Aktuelles aus dem Schulleben
Hallenfußball an langen Schultagen
|
(JO) „Ab in die Halle“ - heißt es bei vielen Schülerinnen und Schülern in der Mittagspause. Mit viel Begeisterung treffen sie sich am Dienstag und Donnerstag zum Fußballspielen in der neuen Sporthalle der IGS Aurich-West. Am Dienstag ist das Bewegungsangebot jeweils für alle Jahrgänge der Sekundarstufe I zugänglich und am Donnerstag jeweils begrenzt für die Jahrgänge 5 und 6. Während der Mittagsfreizeit wird dann über alle drei Hallenteile gespielt und der Spaß steht bei diesem Bewegungsangebot im Vordergrund. Fairplay wird bei den Schülerinnen und Schülern großgeschrieben und sie knüpfen über den Sport positive soziale Kontakte. Betreut wird das Angebot kompetent vom Schiedsrichter- bzw. Trainerteam Daye Draht und Reemt Niehuisen aus dem 11. Jahrgang. Darüber hinaus ist Herr Jakobs als Ansprechpartner vor Ort. |
|
WPK Projektakademie auf dem Markt der Möglichkeiten
| Rede und Antwort standen die Schüler (Florian Linnemann, Rasmus Schütt, Matthias Buß und Till Schulz) des zehnten Jahrgangs des Wahlpflichtkurses „Projektakademie“ am 24.02.2016 den interessierten Besuchern in der Stadthalle Aurich. Die Ausstellung stand unter dem Titel „Berufs- und Studienorientierung in Ostfriesland – Akteure, Aktivitäten und aktuelle Herausforderungen“. Neben zahlreichen Workshops, hatten umliegende Schulen auf dem „Markt der Möglichkeiten“ die Gelegenheit, ihre Berufsorientierungsmaßnahmen und Schülerfirmen vorzustellen. | ![]() |
| Die verantwortlichen Kurse der IGS Aurich-West präsentierten zahlreiche Exponate aus dem Unterricht. Dabei ging es nicht nur um eine selbst hergestellte CNC–Fräsmaschine, den Bau von Multikoptern, Technisches Konstruieren am PC (CAD), sondern auch um das daran anschließendedreidimensionale Drucken von Gussformen, sowie das Gießen von Werkstücken aus Aluminium, Kupfer oder Bronze. | |
| Alle Arbeiten und Techniken wurden und werden im Fachbereich Arbeit/Wirtschaft/Technik an der IGS Aurich-West besonders in den oberen Jahrgangsstufen vom Fachlehrer Daniel Reitmeyer vermittelt. Anspruchsvolle, moderne Fertigungen mit hohem Anforderungsniveau setzen Engagement der Schülerschaft voraus. Viele Presseartikel der letzten Monate und Jahre dokumentieren die Fortschritte und neuen Entwicklungen dieser Lerngruppen. |
Anmeldezahlen für den 11. Jahrgang übertreffen die Erwartungen
|
(HC) In dem Anmeldezeitraum vom 01.-19. Februar haben sich ins-gesamt 162 Schülerinnen und Schüler für den neuen 11. Jahrgang im Schuljahr 2016/17 angemeldet. Die Anmeldezahlen übertreffen damit das Vorjahresniveau und verdeutlichen, dass sich unsere Oberstufe trotz allgemein rückläufiger Schülerzahlen an den abgebenden Schulen großer Beliebtheit erfreut. Aufgrund dieser Zahlen gehen wir davon aus, dass wir im nächsten Schuljahr sieben Klassen in der Einführungsphase bilden werden. Weitere Anmeldungen können momentan nur auf eine Warteliste aufge-nommen werden. Alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler erhalten in den nächsten Tagen eine Einladung zu einer weiteren Informationsveranstaltung, auf der dann die Gruppenwünsche und bestimmte Fächerwahlen erfolgen! |
|
Streitschlichter mit neuem Namen
|
Streitschlichter geben sich neuen Namen Am 16.2. führt Frau Gerz einen Projekttag für die Streitschlichterinnen und Streitschlichter durch. |
|
|
|
Es wurden einige Neuerungen beschlossen. Eine davon: Das Team nennt sich jetzt: Schüler für Schüler (SfS) |
|
{gallery}artikel/2016/02-16-fes-streitschlichter,single=Foto Neuer Name.jpg,height=300,width=300,salign=center,gap_v=30,gap_h=30,connect=artikel/2016/02-16-fes-streitschlichter{/gallery} |
|
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekttages fanden, dass der Begriff „Streitschlichter“ zu eng gefasst ist. Man möchte nicht nur für die „klassische Streitschlichtung“ da sein: wenn also 2 Streitende kommen, um einen Konflikt zu klären. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass manchmal Schülerinnen oder Schüler mit einem Problem kommen, dass aber die andere „Streitpartei“ nicht bereit ist, an einem Schlichtungsgespräch teilzunehmen. Alle waren sich einig, dass es sinnvoll sein kann, auch mit einer „Streitpartei“ zu sprechen, zuzuhören und evtl. auch Tipps und Ratschläge zu geben. Auch, wenn 2 Streitende zu den Schlichtern kommen, ist es übrigens manchmal besser sein, wenn man mit einem Streitenden einzeln spricht. Die Schüler und Schülerinnen wollen also auch wahrgenommen werden als jemand, bei dem man sich aussprechen kann. Das SfS-Team besteht derzeit aus 11 Schülerinnen und Schülern auf unterschiedlichem Ausbildungsstand. |
| {gallery}artikel/2016/02-16-fes-streitschlichter,single=Foto Schueler fuer Schueler 2016.jpg,height=300,width=300,salign=center,gap_v=30,gap_h=30,connect=artikel/2016/02-16-fes-streitschlichter{/gallery} |
|
So konnten die Erfahreneren in Kleingruppen ihr Wissen, insbesondere über die Fragetechniken, an die Neuen weitergeben. Weiter wurde der Plan gefasst, einen Flyer zu entwerfen, mit dem für die Arbeit der SfS in der Schule geworben werden soll. Für die Zeit bis zu den Osterferien wurde noch ein Dienstplan erstellt, und die Arbeit kann mit neuem Elan in Angriff genommen werden. |
Pilotprojekt: WPK Kunst und Gestaltung
|
(RS) Im ersten Halbjahr 2016 hat der WPK Kunst und Gestaltung ein Pilotprojekt durchgeführt. Um Möglichkeiten für einen Arbeitsansatz des Konzeptes Schülerfirma auszuloten, wurden drei Arbeitsschwerpunkte bearbeitet. |
|
Bilder malen{gallery}artikel/2016/02-21-sdr-wpkkunstprojekt,single=IMG_3063.jpg,width=200,height=200,connect=02-21-sdr-wpkkunstprojekt,gap_v=30{/gallery} {gallery}artikel/2016/02-21-sdr-wpkkunstprojekt,single=IMG_3064.jpg,width=200,height=200,connect=02-21-sdr-wpkkunstprojekt,gap_v=30,gap_h=30{/gallery} |
|
|
Als Grundlage dienten Fotografien der Schule im Innen- und Außenbereich. Diese Vorlagen wurden übernommen und in entsprechenden Maltechniken verändert dargestellt. Andere Vorlagen konnten durch Bildbearbeitungsprogramme verändert als Ergebnis ausgedruckt werden. Ergebnisse sind in Räumen der Schulöffentlichkeit ausgestellt. |
|
Der Kunstkoffer{gallery}artikel/2016/02-21-sdr-wpkkunstprojekt,single=IMG_3062.jpg,width=200,height=200,connect=02-21-sdr-wpkkunstprojekt,gap_v=30,gap_h=30{/gallery} |
|
|
Für den WPK Kunst im Jahrgang 7 wurden 26 Holzkoffer hergestellt, in denen alle Arbeitsmaterialien für den Fachunterricht aufbewahrt werden können. Der Koffer selbst soll durch die Schülerinnen und Schüler von außen künstlerisch gestaltet werden. Zudem entstanden diverse Glückwunschkarten mit experimenteller Drucktechnik zum Gebrauch für die Schulöffentlichkeit. |
"Nachdenklich hat mich gemacht, wie Menschen sich fühlen, wenn sie beleidigt werden"
|
Wenn so ein Satz für Schülerinnen und Schüler am Ende eines Projekttages zur „Gewaltprävention“ steht, dann ist das ein Signal dafür, dass der Tag „etwas gebracht“ hat. Am 10. Februar fand der traditionelle Gewaltpräventionstag für die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs statt, und in den schriftlichen Schülerrückmeldungen zum Projekttag taucht dieser Gedanke so oder so ähnlich formuliert häufig auf. Getreu der bewährten Konzeption stand auch der diesjährige Projekttag unter dem Leitgedanken, dass die Entwicklung persönlicher Stärken die besten Chancen für Prävention bietet. Frau Gerz hatte dementsprechend ein Übungsprogramm zusammengestellt, das die Kinder darin stärken soll, mit Konflikten aktiv und konstruktiv umzugehen. Die Kinder schauten sich deshalb zunächst an, wie Gewalt entsteht: Ein kleiner Anlass steht am Anfang, ein Wort gibt das andere, man „ärgert“ sich. Die Schülerinnen und Schüler tauschten sich darüber aus, in welchen Situationen sie sich ärgern. Auf einer Skala von 0 bis 3 konnte jeder markieren, wie stark der eigene Ärger in einer Situation wäre. „Jemand schmeißt deine Mütze in den Papierkorb:“ für 14 Schülerinnen und Schüler einer Klasse wäre das zum Beispiel Ärger auf der Stufe "2". |
![]() |
|
„Jemand kippt Apfelsaft über deine Zeichnung.“
Für 11 Schülerinnen und Schüler wäre damit die höchste Stufe „3“ erreicht. Weiter sprachen die Klassen darüber, wie der Ärger über ein Ereignis sich immer weiter aufschaukeln kann: niemand will nachgeben, jeder fühlt sich berechtigt, den anderen auch zu ärgern, so dass sich eine „Eskalations-Spirale“ entwickeln kann. Aus leichtem Ärger kann so richtige Wut werden.
Was macht man aber jetzt mit diesen Erkenntnissen? Wie kann man die „Eskalations-Spirale“ unterbrechen? Angenommen, man ärgert sich, weil jemand einen Taschenrechner einfach vom Tisch genommen hat, um damit zu arbeiten. Wenn man (womöglich noch mit aggressivem Unterton) sagt: „Leg sofort den Taschenrechner wieder hin“, dann heizt man die Situation mit Sicherheit auf. Mit den Worten: „Ich finde es unmöglich, dass du dir einfach meinen Taschenrechner nimmst. Warum hast du mich nicht gefragt?“, kann man seine Meinung deutlich machen, ohne zu provozieren. Die Kinder fanden viele weitere Beispiel dafür, wie man (so formulierte es eine Schülerin) „auch nett sagen kann, dass man sauer ist.“
|







