(MR) Pünktlich zur Fairen Woche sind nun mehrere Bilderrahmen mit Plakaten, Sprüchen, Fakten oder Hinweise in den Fluren aufgehängt worden. Es geht um das Thema Kleidung, welches in unserem Alltag selbstverständlich ist. Die entsprechenden Arbeitsbedingungen für die Fabrikarbeiter:innen sind jedoch alles andere als selbstverständlich. Hungerlöhne, miese Arbeitsbedingungen und Ausbeutung seitens der reichen Menschen der Welt – ja dazu gehören wir auch! – treffen über Millionen von Menschen. Die Modeindustrie mit ihrer Fast Fashion produziert ein Überangebot von Kleidung, sodass Wegwerfen ein normaler Teil davon geworden ist. Leider sind die wenigsten Kleidungsstücke recyclebar und landen oft auf illegalen Müllkippen. Der Natur wird damit massiv geschadet. Dazu kommen die Transportwege, die oft mehrere Male um die Welt gehen. Auch die Produktion erfordert viel Wasser und weitere Chemikalien.

Die Ausstellung soll ein wenig zum Verstehen anregen. Wir tun das! Wir kaufen die Kleidung. Wollen wir Teil davon sein? Gibt es Alternativen dazu? Ich hoffe und wünsche mir, dass wir mehr darüber sprechen, denn viele Schüler:innen sind mit dem Weg, den wir gehen, nicht einverstanden. Lasst uns zusammen Möglichkeiten überlegen, die dem entgegenwirken.

Da gibt es zum Beispiel fair gehandelte Kleidung. Es gibt die Möglichkeit Kleidung länger zu tragen und sie zu reparieren, also zu flicken, wie es meine Oma immer gemacht hat. Oder Kleidung weiterzuverkaufen – Second Hand.

Ich bin gespannt auf eure Ideen und Meinungen. Los geht’s!

faire woche 2022

Faire Woche 2022

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