schülerbegegnung an der IGS Aurich
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(HR) „Worüber sollen wir denn so lange reden?“ Diese Sorge von Finja (Jg. 13) stellte sich 60 Minuten später als völlig unbegründet heraus. Für die „Kleinen“ aus dem 5. Jahrgang und die „Großen“, die kurz vor ihrem Abitur stehen, war eine Doppelstunde gerade lang genug. Seit 6 Jahren schon heißt es an der Oberstufe unserer Schule vor dem Abitur jedes Mal: 5 empfängt 13. Jeder der 100 Schüler, die einige Wochen später in die Abiturprüfungen eintreten, treffen auf einen Mitschüler, der erst seit einem halben Jahr auf der Gesamtschule ist. Helmut Domenghino, Tutor im 13. Jahrgang, hat in diesem Jahr wieder die Begegnung organisiert. Er erklärte das Ziel so: „Wir wollen, dass zwei Generationen von Schülern sich auf Augenhöhe begegnen. Jeder ist eingeladen, in die Denkwelt des Mitschülers einzutauchen.“ Hannelore Meyerhoff, die Leiterin des 5. Jahrgangs, hatte mit ihrem Team der Klassenlehrerinnen und –lehrer die Klassenräume, Sitzecken, Lerninseln und Flure der neuen IGS Aurich zum wohlfühlen und konzentrierten Sprechen hergerichtet. „Ich musste fast nur zuhören“, stellte Julian (Jg. 13) überrascht fest. Er hatte sich eigentlich darauf eingerichtet, seinerseits Tipps fürs Lernen zu geben. Die waren bei anderen aber durchaus auch gern gehört und wurden gemeinsam auf Zettel notiert. Gesammelt in einer Kiste und versiegelt werden sie aufbewahrt und bei der Entlassungsfeier am Ende von Jahrgang 10 und vor dem möglichen Eintritt in die Oberstufe geöffnet: zum Erinnern, zum Staunen, zum Schmunzeln, zum Ansporn für weitere schulische und berufliche Ziele. „So muss Gesamtschule von Jg. 5 bis 13 sein. Danke Jahrgang 5!“, sagte Oberstufenkoordinator Alfons Heuermann zum Abschluss. „Aufeinander hören, voneinander lernen, sich gegenseitig motivieren. Dann werden auch hohe schulische Ziele erreicht.“ In fünf Wochen kommen dann die Fünftklässler in das Oberstufengebäude. Dort überreicht jeder von ihnen „seinem“ Abiturienten persönlich dessen letztes Zeugnis seiner Schulzeit. |
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Israelaustausch Part II: Grenzerfahrungen
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(JS) Nach der glücklichen Rückkehr aus der Wüste hatten unsere Schülerinnen und Schüler endlich Zeit, ihre Gastfamilien kennenzulernen und sich ausgiebig mit der israelischen Kultur und den hiesigen Traditionen und Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Gleich am Freitag gab es die erste Überraschung: um die Mittagszeit schließen die Geschäfte in Kirjat Bialik und der Rummel auf den Straßen beruhigt sich. Der Sabbat beginnt und endet am Samstag mit dem Erscheinen des Abendsterns. Die zwei freien Tage wurden individuell und intensiv genutzt, sei es durch Fahrten zu den Golanhöhen, um die Grenze Syriens zu beobachten, oder um sich im Norden dem Libanon zu nähern. Aber nicht nur Grenzerfahrungen standen auf dem Programm, auch sportliche Aktivitäten und Strandbesuche in Haifa waren Teil des “Wochenendes”. Die zweite Überraschung folgte am Sonntag, denn dieser ist in Israel ein Schultag. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler in der Schule von Vertretern der Stadt und der Schulleitung begrüßt und erkundeten später das geschichtsträchtige Haifa. Jeden Tag aufs Neue überrumpelt uns die dritte Überraschung, denn es ist kaum zu glauben, welche Mengen des köstlichen israelischen Essens man verputzen kann - bei den Sabbat-Feierlichkeiten wurden die individuellen Grenzen allerdings neu ausgelotet. |
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Israelaustausch Part I: Leben wie die Beduinen
| (JS) Mit 50 anderen Menschen in einem riesigen Zelt schlafen, Kamele als Nachbarn und durch die Wüste von Judäa zum tiefsten Punkt der Erde wandern - das war der Alltag der 17 Neu-Beduinen aus Ostfriesland, die seit dem 19. Februar in Israel sind. Nachdem auf biblischen Pfaden tapfer unter der sengenden Sonne der Tafelberg der Masada Festung bestiegen worden war, wurde die Unterkunft im Beduinen-Dorf bezogen. Am darauffolgenden Tag erfolgte eine Wanderung zum Toten Meer, die zur großen Begeisterung aller 17 Beduinen besonders im letzten Drittel Züge der Sportart Canyoning aufwies. Zum Abschluss erwanderte die Gruppe auf biblischen Spuren den Fluss Davids. Am Abend des 22. Februars beendeten sie ihre Beduinen-Karriere und kehrten wohlbehalten zu ihren Gastfamilien zurück. |
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Rosenmontag 2018 - getrennt und doch zusammen!
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(OH) Zum ersten Mal seit zig Jahren konnten die Jahrgänge 5 und 6 am diesjährigen Rosenmontag nicht zusammen Fasching feiern. Naja, oder zumindest nur ein wenig, denn aufgrund der großen Entfernung zwischen den Jahrgangsbereichen ließ es sich nicht umsetzen, dass sich die Schülerinnen und Schüler beider Jahrgänge gegenseitig besuchten. Und so feierten die „Jecken“ zunächst innerhalb ihrer Klassen und Jahrgänge und probierten dort die unterschiedlichen Spielstationen aus, z.B. Schminken, Kegeln, Tischtennis, Gesellschaftsspiele, Wettessen, Dosenwerfen, Gruselbahn oder Rollbrettrennen.Aber mit dem Ende der ersten großen Pause versammelte sich das feiernde Volk im Forum der Schule, in welchem es bereits von DJ Uppy empfangen wurde: Die Beats krachten, das Strobo zuckte, kurz - die Stimmung war perfekt! Um Punkt zehn Uhr eröffnete dann der Moderator Mr. Cooool die großartige Bühnenshow, die von Gesang und Tanz über Kampfkunst und Beat-Boxing alles zu bieten hatte. „Gepimpt“ durch eine Kostümshow der Lehrerinnen und Lehrer - mit einem römischen Patrizier (Herr Hinderks) als strahlendem Sieger - und mehrere Dance-Acts des Publikums auf und vor der Bühne, verbrachten mehr als zweihundert Schülerinnen und Schüler eine abwechslungsreiche Stunde. Den Abschluss des Tages verbrachten alle dann wieder in ihren Jahrgängen und um kurz nach ein Uhr traten die „Party-People“ ihren Weg nach Hause an. Wir sagen: Bis zum nächsten Jahr. Helau und Alaaf! |
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