Aktuelles aus dem Schulleben
Europäer treffen sich in der IGS
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(TI) In der vergangenen Woche trafen sich Jugendliche und ihre Lehrer aus vier verschiedenen Ländern in der Integrierten Gesamtschule Aurich. Die Gäste folgten einer Einladung auf Initiative von W. Tiffert, dem Leiter der Oberstufe der IGS. Er selber holte die Gruppe aus Lugoj in Rumänien am Samstagmorgen mit einem Kleinbus in Dortmund ab und führte sie zwei Tage durch das Ruhrgebiet. Die Gäste waren beeindruckt von der Kreativität, mit der ehemalige Industriekomplexe touristisch genutzt werden und von der Vielfalt der kulturellen Angebote aber besonders von dem vielen Grün, das sie in einer von der Kohle und Schwerindustrie geprägten Region nicht erwartet hatten. Die Gruppe aus Adazi – in der Nähe von Riga in Lettland – nutzte ein besonders günstiges Angebot der baltischen Fluggesellschaft und landete bereits um 8 Uhr morgens am Sonntag in Berlin. Sie entdeckten das Brandenburger Tor, das Holocaust-Mahnmal, den Reichstag und andere Plätze, bevor sie am Nachmittag mit dem Zug nach Leer fuhren und dort abgeholt wurden. Die französischen Gäste aus La Reole in der Nähe von Bordeaux flogen nach Amsterdam und wurden in Groningen abgeholt. Am frühen Sonntagabend empfingen die ostfriesischen Schüler des 11. Jahrgangs ihre Gäste in der IGS. Manche Familien hatten zwei Gäste aus verschiedenen Ländern aufgenommen und so wurde es doch etwas eng zu Hause. Das war aber kein Problem für die Gastfreundschaft. Die Eltern freuten sich über die Offenheit und Freundlichkeit der jungen Menschen und lobten die guten Kenntnisse in Englisch, Französisch und Deutsch. In der Woche diskutierten die Schüler gemeinsam in internationalen Arbeitsgruppen Themen zu Europa und zur Europäischen Union. Ihre Ergebnisse präsentierten sie zum Abschluss allen Schüler des 11. Jahrgangs, die sich dazu im Forum des Oberstufen-gebäudes trafen. Der Kontakt nach Lettland besteht schon seit mehr als 10 Jahren, Rumänien und Frankreich kamen vor fünf Jahren hinzu. Damals wurde erfolgreich ein von der Europäischen Union gefördertes Comenius-Projekt durchgeführt, an dem auch zusätzlich Partner aus den Niederlanden und Polen beteiligt waren. Obwohl von der EU keine Fördermittel für Nachfolgeprojekte – trotz gelungener Antragsformulierung – bewilligt wurden, blieben die Kontakte erhalten und die engagierten Lehrer setzten sich weiter für die gegenseitigen Besuche ein. W. Tiffert fand auch immer wieder andere Förderprogramme des Auswärtigen Amtes, um die Kontakte nach Rumänien und Lettland weiter finanziell zu unterstützen und dadurch Begegnungen junger Menschen zu ermöglichen. Auch die Niederlande und Frankreich gehören zu den schulischen Austauschpartnern der IGS. Nun gibt es Veränderungen und Erleichterungen in den Antragsverfahren und auch deshalb saßen die Lehrer zusammen, um neue ERASMUS-Projekte zu verabreden. Damit wollen sie auch in Zukunft den Austausch fördern und diese wichtigen direkten Begegnungen zwischen jungen Menschen ermöglichen, die sich dabei nicht nur persönlich gegenseitig kennen lernen, sondern auch trotz aller kulturellen Unterschiede Gemeinsamkeiten entdecken und ihre Ideen für eine Zukunft der Europäische Union diskutieren und formulieren. |
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WPK „International Youth Meeting" mit dem Hans-Beutz-Preis ausgezeichnet
(QT) In einer Festveranstaltung im Schloss Evenburg in Leer wurde unser Wahlpflichtkurs International Youth Meeting am Freitag, 10.11.2107 als Hauptpreisträger mit dem diesjährigen Hans-Beutz-Preis für „Nachhaltige Kontakte, Projekte und Partnerschaften von Schulen und Bildungseinrichtungen des Ems-Jade-Gebietes in Europa“ ausgezeichnet.
Profilkurse besuchten „Das Auto in der Kunst. Rasende Leidenschaft“
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(RÖ) Die beiden Profilkurse Kunst des 12. Jahrgangs haben am Donnerstag, 26.10.2017, eine Exkursion zur Kunsthalle Emden unternommen. In der Malschule der Kunsthalle wurde den Schülerinnen und Schülern das Verfahren des Siebdrucks an der entsprechenden Siebdruckmaschine gezeigt. Anschließend konnten in der Ausstellung beispielsweise Siebdrucke des berühmten Künstlers Andy Warhol erkundet werden. Im Zentrum der Ausstellung standen Kunstwerke rund um das Thema Auto, von Technikbegeisterung, über Mobilität und bis hin zum Kult um das Automobil konnten Installationen, Objekte und verschiedene Bildmedien bestaunt werden. Bilder von zeitgenössischen und populären Künstlern z. B. von Andreas Gursky, Thomas Bayrle und Gerhard Richter sorgten für großes Interesse. Die Schülerinnen und Schüler haben in der Kunsthalle Skizzen erstellt, Präsentationen vorbereitet und eine eigene Führung durch die Ausstellung organisiert. |
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Das Sprachendorf 2017 öffnet seine Pforten
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(SL) Das Durchführen von Sprachprüfungen im 6. und 8. Jahrgang in den Fächern Niederländisch, Französisch und Englisch im talendorp (Sprachendorf) gehört mittlerweile zur Tradition unserer Schule. Auch die Einladung der 4. Klassen der Grundschulen zu den Sprachprüfungen in Englisch wird gerne zum Anlass genommen, die „große“ IGS zu besuchen und in kleinen englischen Dialogen zu zeigen, was man kann. Das eigens dafür aufgebaute Sprachendorf mit Marktstand, Arztpraxis, Restaurant, einer Polizeistation, Flohmarkt und einem Campingplatz mit Touristeninformation verleiht den Dialogen einen wirklichkeitsgetreuen Charakter. Weiterhin stellt sich die Bläserklasse den Grundschülern vor und sie bekommen die Gelegenheit an einer Sportstunde in der neuen Sporthalle teilzunehmen. Für ein Frühstück in der Mensa ist ebenfalls gesorgt. Wir wünschen den ca. 300 Grundschulkindern aus den vielen Grundschulen unseres Einzugsgebietes und den etwa 200 Schülerinnen und Schülern des 6. und 8. Jahrgangs für ihre Sprachprüfungen und dem Besuch im talendorp viel Spaß und viel Erfolg! |
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Gesellschafter in Dresden, Leipzig und Prag
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(Jens Lührsen) Das gesellschaftswissenschaftliche Profil des 13. Jahrgangs unternahm, in Begleitung der Tutoren Herrn Dr. Weißer und Herrn Wiebel sowie dem Referendar Herrn Lemke, eine Studienfahrt nach Dresden vom 23. bis 28. Oktober 2017. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten neben Sachsens Landeshauptstadt Dresden auch die Stadt Leipzig und Tschechiens Hauptstadt Prag. Ihren Anfang nahm die Studienfahrt am Montag, den 23.10.2017 um 8.00 Uhr in Emden am Hauptbahnhof. Nach wochenlanger Planung und Organisation war der Tag der Abfahrt herangerückt. Die 6-stündige Zugfahrt wurde zum Frühstücken, Schlafen und Entspannen genutzt. Am Nachmittag um 16.00 Uhr war das Ziel erreicht: Dresden (Sachsen). Das Hotel war zentral gelegen, alle Sehenswürdigkeiten waren zu Fuß zu erreichen. Im Anschluss fand eine Stadtführung „Dresdens historische Altstadt“ statt. Die Semperoper, bekannt aus der Radeberger Pilsner Werbung, war ein Ziel der Stadtführung. Nach dem Ende der Stadtführung um 20.00 Uhr war das eigenständige Erkunden der Umgebung möglich. Der Dienstag begann früh, denn bereits um 7.15 Uhr fand das Frühstück statt. Ein Programmpunkt des Tages war der Besuch des Sächsischen Landtages in Dresden. Ein Mitarbeiter des Besucherdienstes informierte die Schüler über den Aufbau, die Arbeitsweise und die Aufgaben des Sächsischen Landtages. Anschließend folgte eine Führung durch das Landtagsgebäude sowie den Plenarsaal. Am Nachmittag stand der Besuch des Deutschen Hygienemuseums an. Die Ausstellung „Abenteuer Mensch“ lud ein zum Staunen, Lernen und Ausprobieren. Das Interesse der Schüler weckte zum einen die Messung der eigenen Hirnaktivität, zum anderen die Bestimmung der individuellen Maximalkraft bei der Kniestreckung. Mit einem gemeinsamen Restaurantbesuch in L´ Osteria ließ der Kurs den Tag ausklingen. Am Mittwoch, den 25.10.2017 stand der Besuch der tschechischen Hauptstadt Prag an. Mit der Ankunft in Tschechien begann die Suche nach einer Bank oder Wechselstube. Die Währung in Prag ist die Tschechische Krone (CZK). 27 Kronen entsprechen etwa einem Euro. Die Stadtführung begann auf dem Wenzelsplatz, der zu den größten Plätzen Europas zählt. Ein Ziel der Führung war die Karlsbrücke, welche die Altstadt mit der Prager Kleinseite verbindet. Die tschechische Hauptstadt lockte mit vielen Einkaufsstraßen, Ladenpassagen und Kaufhäusern. Am Nachmittag erfolgte die Rückfahrt nach Dresden. Am Donnerstag, den 26.10.2017 führte der Weg der Schülerinnen und Schüler in das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden. Das Museum hat den Auftrag, die deutsche Militärgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart darzustellen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Leid und die Brutalität des einzelnen Menschen. Die Schüler erhielten eine Führung durch das Museum und konnten Fragen stellen. Am frühen Abend stand der Besuch der Semperoper an. Aufmerksam verfolgten die Schüler Mozarts Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“. |
Am Freitag, den 27.10.2017 brach der letzte Tag der Studienfahrt an. Am Morgen erfolgte die Abfahrt nach Leipzig. Das Ziel der Fahrt war die Studienberatung der Universität Leipzig. Die Schüler erhielten hilfreiche Tipps bei der Studien- und Berufswahl. Im Anschluss erhielt der Kurs eine Führung über den Campus der Universität. Der zweite Programmpunkt des Tages war die Besichtigung des Völkerschlachtdenkmals. Das Wahrzeichen Leipzigs zählt zu den größten Denkmälern Europas. Am Abend fand die Aufführung des Kabarett-Stücks „Agenda 007“ in der Leipziger Pfeffermühle statt. Die Vorführung thematisierte unter anderem den nachlässigen Umgang mit persönlichen Daten im Internet. Mit der Rückfahrt nach Dresden um 23.00 Uhr endete der Tag. Am Samstag, den 28.10.2017 stand die Heimkehr an. Nach einem stärkenden Frühstück traten die Schüler den Weg zum Hauptbahnhof Dresden an. Ihnen stand eine 6-stündige Zugfahrt mit mehrmaligem Umsteigen bevor. Mit der Einfahrt des Zuges in den Hauptbahnhof Emden endeten die Strapazen der Rückkehr. Die Studienfahrt war ein Erlebnis, das positiv in Erinnerung bleibt. |





