Aktuelles aus dem Schulleben
Bericht über die Studienfahrt vom 21.10 bis 25.10 2013
(Ein Bericht von Stefan Ihnen)
Als Fuß eines Schülers hat man normalerweise ein recht bequemes Leben; kurze Wege von einem Klassenraum in den nächsten und die weiteste Strecke ist die zum Auto oder zum Fahrrad.
Doch die Studienfahrt unserer Tutorien 13SH, 13AC und 13BM stellte die Schülerfüße vor eine große Herausforderung, man denke dabei beispielsweise an das 500 Stufen hohe Völkerschlachtsdenkmal oder den Spurt zur Leipziger Oper. Doch von Anfang an:
Nachdem wir um 6:ooUhr mit einem Reisebus vom Schulzentrum abgefahren waren, erreichten wir nach einer sechseinhalbstündigen Busfahrt um 12:30Uhr das A&O-Hostel in Leipzig. Um 15:00Uhr konnten wir unsere Zimmer für die nächste Woche beziehen. So weit, so gut. Um 16:00 Uhr startete die Stadtführung in zwei Gruppen. Die Strecke war, genauso wie die darauf folgende am Abend, noch durchaus zu schaffen. Als es dann doch zu viel wurde, entschieden wir uns kurzerhand für die Straßenbahn.
Der Dienstag war vollgepackt mit Terminen. Nach einem gemeinsamen Frühstück machten wir uns auf zu unseren Vorlesungen an der renommierten Leipziger Universität. Im Vorfeld hatten wir die Gelegenheit gehabt, uns für eine von drei Vorlesungen zu entscheiden. Die zweistündigen Vorträge waren interessant und lehrreich, doch zum reflektieren oder verschnaufen blieb uns keine Zeit, denn mit dem Museum in der „Runden Ecke“ begannen um 13:00Uhr die ersten Führungen.
In der „Runden Ecke“, einer ehemaligen Stasi-Zentrale aus DDR-Zeiten, erhielten wir einen intensiven Einblick hinter die Kulissen des DDR-Regimes. Wir konnten uns ansehen, wie ein geheimer Stasi-Mitarbeiter ausgestattet wurde und wie die bekannten Stasi-Akten entstanden.
Der Blick auf die DDR-Geschichte wurde im Anschluss noch weiter vertieft: um 16:00Uhr ging es in das „Zeitgeschichtliche Forum“; hier hörten wir viele bereits bekannte, aber auch neue, interessante Fakten über die Deutsche Demokratische Republik.
Ab hier begann auch das letzte Paar Füße zu realisieren, dass die hier zu laufenden Strecken deutlich länger und anstrengender waren als zu Hause. Nach dem gemeinsamen Abendessen folgte ein wenig Entspannung: am Abend ging es ins Kabarett. Eine Vorstellung konnte in der Pfeffermühle angeschaut werden, die andere fand im „academixer-Keller“ in statt.
Am nächsten Morgen, nach einem noch früheren Frühstück, fuhren wir mit dem Bus nach Dresden. Hier besuchten wir den berühmten Zwinger, die Frauenkirche und den Fürstenzug, ein 102 Meter langes Porzellanbild, bestehend aus rund 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan. Deutlich gehen hier in Dresden Elemente der frühen Neuzeit, dem Barock, der DDR und der Gegenwart einher und liefern ein beeindruckendes Gesamtbild.
In zwei Gruppen eingeteilt, nahmen wir an einer Stadtführung teil, bei der wir unter Anderem die eben genannten Sehenswürdigkeiten in Augenschein nahmen und einen besseren Einblick in die Stadt Dresden erhielten. Die Veranstaltungen, die am Nachmittag stattfanden, brachten uns weg von dem Barock zurück zu aktuelleren Themen. Um 15:00 Uhr hörte die erste Gruppe im „Hannah-Arendt Institut für Totalitarismusforschung“ einen Vortrag von Prof. Dr. Günther Heydemann. Er erzählte von der Geschichte des Institutes und dem NS- sowie DDR-Regime. Gemeinsam erarbeiteten wir Merkmale von einer Diktatur und verglichen die Nazi-Herrschaft mit der DDR-Regierung. Zeitgleich fand für die andere Gruppe eine Führung in der nur wenige Meter entfernten Gedenkstätte am „Münchener Platz“ statt. Diese Führung thematisierte das ehemalige Gerichtsgebäude, in dem heute das Museum zu finden ist. In dem Gericht wurden sowohl Gegner der Nazis als auch Gegner der DDR von diesen verurteilt und zumeist hingerichtet. Bis Mitte des 19. Jhd. stand sogar ein Fallbeil im Innenhof des Gebäudes; mit diesem wurden Gegner der Nazis und DDR-Regierung wie im Mittelalter geköpft.
Nachdem die Gruppen getauscht hatten, fuhren wir um 17:30 Uhr zurück nach Leipzig. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurden wir entlassen und konnten den weiteren Verlauf des Abends selbst gestalten.
Der nächste und vorletzte Tag der Studienfahrt thematisierte inhaltlich die Völkerschlacht von 1813, bei der die Befreiungskriege in einer finalen Endschlacht vom 16. bis 19. Oktober ein Ende fanden. Russische, preußische, österreichische und schwedische Truppen kämpften gemeinsam gegen die Truppen Napoleon Bonapartes und sicherten sich mit ihrem Sieg ihre Unabhängigkeit. Die Ausstellung „Helden nach Maß“ des stadtgeschichtlichen Museums, welches wir pünktlich um 9:00 Uhr betraten. Die Ausstellung befasste sich mit einzelnen Personen, die aufgrund ihrer Taten oder Motive aus dem historischen Kontext herausgegriffen wurden. Nach der Führung durch das Museum hatten wir wieder ein wenig Zeit für uns; danach ging es zum Völkerschlachtsdenkmal.
Das Völkerschlachtsdenkmal, ein imposanter Gebäudekomplex, wurde 1913 zum Gedenken an den Sieg über die französischen Truppen erbaut. Das 91 Meter große Denkmal ist mit den Rittern aus Stein im Inneren eher im mittelalterlichen Flair gebaut – kein Krieger trägt eine Uniform oder ein Gewehr. 500 Stufen führen hinauf zur Aussichtsplattform, die ursprünglich gar nicht für Besucher frei zugänglich sein sollte. Nachdem die Schülerfüße auch diese große Hürde genommen hatten, ging es nach einer Führung zum Thema Völkerschlachtsdenkmal wieder zurück zum Hostel und wir aßen ein letztes Mal zu Abend.
Der letzte große Schock für sowohl die Schüler als auch deren Füße war die Tatsache, dass die Oper, die wir an dem Abend zu besuchen gedachten, bereits eine halbe Stunde früher als gedacht angefangen hatte. In einem Tempo, auf das sogar Usain Bolt neidisch gewesen wäre, eilten wir zur Leipziger Oper und konnten die Vorstellung der Oper „Rigoletto“ von Verdi doch noch genießen.
Hinterher waren bestimmt einige Schülerfüße froh, dass sie keine Ohren sind, aber alles in allem war die Resonanz eher positiv und ein Besuch der Leipziger Oper als auch Verdis Oper „Rigoletto“ nur empfehlenswert.
Am nächsten Morgen ging es pünktlich um 9:00 Uhr mit dem Reisebus wieder nach Hause. Nach einer diesmal etwas längeren Fahrt erreichten wir um 17:00Uhr wieder die IGS Aurich-West und wurden müde ins Wochenende entlassen. Und wenn wir eines auf der Kursfahrt gelernt haben, dann ist es das, die kurzen Strecken von einem Klassenraum zum nächsten noch mehr zu schätzen.
Fotos
Untergeschoss in Gebäude 1 mit neuem Namen
(LS) Das Untergeschoss in Gebäude 1 hat einen neuen Namen!!
Von über 40 Vorschlägen hat die Jury, bestehend aus Vertretern der Jahrgänge 5 und 6, die 3 besten Vorschläge gewählt. Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler, die an dem Wettbewerb teilgenommen haben!
Der 3. Platz ging an Tatjana Frerichs (5 b) mit dem Vorschlag „CHILLECKE“.
Der 2. Platz ging an Serzad Iciger (5 f) mit dem Vorschlag „X-GAMER“.
Der Siegername für das Untergeschoss in Gebäude 1 wurde von Svenja-Michelle Metzinger (6 c) abgegeben und lautet „CHILL-LOBBY“!
Zu gewinnen gab es tolle Preise!
Herzlichen Glückwunsch!!
FOTOS
The Big Challenge
(MY) Bereits am 14.Mai 2013 hatte der Englisch- Wettbewerb „ The Big Challenge“ an der IGS Aurich – West stattgefunden – 174 SchülerInnen des 7. Jahrganges hatten teilgenommen und sie hatten dabei sehr gute Ergebnisse erzielt. Aufgrund des sehr kurzen Schuljahres und diverser zusätzlicher Termine im 6. Jahrgang musste die Siegerehrung auf das 7. Schuljahr verschoben werden. Die Siegerin an der IGS Aurich-West heißt Kira Casjens und besucht eine Integrationsklasse – die 7a. Kira hat in niedersachsenweit den 31. Platz belegt – das ist wirklich ein Grund, stolz zu sein!
Auch Jannes Sander (7c), Hannah-Luisa Bossecker (7e), Marvin Inyamah (7e), Rike Markgraf (7a), Lukas Fischer (7d), Patrick Reuss (7c), Stefan Hagen (7b), Kathrin Fahnster (7c) und Lisa Frühling (7e) und Niklas Stumm (7e) wurden geehrt. Der didaktische Leiter Volker Rudolph bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Ehrgeiz und ihr Engagement und würdigte die gezeigte Leistungsbereitschaft. Jahrgangsleiterin Lore Meyerhoff und ihr Team wollen versuchen, alle Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs zu motivieren, sich auch in diesem Schuljahr wieder dem Englisch-Wettbewerb zu stellen, wenn es am 13.Mai 2014 wieder heißt: „ The Big Challenge!“
Moderner Schweißarbeitsplatz an der IGS Aurich
(SC) Industrie und Hersteller sponsern die Einrichtung eines modernen Schweißarbeitsplatzes.
Schon lange gehört die Förderung der Berufsorientierung sowie die Förderung der Berufswahlreife zu den wesentlichen Aufgaben im Fachbereich Arbeit Wirtschaft Technik. Entsprechend der Anforderungen der Wirtschaft bemüht sich besonders ein Team von etwa 12 Fachlehrerinnen und Fachlehrern nicht nur um die theoretische Unterweisung sondern auch um praxisnahe, realitätsbezogene Einblicke in verschiedene Berufsfelder und Tätigkeiten. So freut es alle Beteiligten, dass durch die Initiative des Vorsitzenden des Schulelternrates Peter Gerdes ein neuer, vorschriftsmäßiger Schweißarbeitsplatz eingerichtet werden konnte der die heutigen Sicherheitsansprüche erfüllt. Ohne die Mitwirkung und Unterstützung der Elternschaft wäre dieser Arbeitsplatz wohl erst in weiter Ferne möglich geworden. Zusätzlich zur Hilfestellung bei der Anschaffung und Einrichtung des Schweißarbeitsplatzes hat sich der Elternratsvorsitzende Peter Gerdes bereit erklärt, in den Anfängen das Team der Fachkolleginnen und-kollegen einzuweisen und kleine Schweißlehrgänge durchzuführen..
Für den Fachbereichsleiter K. Schütze erweist sich dieser Arbeitsplatz wichtig insofern als er leicht vernachlässigte Berufssparten anschaulich, praxisnah in den Unterricht einbringen kann. Schülerinnen und Schüler können hautnah miterleben wie Bauteile praxisnah, professionell und auch schnell miteinander verbunden werden können. Damit werden auch neue Motivationen für andere Berufsrichtungen geweckt, die außerhalb der üblich angewählten Standardberufe liegen. Der gewerblich technische Bereich hat im Ausbildungssektor noch deutliche Defizite bei den Bewerberzahlen. Besonders auch im Bereich der Schülerfirma können so endlich auch kleinere Reparaturen unter Aufsicht durchgeführt werden, die bisher vergeben werden mussten.
Fotos
Trauer um Hannes Grillparzer
Wir trauern um unseren ehemaligen Kollegen Hannes Grillparzer. Hannes Grillparzer war von 19778 bis 2012 Lehrer an der Integrierten Gesamtschule Aurich-West. In tiefer Traurigkeit, aber auch in dankbarer Erinnerung an viele gemeinsame Jahre müssen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen hochgeschätzten Kollegen und Freund. Wir verlieren einen Menschen, der sich immer für die Belange der ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler eingesetzt und sich unbeirrt für die Entwicklung von anspruchsvollen und schülerorientierten Lernmöglichkeiten engagiert hat.
Wir werden ihn vermissen.
Schüler, Eltern, Kollegium und Ehemalige der IGS Aurich-West
Kassel-Weimar-Dresden
(RÖ) Künstlerinnen und Künstler unterwegs im feinsten Outfit!
Bei der Studienfahrt der Kunst-Deutsch-Profile sind abwechselungsreiche Events angesagt: Der Besuch in Kassel stand unter dem Motto Verbindungen von Baum und Stein, in Weimar galt es eine zeichnerische Auseinandersetzung mit dem Denkmal "Blitz" zu unternehmen und in Dresden ist exklusivstes Outfit mit hohen Absätzen und feinster Robe angesagt, da ein Besuch der Semperoper ein ganz besonderes Ereignis darstellt.
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