Aktuelles aus dem Schulleben
Besuch bei Freunden
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Alte Freundschaften soll man pflegen und so ergab es sich, dass sich in der Woche vom 04. bis zum 11. April immerhin drei, der ursprünglich fünf Austauschschulen des vergangenen COMENIUS-Projektes in Aurich in der Integrierten Gesamtschule West trafen: die Mittelschule von Ādaži (Lettland) und das Lycee Jean Renou aus La Réole (Frankreich). Nach einem kurzen, aber herzlichen Zusammentreffen der deutschen Gastgeber und der lettischen und französischen Gastschüler am Montag ging es nach anstrengender Reise in die Familien. Nach wenig Schlaf und einer Kostprobe des deutschen Unterrichts begaben sich die deutschen und lettischen Schüler auf Ostfrieslandreise. Hierbei besuchten sie die Stiftsmühle, eine von fünf ehemaligen Auricher Stadtmühlen, die noch heute betriebsfähig ist. Dort erlangten die Schüler einen interessanten Einblick in die anstrengende und windabhängige Arbeit eines Müllers. Weiter ging es in das Landesarchiv: Auf den Spuren lettischer Einflüsse in Aurich. Unter dem Motto: „Selbst ist der Schüler!“ kochten die deutschen und lettischen Schüler in der Lehrküche der IGS, typisch ostfriesisch, Spaghetti mit Tomaten- und Käsesoße. Der Mittwoch stand ganz im Sinne von Kreativität und Produktion, wie die Geschichte „Eine einzigartige Freundschaft“ von Anna, Hanna und Anete eindrucksvoll zeigt. Höhepunkt war auf jeden Fall der Ausflug in das Auswandererhaus nach Bremerhaven. Hier folgten die Schüler den Spuren der Auswanderer und erforschten dabei auch ihre eigene Herkunft. Von der Aussichtsplattform des ATLANTIC Hotel SAIL City genossen alle zum Abschluss einen eindrucksvollen Blick über Bremerhaven. Auf der Rückfahrt unterhielten sich die Schüler angeregt über Möwen und Sieltore (Achtung: Insiderinformation). Das Wochenende verbrachten alle in den Familien bei ostfriesischen Traditionen, anregenden Gesprächen und viel Musik. Nach einer tränenreichen Verabschiedung steht fest: Lettland wir kommen! |
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Eine einzigartige Freundschaftvon Anna, Hanna und Anete Es war einmal ein kleines Mädchen. |
A unique friendshipby Anna, Hanna and Anete Once upon a time there was a little girl |
„Brieffreundschaft“ mit Queen im Radio
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(HE) Zum 90. Geburtstag der Queen of England brachte Radio Nordseewelle ein Queen-Spezial. Als Teil davon berichtete der Sender über das Briefprojekt der Klassen 6e und 6b. So weiß nun ganz Ostfriesland, welche prominente Brieffreundin wir haben.
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Methodentag „Recherche II“ im 7. Jahrgang
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(OT/WB) Am Donnerstag, den 14.04.2016, und am Freitag, den 15.04.2016, fanden die Methodentage „Recherche II“ im 7. Jahrgang statt. Die Schülerinnen und Schüler sollten lernen, wie man mit der Befragung von Fachleuten und in digitalen Medien (Internet) Material für Referate und ähnliche Unterrichtsbeiträge sammelt. Das Thema lautete „Jugend und Recht“. Aus allen Klassen gingen einzelne Schülerinnen und Schüler in die Expertengruppen. Die Expertengruppen suchten am Donnerstag Fachleute in Aurich auf. Dazu hatten die Lehrerinnen und Lehrer des 7. Jahrganges vorher Termine beim Amtsgericht, bei der Staats- anwaltschaft, bei der Diakonie, im Leinerstift, in einer Jugend- wohngruppe, bei Bening, im Hagebaumarkt, bei Edeka und bei Douglas verabredet. Sie stellten vorbereitete Fragen und notierten die Antworten. Außerdem suchten sie in der Stadtbibliothek oder im Internet nach Informationen.
Die Informationen wurden am Freitag ausgewertet. Die Experten-gruppen trafen sich dazu in den ersten vier Stunden noch einmal und überlegten, wie die Informationen an ihre Klassen weitergegeben werden sollten. In den letzten beiden Stunden stellten die Experten dann ihre Ergebnisse den Klassen vor. Aus einem breiten Methodenrepertoire hatten sie Rollenspiele, Interviews, Präsentationssoftware oder Plakate ausgewählt, um ihren Mitschülern die gesammelten Informationen zu präsentieren. |
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Fünfte Ausgabe der "Feder" im Verkauf
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(HE) Die Redaktion der Jahrgangszeitung "Die Feder" hat in der vergangenen Woche ihre fünfte Ausgabe herausgebracht. Diese Ausgabe war die erste Zeitung, an der Schülerinnen und Schüler aus zwei Jahrgängen (5 und 6) zusammen- gearbeitet haben. Ebenfalls neu war, dass das komplette Layout von dem Schüler Jasper Adden aus der 6e übernommen wurde. Dieser hatte zuvor freiwillig viel Zeit investiert, um sich in das Layoutprogramm hereinzuarbeiten. Das Endergebnis wurde von sichtlich stolzen Redakteuren in den letzten Tagen im Jahrgangsgebäude verkauft. Die Käufer konnten dabei auch eine Sonderausgabe mit einem IGS Aurich-West-Kugelschreiber wählen. Interessierte Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs sind in der Re- daktion herzlich willkommen. Wir treffen uns jeden Donnerstag in der Mittagspause im Raum Inf20. |
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Schlemmen wie bei Lukull
| Römisches Kochen mit dem Lateinkurs Jg. 13
(HO) Als Vorspeise Paniculi bestrichen mit Moretum, zum Hauptgang Zucchini Romani an ova spongia ex lacte und als Dessert Globi und Apothermum: So könnte eine typisch römische cena (Haupt- Abendessen) ausgesehen haben. Was sich dahinter verbirgt? Nur Geduld! Dieser kulinarischen Herausforderung stellten sich die Schülerinnen und Schüler des Lateinkurses des 13. Jahrgangs kurz bevor für sie die stressige Phase des Abiturs begann. Die Rezepte der original römischen Speisen stammen aus der Feder des römischen Autors Apicius und wurden von heutigen Köchen um die notwendigen Mengenangaben ergänzt, die Apicius leider vergessen hatte. Nach der Entscheidung, was nachher auf dem Tisch landen sollte, wurde gemeinsam eingekauft und am nächsten Tag gekocht. Hier zeigte sich, welch solide Grundlagen-Erziehungsarbeit bei den Schülerinnen und Schülern zu Hause geleistet worden sein musste: Die Arbeit des Lehrers beschränkte sich auf das Austeilen der Rezepte und das Decken der Tafel, alles andere übernahmen die Kursmitglieder(innen) in Eigenregie – Respekt! Interessant war es unter anderem, zu erfahren, was als Beilage zu den diversen Gerichten gegessen wurde, waren in der Antike weder Kartoffeln noch Nudeln oder Reis bekannt – die Wahl fiel dann häufig auf Gebackenes! Auch bemerkenswert: Der Römer kombinierte gern Süßes und Würziges, etwa Honig und Pfeffer. Was also stand denn nun letztendlich auf dem Tisch? Hier die Auflösung: kleine Brötchen, bestrichen mit einer Schafskäsecreme, überbackene Zucchini, dazu Omelett mit Honig und Pinienkernen und zum Abschluss in Öl geröstete Grieß-Mohn-Kügelchen mit einem Grieß-Nuss-Pudding. Hier könnte man nun neidisch werden ob der Delikatessen, die man anscheinend im alten Rom zu sich nahm – doch ein Wermutstropfen bleibt: So lukullisch wie wir an jenem Tag speisten sonst wohl nur die Angehörigen der römischen Oberschicht. Achtung: Hier geht es zu den Rezepten! Paniculi (Brötchen) 100 g Butter 500 g Quark 1 kg Mehl 2 Pck. Backpulver (14 EL Weißwein) Prise Salz gemahlener Anis 20 Lorbeerblätter Zutaten bis auf Lorbeerblätter gut vermischen und durchkneten. Aus dem Teig 20 kleine Brötchen formen und auf jeweils ein Lorbeerblatt legen. Mit einem Messer oben leicht einkerben und ca. 25 min. bei 200°C im vorgeheizten Backofen backen. Der Alkohol verflüchtigt sich hierbei. Moretum (Brotaufstrich) 3 Pck. Schafskäse Olivenöl Essig Pfeffer Knoblauch Frühlingszwiebeln Kräuter (frisch oder getrocknet) Schafskäse zerbröseln und mit etwas Olivenöl, Essig, Pfeffer, klein geschnittenen Frühlingszwiebeln, gehacktem oder gepresstem Knoblauch und Kräutern vermischen. Zucchini Romani 1 Zwiebel Olivenöl 1 Knoblauchzehe 500 g saftige Tomaten 500 g Zucchini Oregano Petersilie, gehackt Schnittlauch, gehackt Salz 60 g Sahne 2 EL Semmelbrösel 100 g Parmesan Zwiebeln und Knoblauch hacken und in Öl anbraten. Tomaten kurz in heißem Wasser kochen und danach enthäuten, dann grob zerkleinern, mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Köcheln lassen, bis eine dickliche Soße entsteht. Von den Zucchini die Enden abschneiden, längs halbieren und mit Salz bestreuen. Semmelbrösel, Petersilie, Schnittlauch, 40 g Parmesan und Sahne zu einer Masse verrühren. Tomatensoße in eine Auflaufform geben, die Zucchini darauf setzen. Auf die Zucchinihälften die Kräuter-Sahne-Masse streichen. Mit den restlichen 60 g Parmesan bestreuen. Bei 225-250°C ca. 20-25 min. im Ofen backen. Ova spongia ex lacte (Omelett) 4 Eier ¼ l Milch 30 g Öl Honig Pfeffer Eier, Milch und Öl verrühren. Etwas Öl in die Pfanne geben und die Eiermischung hineingießen. Fertige Omeletts auf eine flache Platte stürzen, mit Honig übergießen und mit Pfeffer würzen. Auch Pinienkerne passen. Globi (Grießkugeln) 200 g Weichweizen-Grieß 300 g Magerquark 10 TL Honig 8 TL Mohn-Back (backfertige Mohnfüllung, z.B. von Schwartau oder Dr. Oetker) Öl (geschmacksneutral, z.B. Maiskeimöl) Zutaten miteinander verkneten, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Aus dem Teig etwa walnussgroße Kugeln formen und einer Pfanne mit Öl rundherum goldbraun braten (Achtung, Kugeln brennen leicht an). Fertige Kugeln können nach Wunsch nochmals mit Honig und Mohnkörnern bestrichen werden. Apothermum (Grießpudding) 1 l Milch 160 g Weichweizen-Grieß 50 g Pinienkerne o.ä. 1 EL Honig (2-4 EL Passum) Pfeffer Milch zum Kochen bringen, Grieß einrühren, 1 min. unter starkem Rühren kochen lassen, Pinienkerne hinzugeben. Vom Herd nehmen, Honig einrühren, Grieß weiter ausquellen lassen. Mit Passum süßen, mit Pfeffer bestreuen oder auch mt Kirschen servieren. |
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„Industrielle Revolution“ hautnah
| (KM) Die „Industrielle Revolution“ hautnah erfahren haben die SchülerInnen der Klassen 8b und 8c auf ihrem Ausflug am 4.4.2016 nach Delmenhorst. Dabei konnten alle zum Abschluss der Unterrichtseinheit im Fach Gesellschaftslehre ihr neu erworbenes Wissen an Ort und Stelle überprüfen, denn das Fabrikmuseum „Nordwolle“ zeigt auf 2.300m² eindrucksvoll einen Teil der Sozial-und Wirtschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Wir haben das Rattern, Knirschen und Dröhnen der alten Maschinen in der Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei gehört und haben Wissenswertes und Neues über die Arbeitsbedingungen und damalige Lebensweise erfahren.
Nur gut, dass wir heute leben! |
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