Fairtrade School

Wir, die IGS Aurich, sind zertifizierte Fairtrade-School.
Das bedeutet wir führen regelmäßige und dauerhafte Aktionen zum Thema Fairtrade durch.
Dabei wird vom Konzept her in fünf verschiedene Bereiche gedacht:
Schulteam
Verantwortlich für alles zum Thema Fairtrade ist der Lehrer Frerich Max. Fest dabei sind außerdem Manuela Iderhoff und Anna-Lena Janßen.
Für einzelne Projekte helfen immer wieder andere Lehrkräfte und / oder Schüler:innen.
Der WPK Fairtade lief zwei Jahre lang und ist erstmal ausgelaufen. Möglicherweise findet im nächsten Schuljahr ein neuer Kurs wieder statt.
Kompass
Die Entwicklung zum Thema Fairtrade an unserer Schule soll natürlich positiv sein. Wir schauen uns an dieser Stelle an, was wir haben und woran wir arbeiten können.
Dabei sind dauerhafte Projekte zu pflegen, wie bspw. der Fair-o-Mat, regelmäßige Aktionen, wie Weihnachtsverkäufe oder auch der Verkauf von fairer Kleidung durch den Förderkreis. Auch während der Fairen Woche ist die Schule jedes Jahr mit Aktionen beteiligt.
Produkte
Im Alltag sind immer wieder faire Produkte zu finden. Dabei ist der sichtbarste Punkt unser Fair-o-Mat. Hier können die Schüler:innen faire Süßigkeiten käuflich an einem Automaten erwerben. Unser Premiumprodukt ist die Gute-Schokolade. Für fünf Tafeln wird laut Hersteller ein Baum gepflanzt. Neben dem Automaten ist ein kunstvoll gestalteter Zähler (vielen Dank an Herrn Mika), der anzeigt, wie viele Tafeln schon verkauft worden sind. Der aktuelle Stand sind 2021 Tafeln (Stand September 2025), was etwas mehr als 400 gepflanzter Bäume entspricht.
Als weiteres dauerhaftes Produkt gibt es an unserer Schule nur fair gehandelten Kaffee. Da wir mit sieben Lehrerzimmer, ein Freizeitbereich und die Schulleitungsküche viele Kaffeemaschinen haben, kommt da schon einiges zusammen.
Der Förderkreis bietet Pullover, T-Shirts, Hoodies, Tassen, Taschen uvm. mit unserem IGS Logo an. Die Artikel werden über das Fair.factum bestellt und sind entsprechend faire gehandelt.
Vergangene regelmäßige Projekte:
Zwei Jahre lief ein WPK zum Thema Fairtrade. Dabei sind verschiedene Themen behandelt worden:
- Unterschiedliche Siegel auf den Produkten.
- Lieferketten
- Produktion von Lebensmitteln in den Fairtrade-Camps
- Herstellung von fairen Fußbällen
- Gestaltung der Schule, z.B. Aufhängen von Plakaten zum Thema Fairtrade
- Gestaltung von Plakaten
- Kuchen, Muffins, Gebäck backen mit fairen Zutaten backen
Wir hatten im Schuljahr 2024/25 Unterstützung von der Hochschule Emden. Die Studentin Sawen hat regelmäßig eine faire Teestube in Jahrgang 10 angeboten. Dort worden faire Produkte angeboten und Tee getrunken. Einer der Schwerpunkte war auch ein Ort, an dem die Zehntklässler:innen Gespräche führen konnten, über Belangloses, aber auch über Probleme.
Unterricht
Der Unterricht in so vielfältig, dass es in vielen Fächern immer wieder dazu kommt, dass das Thema Fairtrade behandelt wird.
Einige Beispiele dazu sind:
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Unterrichtseinheit |
Klasse |
Unterrichtsfach |
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1 |
Ökonomisches Handeln, regional, national, International |
Jg. 10 |
AWT |
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2 |
Kinderrechte weltweit Imperialismus |
Jg. 5 Jg. 9 |
GEL |
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3 |
Massentierhaltung Ökosysteme Ernährung |
Jg. 8 Jg. 7 |
NWS |
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4 |
Kleidung |
Jg. 6 |
Themenzeit |
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5 |
Kinder heute, hier und anderswo Ehrfurcht vor dem Leben |
Jg. 5 Jg. 10 |
Religion |
Schulaktionen
Schulweit werden immer wieder kurzfristige Aktionen durchgeführt. Dazu zählen zum Beispiel:
- Die Weihnachtsaktion. In den letzten Jahren haben wir immer wieder verschiedene Tüten mit Keksen, Bruchschokolade oder Sonstigem gefüllt, natürlich mit Fairtrade-Produkten
- Am Valentinstag werden immer wieder Rosen verkauft. Natürlich fair gehandelt. Nur das Beste für die Liebsten!
- Immer wieder dürfen wir das ein oder andere Präsent mit gestalten Beiträge zu Geschenken
Faire Woche 2025
- Wir haben sechs unterschiedliche faire Frühstücke in den verschiedenen Lehrerzimmern veranstaltet.
- Wir haben die Schule der Stadt Aurich präsentiert. Uns besuchte die Klimaschutzbeauftragte Deike Neumann
- Wir haben den Supermarkt auf Faire Produkte untersucht.
- Wir sind in den Weltladen gegangen und haben dort Speisen probiert.
- Wir haben in zwei Klassen fair gefrühstückt, bzw. fair gespeist.
- Wir haben ein Video zur Vielfalt in der Klasse gedreht.
- Wir haben 37 Unterrichtsstunden dokumentiert, die mit dem Thema Fairness und Vielfalt in Verbindung gebracht werden können.
Fashion Fairday – Das neue Schul-T-Shirt aus Fairtrade-Baumwolle
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(WPK MKB Jg 7, RÖ, WB) Am letzten Schultag vor den Herbstferien 2016 boten Schülerinnen und Schüler der Profilkurse Geschichte/Politik des 12. Jahrgangs Fairtrade-Artikel im Forum unserer Schule an und informierten über fairen Handel. Die Aktion stand im Zeichen der Fairtrade-Woche. Schul-T-Shirts konnten bestellt werden, die unter fairen Bedingungen hergestellt und gedruckt wurden. Die Besucher konnten Etiketten ausfüllen, auf denen man unter dem Motto „Mein Lieblingsstück … ich will´s fair und wünsche mir: “ ankreuzen konnte, welche Produkteigenschaften einem an seiner Kleidung besonders wichtig sind. Viele Schüler besuchten in den Pausen die Ausstellung und informierten sich, so auch der Wahlpflichtkurs Kunst und Medien des 7. Jahrgangs, von dem diese Fotos und der Bericht stammt. Es wurden auch Süßigkeiten und Kekse aus dem Weltladen angeboten. Ansprechpartner war hierfür Herr Pohlenz, der zum Beispiel das Logo GEPA erklärte, welches ein Zeichen dafür ist, dass Hersteller von Produkten einen gerechten Preis erhalten, beispielsweise die Kakaobauern, die das erste Glied der Schokoladenherstellung darstellen. Wir haben auch mit Herrn Wiebel vom Arbeitskreis Fairtrade an der IGS Aurich-West gesprochen. Er gab Auskunft darüber, dass die IGS als Fairtrade-Schule weiterhin Projekte dieser Art vorhat. Schülerinnen und Schüler können sich gerne mit eigenen Ideen einbringen. |
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Arbeitsbedingungen beim Genießen bedenken – fair handeln!
| (WB) Im Rahmen der Fairen Woche gab es mehrere Aktivitäten an unserer Schule. Informationen gab es zusammen mit Leckereien aus fairem Handel im Forum der SII und in der Teestube im Gebäude 1. Am Dienstag und Donnerstag bereiteten Schüler des 7. Jahrgangs einen „gerechten Nachtisch“ für die Mensa. Das Fairtrade-Logo wurde in vielen Klassenvorgestellt und diskutiert. Am Dienstag gab es Obstsalat aus fair gehandelten und lokal produzierten Früchten, vorbereitet von der 7A. Am Donnerstag durfte Schokopudding genossen werden, gekocht vom Wahlpflichtkurs Arbeit Wirtschaft Technik im Jahrgang 7 bei Herrn Kern. Geplant wurden die Aktivitäten durch die Fairtrade-Arbeitsgruppe, in der SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen gemeinsam überlegen, wie wir an unserer Schule zu bewussterem Konsum kommen können.
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Fairer Kuchen im 8. Jahrgang
| (KM/RÖ) Im Rahmen der Fair Trade Woche wurden im 8. Jahrgang in den Mittagspausen Kuchen verkauft, der aus fair gehandelten Zutaten gebacken wurde. Folgende Zutaten wurden verwendet: Schokolade, Kakaopulver, Zucker, Vanillezucker, Bananen, Kokosmilch, Zimt. Die Kuchen fanden reißenden Absatz. Vielen Dank an die beiden Spenderinnen aus der Elternschaft!
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Fair-Play und Fair-Trade: GEPA-Fußbälle für den Freizeitbereich
| (Gerz) Fußbälle gehören zum wichtigsten und beliebtesten „Arbeitsmaterial“ im FZB. Durchschnittlich 10 Bälle kauft der Fachbereich pro Jahr für die Schülerinnen und Schüler. Ein Spieleausweis, 2 Euro Pfand… und man kann loskicken. Jetzt haben wir uns entschieden, Fair-Trade Fußbälle von der Firma GEPA zu kaufen. Warum? Nun, wir haben uns gefragt: Woher kommen eigentlich unsere Fußbälle? Und das haben wir herausgefunden: Rund 80% aller Fußbälle werden in der Stadt Sialkot im Nordosten von Pakistan produziert. Früher waren viele Kinder in den Fußballnähereien beschäftigt. Die Arbeitslöhne in Pakistan sind so niedrig, dass viele pakistanische Familien gezwungen sind, ihre Kinder zur Arbeit zu schicken, damit die Familie überleben kann. In Europa haben viel Menschen dagegen protestiert: Kinder sollen nicht arbeiten müssen. Viele Firmen, die Fußbälle verkaufen haben deshalb in Verträgen mit den pakistanischen Firmen vereinbart, dass Kinder nicht mehr in den Fußballnähereien beschäftigt werden dürfen. Deshalb arbeiten jetzt Erwachsene, zumeist Frauen in den Fußballfabriken. Aber die Arbeitsbedingungen der Näherinnen wurden nicht verbessert: Die Näherinnen haben keine festen Arbeitszeiten. Sie werden nach Stücklohn, also nach der Anzahl der fertig genähten Bälle bezahlt. Es gibt keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und keine bezahlten Urlaubstage. Im Durchschnitt kommt eine Näherin auf ein Monatseinkommen von 3.150 Rupien (umgerechnet 44 Euro). Für die Grundversorgung einer Familie braucht man aber ungefähr 12.000 Rupien im Monat. Um ein solches Einkommen zu erreichen, müssten vier Familienmitglieder Fußbälle nähen. Deshalb sind viele Familien weiterhin gezwungen, ihre Kinder zur Arbeit zu schicken. Weil die Kinder jetzt nicht mehr in den Fußballfabriken arbeiten dürfen, müssen sie jetzt in Ziegeleien und Autowerkstätten arbeiten. Das Problem der Kinderarbeit kann man also nicht einfach lösen, indem man sie verbietet. Vielmehr muss man dafür sorgen, dass die Eltern genug verdienen, damit sie ihre Familien ernähren können. Fair gehandelte Bälle Es gibt einige Firmen, die den Arbeiterinnen bessere Löhne bezahlen und bessere Arbeitsbedingungen garantieren:
Der Welt-Laden in Aurich hat für uns fair produzierte Bälle über die Firma GEPA bestellt. Am Dienstag, den 7. Juni konnten die Kinder der 5c, die an diesem Tag den Weltladen in Aurich besuchten, die neuen GEPA-Bälle in Empfang nehmen.
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