Aktuelles aus dem Schulleben
Eine gute Zeitung erkennt man an ihren Lesern.
JG 6 im ZNT
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Der anerkannte BNE-Lernort Zentrum Natur und Technik (znt) ist ein integraler Bestandteil des Energie, Bildungs- und Erlebniszentrums EEZ Aurich. „Ein Ort der Ideen - der Zusammenkunft von sich gegenseitig inspirierenden Einflüssen und Perspektiven“. Im Sinne einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) bietet der Lernort die Möglichkeit, sich handlungsorientiert mit Fragestellungen der Agenda 21 auseinander zu setzen. In der Themenauswahl ist durch den Bezug auf einen küstennahen Standort und den Realitätsbezug zum Umwelterleben der Kinder und Jugendlichen eine hohe Motivation gewährleistet. Dabei sind die Projekte didaktisch und altersgerecht so gewählt, dass es möglich ist, sie in die Curricula aller Schulformen von Klasse 1 bis Klasse 12 einzubetten. (http://www.znt-aurich.de/) Wir, die IGS Aurich West, sind vor einiger Zeit eine Kooperation mit dem znt Aurich eingegangen und sind nun in der glücklichen Lage, den Schülerinnen und Schülern des 6. Jahrgangs Workshops zu unterrichtsrelevanten Themen anbieten zu können. An jeweils zwei aufeinanderfolgenden Tagen forschten die Schülerinnen und Schüler der Klassen geschlechtergetrennt an den Themen: 1) Die Küstenlandschaft, in der wir leben. Die ostfriesische Küstenlandschaft wurde im Laufe der Jahrtausende durch den Klimawandel geprägt. In einer Zeitreise sind die Auswirkungen des Meeresspiegelanstieges und das Handeln der Küstenbewohner im Wechsel der Gezeiten zu erleben. Blickpunkte:
2) Lass die Sonne an Bord Die Energie der Sonne als regenerative Energiequelle erscheint uns Menschen unendlich – lasst uns herausfinden, wie man sie nutzen kann! Um ein Solarboot effizient durch Lichteinstrahlung antreiben zu können, erarbeiten die Teilnehmer die Einflüsse auf die Funktion einer Solarzelle. Blickpunkte:
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Exkursion der 10e zu einer Windkraftanlage in Westerholt
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(LÜ) Am 24. August besichtigte die Klasse 10e im Rahmen des GEL-Unterrichts die begehbare Windkraftanlage in Westerholt. Dank des endlich besseren Wetters war die Radfahrt von der Schule bis nach Westerholt sehr angenehm. Vor Ort erwartete und schon Herr Flesser, der uns in die Anlage begleitete. Bevor wie von der Aussichtsplattform aus den weiten Blick über die Landschaft genießen konnten, mussten wir eine schier endlose Wendeltreppe überwinden. Herr Flessner kannte das natürlich schon und riet, schön langsam zu gehen. Auf halber Strecke machen wir Pause, die auch schwer atmend genutzt wurde. Dann kamen wir auf der Aussichtsplattform an und schauten herunter auf das sonnige Ostfriesland. Der Blick reichte bis an den Stadtrand von Aurich und fast bis ans Meer. Die Rotorblätter drehten sich bloß 2 oder 3 Meter vor uns und ließen den Turm merklich vibrieren. Herr Flessner erzählte dabei, dass bei kräftigerem Wind (ab Windstärke 4) der Turm so stark zittert, dass man nicht mehr gehen kann, ohne sich festzuhalten. Eine Besichtigung ist dann auch nicht mehr möglich. Wie mag es sich wohl bei einem richtigen Sturm anfühlen? Er wies auch auf die vielen anderen Rotoren in der Umgebung hin, die sich im Wind drehten und erklärte, dass die meisten Rotorblätter aus dem Wind gedreht seien, da der Strom, den sie produzieren könnten, mangels Stromleitungen nicht zum Verbraucher geleitet werden könnte. Das sei schon seit Jahren so. Immerhin werden ja nun Leitungen gebaut, so dass man hoffen kann, dass dieses Problem bald gelöst wird. Dann durften wir noch weiter hoch. Über eine schmale Leiter ging es in den eigentlichen Rotorkopf. Dort ist genug Platz, so dass sich leicht 6-7 Personen aufhalten können. Man sieht den Generator, die Motoren, die den Kopf in den Wind drehen, und ein Kontrollpult, auf dem man unter anderem auch ablesen kann, wie viel Strom die Anlage gerade produziert. Maximalleistung sind 1,5 MW; bei unserem Besuch produzierte die Anlage allerdings „nur“ 90 KW, was aber immer noch zur Versorgung von etwa 100 4-Personen-Haushalten ausreicht. Zum Schluss durften wir durch eine Klappe im Dach des Kopfes nach draußen schauen. Für manchen war diese Anforderung an die Schwindelfreiheit aber zu viel. Ein paar mal erschraken wir ordentlich, als sich der Rotorkopf mit einem Ruck etwas drehte. Kein wirklicher Grund zur Besorgnis, der Kopf richtet sich automatisch immer genau zum Wind aus. Aber in ca. 75m Höhe hat man es nicht gern, wenn der Boden unter einem nicht fest ist ... |
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„Manet Sehen“ – Profilkurs Kunst in der Kunsthalle Hamburg
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(Melina F.) Édouard Manet, ein bedeutender Wegbereiter der Modernen Kunst, malte den einfachen Bürger in seinem Alltag und hob die Frauen in ihrer Natürlichkeit in den Vordergrund, stellte sie versonnen, aber auch provozierend für das an die traditionelle Akademiemalerei gewohnten Juroren des Pariser Salons leicht bekleidet oder als Akt dar. Manet zeigt Bilder der Künstler in neuen Perspektiven. Er erzeugt mit seinen Gemälden Spannungen zwischen dem Bild und dem Betrachter. Dabei bediente er sich einer damals fremden neuen malerischen Strategie, welche starke Kritik hervorrief. Doch der Künstler ließ sich nicht von seinen Innovationen abhalten. Manet spricht den Betrachter mit seinen Gemälden über den direkten Blickkontakt seiner Figuren direkt an. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Wir, der Profilkurs Kunst des 12. Jahrgangs unter Begleitung von unseren Profillehrern Marita Krützkamp und Sebastian Scheibling, traten am 25. August die Exkursion nach Hamburg in die neugestaltete Kunsthalle an. Dort kann man noch bis zum 04. September 2016 die hochkarätige Sammlung beeindruckender Werke von Édouard Manet bestaunen. Wir schauten uns zunächst die Manet-Ausstellung an. Per Audioguides, welche uns freundlicherweise vom Förderkreis unserer Schule gesponsert wurden, konnten wir uns vertiefende Gedanken zu einzelnen Gemälden machen. Vorbereitend hatten wir uns im Kunstunterricht bereits mit Manets künstlerischer Position befasst. In der Kunsthalle Hamburg schauten wir uns außerdem die Sammlung der Klassischen Moderne an. Abschließend warf jeder einen nachklingenden Blick auf Werke des Romantikers Caspar David Friedrich, die in der Hamburger Kunsthalle eindrucksvoll präsentiert werden. Der Exkursionstag kristallisierte sich, durch die eindrucksvolle Präsentation von Werken Édouard Manets, Caspar David Friedrichs und vielen weiteren großartigen Künstlern der Klassischen Moderne, als vollen Erfolg heraus: Ein wunderbarer Auftakt in das Eintauchen in eine beeindruckende Kunstwelt. Sicher ist, wir werden nicht nur Manet sehen. |
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Klassenfahrt der 6a und 6b nach Bad Zwischenahn
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(VB) Nach der ersten vollen Schulwoche machten sich die Klassen 6a und 6b mit ihren Lehrern Frau Dieker-Höft, Frau Ahrends, Herrn Vrba und Herrn Uphoff auf den Weg nach Bad Zwischenahn. Am Tag der Ankunft erkundeten die Schülerinnnen und Schüler bei einer Stadtrallye den Ort und lernten allerhand über die Geschichte der Stadt oder die Entstehung des Zwischenahner Meers. Die einzigartige Lage der Herberge direkt am Meer, das große Areal mit Spielgeräten, einem Volleyballfeld und einem Fußballplatz luden in den Pausen zum Spielen ein. Ein Höhepunkt der Fahrt war der Floßbau. Hierbei mussten die Schüler in Teams schwimmfähige Flöße für die ganze Klasse bauen. Während noch am ersten Tag nahezu alle Flöße und Kinder baden gingen, meisterten die Baumeister diese Herausforderung am dritten Tag hervorragend. Krönender Abschluss war am letzten Tag die Disco mit DJ Andree, bei der nicht nur unsere Schüler, sondern auch Kinder anderer Gruppen abrockten. Der gute Zusammenhalt unter den Schülern, nahezu konfliktfreie Tage und die gute Stimmung innerhalb der Gruppen machten diese Reise auch für uns Lehrer zu einem besonderen Erlebnis! |
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Neuauflage der Aktionstage im 5. Jahrgang: Diagnostik und Spaß an der Bewegung – zwei Seiten einer Medaille!
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(DO) Seit über zehn Jahren führen wir zu Beginn des fünften Schuljahres sogenannte „Aktionstage“ durch. Mit diesem besonderen Angebot werden wir dem Auftrag der Schule als Bildungsanstalt oder Lehranstalt vertiefend gerecht. Unsere Schüler/-innen sollen lernen. Aber so einfach wie diese Aufgabenstellung zunächst klingt, ist es nicht. Um Wissen empfangen und Können präsentieren zu können, müssen die Schüler/-innen an einer allgemeinbildenden Schule Sehen und Hören können. Sie müssen tagtäglich ihre Bildungsstätte auf verkehrsreichen Wegen sicher erreichen und nachmittags wieder nach Hause zurückkehren können. Geist und Gesundheit sollten gefördert werden. Spiel, Spaß und Bewegung fördern die geistige Entwicklung und tragen zu einer guten Lernatmosphäre bei. Aus all diesen Gründen führt der Fachbereich Sport in Zusammenarbeit mit dem Jahrgangsteam 5 traditionell die sogenannten Aktionstage durch. Alle Schüler/-innen des neuen fünften Jahrganges ließen ihre Hörfähigkeit und ihre Sehfähigkeit überprüfen. Für diese Tests standen uns dankenswerter Weise die Auricher Unternehmen Hörgeräte Isermann und Optik Garrels zur Seite. Herr Doden vom Landkreis Aurich erklärte den Kindern mit Hilfe eines Fahrradsimulators Gefahrensituationen im Straßenverkehr sowie richtige Verhaltensweisen und Bremsmanöver. Bei Herrn Holzhüter konnten die Schüler/-innen dann mittels des ADAC-Fahrradtestes ihre Geschicklichkeit und ihr fahrerische Können selber praktisch ermitteln. Erstmalig wurden die Kinder auch vom ADAC mit der Aktion „Vorsicht Auto“ unterrichtet, um vor den Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären. In der IGS-Sporthalle vollzogen die Schüler/-innen dann noch den Deutschen Motoriktest, um ihre koordinativen und konditionellen Fähigkeiten zu testen. Hier halfen die Schüler/-innen des „WPK-Sport“ aus dem 9. Jahrgang unter Anleitung ihres Kursleiters Sören Kohlert bei der Durchführung und bei der Datenerhebung. Mit Begeisterung und hoher Disziplin absolvierten alle Schüler/-innen des fünften Jahrganges ihrer Tests und Aufgaben. Die Neuntklässler konnten vielfältige Erfahrung im Zusammenhang mit der Durchführung eines wissenschaftlich anerkannten Testes und im Umgang mit jüngeren Kindern machen. Hochmotiviert und sehr diszipliniert beteiligten sich die Schüler/-innen aller Klassen an diesen beiden Projekttagen. Der ständige Wechsel zwischen konzentrierter Aufnahme wichtiger Informationen und eigener motorischer Aktivität ermöglichte ein gelungenes, schülerorientiertes und lehrreiches Programm, welches die Schüler mit Freude absolvierten. Die Lehrerschaft des Fachbereiches Sport und das Jahrgangsteam 5 bedanken sich bei allen, die diese Aktionstage unterstützt und zu einem Erfolg geführt habe. Unser besonderer Dank gilt den Firmen „Isermann Hörgeräte Akustik OHG“, der Firma „Garrels Optik GmbH“, der „Fahrschule Holzhüter“, dem Landkreis Aurich und dem ADAC. Ohne diese Unterstützung wären die Aktionstage nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank! |
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