Aktuelles aus dem Schulleben
(ER) ... in den wohlverdienten Ruhestand, nachdem sie so viele Jahre – nicht nur - an der Schule für ihre Schülerinnen und Schüler da gewesen waren, fand am Dienstag, 28.1.2014, im Forum der Schule statt.
1974 schon waren Matthias Gentsch, Doris Ihl und Gerhard Kleen an die Schule gekommen, die damals gerade erst zwei Jahre alt war. Peter Meyer folgte fünf Jahre später. Viel Herzblut haben sie alle in die Schule fließen lassen, wenn auch auf unterschiedlichen Gebieten.
Die Fächer Deutsch und Gesellschaftslehre vertrat Matthias Gentsch ebenso wie die gezielte Förderung bei Lese-Rechtsschreib-Schwächen. Morgens immer der Erste, immer vorne an der pädagogischen Front, immer mit dem Augenmaß für das Mögliche und dieses nie aus den Augen verlierend, so kennen ihn Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler. Obwohl er stets auf harten Sohlen anzutreffen war und mit harten Bandagen auch die gewerkschaftlche Sicht am Arbeitsplatz Schule zu vertreten wusste, wurde er doch von Schulleiter Thorsten Quest als die „Seele der Schule“ nur sehr schweren Herzens in den Ruhestand entlassen.
Deutsch war auch das Lieblingsfach von Doris Ihl gewesen, die lange den Fachbereich Deutsch geleitet hatte, bevor sie die Schule verließ, um in Polen junge Deutschlehrkräfte über das Fach Deutsch zu unterrichten. Damit kehrte sie der Schule keinesfalls den Rücken, ganz im Gegenteil: Jährlich war sie mit einer Gruppe junger Lehrkräfte aus Polen in der Schule, um ihnen Hospitationen im Fach Deutsch an der Gesamtschule zu ermöglichen. Dabei war die Tätigkeit in Polen durchaus nicht ihr einziger Einsatz im Auslandsdienst. Ob ihr die Musiker deshalb „Fly me to the moon“ als Gruß zum Abschied darbrachten?
Zwar war Gerhard Kleen auch Deutschlehrer, aber Englisch war sein erklärtes Lieblingsfach. Den Fachbereich Fremdsprachen leitete er in den frühen Jahren der Schule, und auch Neuerungen wie insbesondere die Verwendung des Computers als Arbeitsmittel für die Schule und in der Schule hatte er voran getrieben, als dies noch kaum jemand wagte. Viele Ferien gab er her für Englandfahrten mit Schülerinnen und Schülern, Eastbourne ist gewissermaßen seine zweite Heimat. Und dann gibt es noch diese legendäre Begeisterung für schnelle Autos ..., für die er jetzt endlich auch Zeit hat.
Ein Merkheft bekam Peter Meyer zum Abschied überreicht. Sein berühmtes Merkheft, das seine Mathematikschülerinnen und -schüler hatten führen müssen, war die Vorlage gewesen. Wie viele Schülerinnen und Schüler er mit beharrlicher Übung und Arbeit an den mathematischen Grundsätzen zum Erfolg führen konnte, hat niemand gezählt. Aber die ersten sind bereits selbst wieder Lehrkräfte – für Mathematik. Sein zweites Fach, Sport, betrieb er mit derselben Überzeugung und demselben Erfolg. Seine eigenen sportlichen Aktivitäten passte er dem Lauf des Lebens an. Nach Volleyball und Faustball kamen Boßeln und Tanzen, alles mit viel Freude, aber auch der erforderlichen Hinwendung.
Der offizielle Teil der Verabschiedungsfeier wurde von einem musikalischen Programm von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern umrahmt. Die Versorgung des Kollegiums und der Gäste erfolgte durch das Lehrerteam des 7. Jahrgangs.
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(BM) Neelke Ellen Lieutenant erreicht mit ihrer Facharbeit den 3. Platz des Schalom-Chaver-Preises. Der Schalom-Chaver- Preis (übersetzt etwa „Sei gegrüßt Freund“) wurde von der Deutsch – Israelischen – Gesellschaft Ostfriesland und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Ostfriesland 2013 das erste Mal ausgelobt. Prämiert wurden die besten Facharbeiten Gymnasialer Oberstufen, die sich mit jüdischem Leben in Ostfriesland, der deutsch-jüdischen Geschichte, Antisemitismus, dem christlich-jüdischen Zusammenleben, dem Judentum, dem deutsch-jüdischen Verhältnis und dem Staat Israel beschäftigen.
Die Preisverleihung erfolgte am 24.01.2014 in der ehemaligen jüdischen Schule in Leer.
Neelke schrieb in ihrer Facharbeit über das Schicksal der Auricher Judengemeinde von 1933 bis 1940 am Beispiel der Familie Stoppelmann.
Den Anstoß für Neelke, die mit ihrer Facharbeit die Erinnerung an die Auricher Juden, die dem Holocaust zum Opfer fielen, lebendig erhalten will, lieferte ein Karteikarte des Staatsarchivs Aurich. Es handelt sich um eine jüdische Meldekarte der Stadt Aurich, in der der Gerson und Minna Stoppelmann eingetragen sind. Gerson und Minna Stoppelmann fielen dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer, ihr Sohn Siegfried, der 1939 nach einer abenteuerlichen Flucht in Palästina eine vorübergehende Heimat fand, kehrte 1957 nach Deutschland zurück und setzte sich in Bremen für eine deutsch-jüdische Aussöhnung ein.
Die Laudatorin Frau Maschmeyer-Pühl hob in ihrer Würdigung der Facharbeit besonders hervor, dass Neelke für ihre Facharbeit viel eigenständig recherchieren musste, weil sie, bezogen auf die Familie Stoppelmann, nicht auf vorhandene Literatur zurückgreifen konnte. Als Quelle dienten Neelke Unterlagen im Staatsarchiv und ein reger Kontakt mit Gerschon Stoppelmann, dem Sohn von Siegfried Stoppelmann.
Das Preisgeld will Neelke verwenden, um die Patenschaft für einen Stolperstein für Minna Stoppelmann zu übernehmen.
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(RÖ) Die Profilkurse Kunst des 13. Jahrgangs hatten am Donnerstag, den 23.01.2014, Besuch von der Architektin Dreier aus Osnabrück. Die Schüler und Schülerinnen erhielten von der Expertin sehr positive Rückmeldungen zu ihren Modellen, die im Oberstufenbereich präsentiert wurden. Im Rahmen des Themas Architektur und Wohnen wurden Lösungen für eine Lückenbebauung zwischen zwei Stadthäusern entwickelt. Einerseits kam es auf eine ästhetische und funktionale Innenraumnutzung an und andererseits wurde der Schwerpunkt auf die Fassadengestaltung gelegt. Die Architektin war von den Innovationen der beiden Kurse sichtlich erstaunt und lobte die Ideenvielfalt und die qualitativen Ausführungen der Modelle und ebenfalls die Gestaltung der präsentierten Planzeichnungen.
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(KK) Die architektonischen Konzepte für Kindertagesstätten präsentierten die Zehntklässler anhand ihrer Modelle, Zeichnungen und Moodboards mit Überzeugung.
Sie stellten ihre ideenreichen Konzepte, pädagogisch begründeten Profile und innovativen Entscheidungen vor, die sie im Rahmen des Kunstunterrichts zum Bereich Architektur entwickelt haben. Besonders anschaulich waren die maßstabsgetreuen Modelle. Die geladenen Expertinnen, eine junge Mutter und eine Architektin, waren von den begründeten Überlegungen, den souveränen Vorträgen und differenzierten Ausführungen begeistert. Hut ab!
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27.01.14 07:10
Aufgrund der Wetterlage fällt am Montag, den 27.01.2014 die Schule aus. Aktuelle Informationen finden Sie hier oder auf den Seiten des Landkreises: http://schulausfall.landkreis-aurich.de/.
(KK) Eine komplexe Architekturaufgabe ist fast beendet: Im Kunstkurs des 10 Jahrgangs planen und entwickeln die Schülerinnen und Schüler Kindertagesstätten. Ihre Überlegungen und Konzepte sind in Architekturmodellen umgesetzt, die am 23. Januar im Forum präsentiert werden. Zu diesem Anlass sind eine junge Mutter und eine Architektin als Expertinnen eingeladen. Mit Spannung erwarten wir die Ergebnisse der kreativen und engagierten Architektenteams.
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(RT/KM) Am Donnerstag den 19.12. fuhren die Klassen 6b und 6f mit Linienbussen zur Kunsthalle in Emden und entdeckten dort „Neuland“ (so der Name der aktuellen Ausstellung). Zuerst konnten die SchülerInnen in einem Workshop an einer Plastikstadt mitbauen und danach in der Kunsthalle unter fachkundiger Führung Meisterwerke bewundern.
Danach ging es weiter in die Rüstkammer des Ostfriesischen Landesmuseums wo Rüstungen anprobiert und Kriegsgerät bestaunt werden konnten. Auch ein Ausflug auf den Turm fehlte nicht, von wo aus wir nochmal Neuland entdecken konnten.
Zum Abschluss gab es gebrannte Mandeln und Schmalzgebäck als Belohnung für die wackeren KunstliebhaberInnen des sechsten Jahrgangs.
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(HE) Die ehemalige Sowjetrepublik Molesien sieht schweren Zeiten entgegen. Ginge es nach den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, stünde das Land kurz vor einem Krieg. Doch der Reihe nach: Im April 2013 setzten abtrünnige Militärs der Republik Molesien eine deutsche Reisegruppe fest. Das Ziel dieser Truppen bestand mutmaßlich darin, ihrer Politik Gehör auf internationaler Ebene zu verschaffen. Mitterweile schaltete sich jedoch der molesische Präsident Retokkoli Mannreff ein und unterband jede Möglichkeit zur Verhandlung. Um gegenüber seinem Volk Stärke zu zeigen, ließ er im Staatsfernsehen verkünden, dass die deutschen Touristen Agenten der Bundesrepublik seien und unter keinen Umständen freigelassen werden. Eine heikle Situation für die deutsche Regierung. Soll man einen Militärschlag riskieren oder lieber weiter an den fruchtlosen Verhandlungen festhalten? Auch die molesische Regierung muss sich entscheiden, wie hoch sie pokern möchte - wenn es das Land denn wirklich gäbe...
Der Werte und Normen Kurs Jahrgang 11 von (HE) beschäftigte sich seit Schuljahresbeginn mit der Frage, woher Werte und Normen kommen und ob diese für bestimmte Ziele manipuliert werden können. Aus Platons "Höhle" ging es in die "Matrix" und von dort aus in die reale Welt. In mehreren Stunden analysierte der Kurs, wie in der Geschichte und auch in der Gegenwart Gesellschaften in ihren Werten und Normen so beeinflußt werden, dass die Gesellschaft als Ganzes williges Mittel zum politischen Zweck wird. Vom Dritten Reich ging es über Nordkorea und die DDR und den Irak nach Syrien. Überall stellten wir fest, dass durch Propaganda und Manipulation bestimmte Ziele und eine "Willigmachung" des Volkes scheinbar mühelos gelangen. Hier taten sich jedoch auch Schwierigkeiten auf: Welcher Quelle können wir vertrauen? Was ist Fakt, was ist Lüge? Wo lenken mich meine eigenen Überzeugungen von der Wahrheit ab? Wir stellten fest, dass es auch abseits der Weltpolitik mehrere "Höhlen" gibt, in denen wir sitzen, ohne von der wahren Welt oben beim Sonnenlicht zu wissen.
Die Frage, die immer wieder auftauchte war, ob es wirklich so einfach ist, durch simple Propagandamittel wie z.B: Postern, gefälschten Videos oder reiner Überzeugungskraft Menschen dazu zu bringen, anderen Völkern den Krieg zu erklären. Wir haben darauf eine Antwort gefunden. Diese lautet - zumindest bei uns in der Oberstufe: Ja, es ist so einfach!
Ausgerüstet mit ein paar Flyern, Plakaten und einer eigenen Webseite baute der Kurs einen kleinen Infostand auf. Im Hintergrund lief auf einer Leinwand ein Interview des vermeintlichen molesischen Präsidenten, der Hassreden gegen die Bundesrepublik hielt. Ziel dieser kleinen Propagandaoffensive war die Unterschrift der Mitschüler auf einer Petition an den Deutschen Bundestag. Mit seiner Unterschrift forderte man einen Militärschlag gegen die Republik Molesien. In anderen Worten: deutsche Soldaten marschieren in ein Land ein, um Touristen zu befreien. Wir hatten gehofft, dass wir schnell durchschaut werden und haben mit wenigen Unterschriften gerechnet. Dazu war die Thematik einfach zu abstrus, zu schnell zurechtgezimmert und zu folgenschwer, als dass man soetwas mal eben im Vorbeilaufen erledigen könnte. Wir haben uns getäuscht. Volle Listen am Ende des Tages zeigten uns, dass ein Großteil der Mitschüler (auch jene, die sich eigentlich als kritisch bezeichnen) mit nur wenig Überzeugungsarbeit ihre Unterschrift für einen Krieg leisten. Schnell war die Geschichte gekauft, Nachfragen kamen selten vor und wurden meist zur Zufriedenheit der Fragensteller abgebügelt. So interessierte es dann auch nicht, dass es sich bei dem molesischen Präsidenten im Video tatsächlich um Garri Kasparow - mehrfacher Schachweltmeister und Oppositionspolitiker in Russland - handelte, der zu einem ganz anderen Thema sprach. Allein von der Manipulation der Untertitel ging anscheinend eine beeindruckende Überzeugungskraft aus.
Wir haben uns bei der Aktion auf Mitschüler der Jahrgänge 10-13 beschränkt. Einen Unterschied im Verhalten konnten wir nicht feststellen. Auch deutlich ältere Semester leisteten bereitwillig ihre Unterschrift. In Einzelfällen wurde uns gedankt, dass sich "da mal endlich jemand kümmert" - man hatte da ja schließlich "schonmal auf Facebook etwas von gelesen".
Es bleibt die erschreckende Vermutung, dass eine echte Petition durchaus Aussicht auf Erfolg gehabt hätte - bei 90min Vorbereitungszeit.
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(HM, GR, KK) In den beiden künstlerischen Profilen des 12. Jahrgangs inszenierten die Schülerinnen und Schüler kursübergreifend außergewöhnliche Präsentationen von zehn künstlerischen Positionen: Dadaismus, Futurismus, Expressionismus, Surrealismus usw.
Durch die Präsentationen wurden z. B. Max Beckmann und Otto Dix zum Leben erweckt, Sigmund Freud analysierte Dali und Juan Gris traf auf Pablo Picasso.
In fünf Stunden am 04. Dezember war alles möglich. Die Darbietungen der Schülerin waren sowohl von hoher inhaltlicher als auch kreativer und didaktischer Qualität. Darin waren sich Lehrkräfte und Schüler völlig einig.
Dieser Präsentationstag war somit eine kulturelle Orientierung für künftige Museumsbesuche, unter anderem während der Studienfahrt nach Paris im Herbst 2014.
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(ER) Die erste Themenwoche Ernährung sollte von Montag, 2.12. bis Freitag 6.12.2013 stattfinden.
Im Laufe der Themenwoche drehte sich nicht nur im Unterricht der Fächer Naturwissenschaften (Vergleich von Speisefetten), Gesellschaftslehre (Fair Trade), Arbeit/Wirtschaft/Technik (Regional-saisonal einkaufen – nachhaltig kochen), Deutsch (Deklarationen der Inhaltstoffe), Religion („Darf man Tiere essen?“) und Kunst (Nahrung in der Werbung) alles um das Thema Ernährung. Über die Erkenntnisse aus dem Unterricht hinaus hatten die Schüler/innen im Laufe der Themenwoche reichlich Gelegenheit, sich nach eigenem Interesse mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie konnten sich aus einer Fülle von Zusatzangeboten Veranstaltungen aussuchen, an denen sie auf der Grundlage ihrer jeweils individuellen Interessen teilnehmen konnten. Diese Zusatzangebote lagen parallel zu den o.g. Fächern. Die Veranstaltungen wurden gestellt von der AOK, der BBS2, BFM Catering, Bio Baier, Edeka, dem Gesundheitsamt, gv-nachhaltig und der vzn. Ein detaillierter Plan der Woche kann auf der Homepage eingesehen werden. Die Zusatzangebote umfassten die praktische Arbeit in der Lehrküche (Produktvergleich Convenience contra Selbstgemachtes; Gesundes Fast Food; Nachhaltig kochen; Outdoor Cooking) genauso wie die Teilnahme an Informationsveranstaltungen (Sinnliche Wahrnehmung und gesunde Ernährung; „Was wächst wann wo wie?“; Gesund Leben – leichter lernen; Klimaschutz schmeckt; Einkaufsfalle Supermarkt; Supermarktrecherche; Bioladen-Recherche; Klimakonferenz; Der Schulgarten) und Filmvorführungen (“Supersize me“; „Zeitbombe Zucker“; „Frisch auf den Müll“).
Die Themenwoche wird gefördert von der BINGO-Umweltstiftung, da sie inhaltlich einen deutlichen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit setzt. Sie ist Bestandteil des erneuten Antrages als Umweltschule in Europa.
Leider fand durch das Orkantief Xaver die Themenwoche am Mittwochnachmittag ein jähes Ende.
Montag
Die selbstgemachten Kartoffelpuffer sind die besten!
Zu dieser Erkenntnis kamen die Gruppen von Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs, die am Montag und Dienstag in der Lehrküche Produkte vergleichen konnten:
selbstgemachte Kartoffelpuffer aus – überwiegend - hiesigen Zutaten
Kartoffelpuffer aus der Tüte zum Anrühren
tiefgefrorene Kartoffelpuffer
Vor der Verkostung stand die Herstellung. Mit den Hauswirtschaftsmeisterinnen Teelke Goemann-de Boer und Christa Sander wurden zunächst jede Menge Kartoffeln gerieben, mit Eiern, Mehl, Zwiebeln und Salz zu einem Teig verarbeitet und dann gebraten. Der Teig aus der Packung ging deutlich schneller: Mit Wasser anrühren und quellen lassen, das war’s. Noch einfacher war es mit fertigen Kartoffelpuffern aus der Gefriertruhe.
Aber das Ergebnis war eindeutig: Die Mühe des Selbermachens lohnt sich in jeder Hinsicht. Die selbstgemachten Kartoffelpuffer sind die besten – und auch die billigsten!
Sinneserfahrung und gesunde Ernährung
Dass man sich eigentlich auf seine Sinne verlassen kann, erfuhr eine andere Gruppe bei Versuchen in den Berufsbildenden Schulen. In einem Stationenquiz konnten Experimente mit Lebensmitteln durchgeführt und die Kenntnisse über Nährstoffe überprüft werden. Sehen, Riechen, Fühlen, Schmecken, Sortieren und etwas Überlegung zeigten, dass man seine Ernährung sehr einfach selbst unter die Lupe nehmen kann.
Dienstag
Gesundes Fast Food
… wurde bei einer 6-stündigen küchenpraktischen Veranstaltung in der Lehrküche der BBS2 hergestellt. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einer Berufsschulklasse von den Lehrkräften der BBS nicht nur in die Geheimnisse des Burger-Machens eingeführt. Sie hatten auch alle anderen Arbeiten rund um eine gesunde Fast-Food-Portion selbst zu erledigen. Natürlich gehörte auch der abschließende Verzehr dazu.
Supermarkterkundung
Gleich in der 1./2. Std. stand eine Supermarkterkundung auf dem Programm. Diese führte zu Edeka, wo Schülerinnen und Schüler eine kompetente Führung durch den Markt erhielten und vieles über seinen Aufbau erfuhren. Aufgaben zum Thema „Regional und saisonal einkaufen“ aus dem Fach Arbeit/Wirtschaft/Technik können nun intensiv bearbeitet werden.
Gesund leben – leichter lernen
Was macht eigentlich Gesundheit aus? Wie kann ich selbst meinen Lernerfolg beeinflussen? Wie kann ich mit einer geeigneten Ernährung zu mehr Leistungsfähigkeit gelangen? Und wie sieht eine geeignete Ernährung eigentlich überhaupt aus? Aus welchen Bausteinen sollte sie bestehen?
Um diese Fragen ging es mit Frau Engelmann von der AOK. Das eigene Ernährungsverhalten konnte dabei genauso hinterfragt werden wie die anderen Faktoren, die zu einer gesunden Entwicklung gehören.
Was wächst wann wo wie?
Kenntnisse über Gemüse, Salate und Obst konnte eine Gruppe zusammen mit Herrn Kernke und Herrn Mudder vom Schulcaterer BFM Catering testen, erweitern und unter Beweis stellen. Verschiedene Kohlsorten und Salate, Rettich und Radieschen und Rote Bete, Paprika und Tomaten und viele Sorten mehr sowie deren Nährstoffgehalte konnten gelernt werden. Bianca aus der 9c und Nico aus der 9f bewiesen sich dabei als die kundigsten Schüler/innen und wurden sogar mit Preisen belohnt.
Mittwoch
Supermarkrecherche
Erneut stand am Mittwochvormittag eine Supermarktrecherche für zur Auswahl.
Nachhaltig kochen mit dem Profikoch
Zeitgleich stand in der Lehrküche ein Kochkurs mit dem Profikoch Jêrome Eckmeier auf dem Programm. Helmut Kohl hat dieser schon beköstigt und Prince Charles, er kochte für Kurt Beck in Mainz, für den Umweltausschuss des Bundestages – und nun mit uns.
16 Schülerinnen und Schüler konnten mit dem Koch nachhaltig und klimafreundlich kochen, denn er ist Schulungskoch für gv-nachhaltig, ein Serviceportal für nachhaltige Gemeinschaftverpflegung. Pizzataschen gab es, Hot-Chili-Burger, Couscous-Gemüse-Wraps, Türkische Pizza und Kürbispommes. Selbst Mayonaise und Bolognese waren dabei genauso pflanzlich. Pfannen und Töpfe brodelten, es wurde geschnitten, geknetet, gerollt. Es duftete durch die ganze Schule, und es schmeckte. Mit Jêrome Eckmeiers Hilfe gelang es den Schülerinnen und Schülern scheinbar mühelos, die Speisen zuzubereiten, zu probieren und hinterher die Küche wieder in Ordnung zu bringen. Zum Nachtisch gab es Himbeereis mit Sahne, vom Koch selbst zubereitet. Die Zeit verging dabei wie im Flug.
Und am Nachmittag...
gab es dasselbe noch einmal, und zwar für Erwachsene. Dabei waren nicht nur Vertreterinnen der FZB-Brötchentheke und der Mensa, sondern auch die Leiterin der Schülerfirma IGeSsen, die sich auf Catering für Schulveranstaltungen spezialisiert hat, und Lehrkräfte des 9. Jahrgangs.
Die Filme
Das Filmangebot richtete sich an Schülerinnen und Schüler, die diese Möglichkeit der Informationsaufnahme für sich bevorzugen. Drei Filme standen in dieser Woche zur Auswahl.
1. Supersize me
Der Film von 2004 beschreibt den Selbstversuch des amerikanischen Journalisten Morgan Spurlock, sich über einen Zeitraum von vier Wochen nur von Fast Food zu ernähren. Wo immer ihm dabei die extra große Portion angeboten wird, nimmt er diese. Sein Selbstversuch wird wissenschaftlich begleitet. Nach drei Wochen bricht er den Selbstversuch auf Anraten der betreuenden Ärzte ab.
2. Zeitbombe Zucker
Der Film nähert sich der Süße des Lebens aus verschiedenen Blickwinkeln: Politik, Wirtschaft, Gesundheit und Genuss. Er stellt die Frage „Warum ist es so schwer, zu widerstehen?“ und beantwortet diese auch mit „Die Lust auf Süßes ist uns angeboren.“ Zucker sei kein Gift, vertritt der Film, schockt aber mit dem Ergebnis „Zucker ist Auslöser für 25% aller nicht ansteckenden Krankheiten.“
Der Film wurde ergänzt durch die Ausstellung „Zucker“ des Gesundheitsamtes.
3. Frisch auf den Müll
Weshalb wir so oft zu viel kaufen, erklärt uns der Film. „Wir versuchen, für jede Stimmung und Lebenslage gerüstet zu sein.“ Er beschreibt die Orte und Wege der Verschwendung, zeigt einen Bäcker, der sein altes Brot für neues verwendet – indem er es verbrennt. Der Film zeigt Menschen, die aus Not oder politischer Überzeugung von dem Leben, was der Entsorgung zugeführt wird. Und er rechnet nicht nur vor, dass eine Durchschnittshaushalt 100 kg Lebensmittel pro Jahr wegwirft, sondern er kommt zu dem Schluss „Mit etwas mehr Sparsamkeit könnten wir einen gigantischen Beitrag leisten im Kampf gegen die Klimakatastrophe. Würden wir unseren Lebensmittelmüll um die Hälfte reduzieren, dann hätte das auf den Ausstoß der Treibhausgase den gleichen Effekt, als ob wir jedes zweite Auto stilllegen würden.“
Fotos:
(Lücht) Am Freitag könnt ihr euch die Weihnachtsausgabe von "IGS AUF'S OHR" auf Radio Ostfriesland oder im Livestream anhören! Die Daten:
Fr, 13.12.2013, um 20Uhr
im Livestream: www.radio-ostfriesland.de
im Radio: UKW 94,0
In der 2. Sendung erwartet Euch:
-> Umfrage: U.a. zur Existenz des Weihnachtsmanns
-> Musik: u.a. SKRILLEX, Melanie Thornton, Weihnachtslieder
-> Infos: wie Ihr bei der Radio-AG mitmachen könnt
-> Und: ...vieles mehr.
Hier melden und beim Radio mitmachen:
klaukien@gmail.com (oder bei Frau Lücht im FZB-Büro)
(SC) Drei Monate hat es gedauert, bis die Schülerfirma der IGS Aurich-West Abteilung “HandWert“ aus dem Fachbereich Arbeit Wirtschaft Technik 30 Cajons für den Musikunterricht fertig gestellt hat. Diese wurden heute an die Obfrau für Musik Traute Ahrends übergeben.
Präzises Arbeiten, fachmännische Verleimungen und viel Schleifarbeit waren nötig, bis alle für die Endbehandlung mit Naturöl vorbereitet waren.
Für alle, die es nicht wissen: Cajons sind Holzkisten/ Holzquader mit Sitzhöhe auf denen man, je nach Lust und Laune, trommeln kann. Für den guten Klang sorgt ein großes Schallloch und ein eingebauter Snare Teppich. Das ist so ein Besen mit langen Stahlborsten, die ordentlich scheppern können!
Klingt gut und macht Spaß!
Im nächsten Musikunterricht trifft man sich wieder!
Viel Spaß damit wünschen die Schülerfirma und der gesamte Fachbereich Arbeit Wirtschaft Technik allen Schülerinnen und Schülern im Unterricht!
Fotos:
(GE) Am 22.10.2013 fand im 9. Jahrgang ein Projekttag mit dem Thema „Illegale Drogen“ statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich anhand verschiedener, von Frau Johanna Schmidt hervorragend vorbereiteten, Übungen und Materialien näher mit den verschiedenen dazugehörigen Aspekten befassen.
Nachdem anhand einer Meinungslinie über verschiedene Aussagen bezüglich illegaler Drogen diskutiert wurde, bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgabenstellungen, die aus einem sehr lehrreichen Film über Drogenkonsum erwachsen sind.
Dabei wurden unter anderem mögliche Auslöser und Gründe für eine Abhängigkeit von illegalen Substanzen thematisiert, damit die Schülerinnen und Schüler diese „Fallen“ rechtzeitig erkennen können und nicht selbst in eine Suchtspirale hineingezogen werden.
Im Mittelpunkt des Vormittages stand jedoch die Persönlichkeitsstärkung, sodass es letztlich darum ging, eigene Schwachstellen zu erkennen und Probleme mit anderen Mitteln (z.B. einem sogenannten Notfallkoffer mit allerlei schönen Ideen, was zu tun ist, wenn man schlecht drauf sein sollte) als mit dem Konsum von Drogen zu lösen.
Aufgelockert wurden die Übungen immer wieder durch gut durchdachte Energizer, die den Schülerinnen und Schülern Spaß machten und sie zur weiteren Mitarbeit motivierten.
Am Ende des Tages gaben sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler Frau Schmidt eine Rückmeldung, die bestätigte, dass dieser Projekttag nicht nur sinnvoll und gewinnbringend, sondern auch interessant und abwechslungsreich gestaltet war.
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Die Schüler und Schülerinnen des 9. Jahrgangs der IGS Aurich-West haben vom 04.11. – 23.11.2013 an einem Betriebspraktikum teilgenommen. Den meisten hat das Betriebspraktikum sehr gut gefallen.
Fast alle fanden, dass die Arbeitszeiten angemessen waren und könnten sich durchaus vorstellen, den Beruf später tatsächlich zu erlernen. Viele haben darüber hinaus die Erfahrung gemacht, dass man auch einmal zu Tätigkeiten herangezogen wurde, die so nicht direkt etwas mit dem Ausbildungsberuf zu tun hatten, fanden dies aber nicht weiter schlimm.
Die Kollegen und Kolleginnen im Praktikum waren sehr nett und haben den Schülerinnen und Schülern viel beigebracht.
Das Praktikum wurde überwiegend im AWT-Unterricht vorbereitet.
Während des Praktikums musste ein Praktikumsbericht angefertigt werden. In diesem waren unter anderem Steckbriefe des Betriebs und des Ausbildungsberufes sowie Tagesberichte anzufertigen.
Im Praktikum selbst haben wir viele unterschiedliche Erfahrungen gemacht, die wir vorher gar nicht für möglich gehalten haben. Den meisten ist erst jetzt bewusst geworden, dass eine Ausbildung mindestens genauso anstrengend ist, wie in die Schule zu gehen.
Trotzdessen hat den meisten Schülerinnen und Schülern das Praktikum so gut gefallen, dass sie es ein bisschen bedauerten, wieder in die Schule zurückkehren zu müssen.
Am 25.11.2013 fand schließlich ein Projekttag zur Auswertung des Praktikums statt, die dort gesammelten Fakten kann man sich die kommende Woche noch im Forum ansehen.
Die Betriebe bewerteten unsere Leistung unter anderem wie folgt:
Der Praktikant...
1. ...Ist höflich und zuvorkommend.
2. ...Packt mit an.
3. ...Ist zuverlässig und pünktlich.
4. ...Ist sehr interessiert.
5. ...Ergreift Eigeninitiative.
6. ...Sieht die Arbeit.
In folgende Berufe haben wir „hinein geschnuppert“:
1. Mechatroniker/in
2. Systemelektroniker/in
3. Informatiker/in
4. Biologe/in
5. Bürokaufmann/frau
6. Werbedesigner/in
7. Florist/in
8. Einzelhandelskaufmann/frau
9. Redakteur/in
10. Tanzlehrer/in
11. Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r (PKA)
12. Pharmazeutisch-technische/r Angestellte/r (PTA)
13. Krankenschwester bzw. Krankenpfleger
14. Polizist/in
15. Fotograf/in
16. Tierarzthelfer/in
17. Erzieher/in
18. Rechtspfleger/in
19. Fitnesstrainer/in
20. Zahntechniker/in
21. Chemielaborant/in
22. Immobilienkaufmann/frau
23. Fachinformatiker/in für medizinische Geräte
24. Kunstpädagogin/e
25. Mediengestalter/in
26. Schifffahrtskaufmann/frau
27. Kfz-Mechaniker/in
28. Fitness- und Gesundheitskaufmann/frau
29. Restaurantfachmann/frau
30. Augenoptiker/in
31. Anlagenmechaniker/in
32. Journalist/in
33. Ergotherapeut/in
34. Elektroniker/in
35. Kaufmann/frau für Bürofachmanagement
36. Klempner/in
37. Sozialassistent/in
38. Bankkaufmann/frau
39. Verwaltungsfachangestellte/r
40. Krankenpfleger/in
41. Steuerberater/in
42. Versicherungskaufmann/frau
43. Veranstaltungskaufmann/frau
44. Tischler/in
45. Bauzeichner/in
46. Physiotherapeut/in
47. Mediengestalter/in für Digital- und Printtechnik
48. Mechaniker/in für Land und Baumaschinentechnik
49. Werkzeugmechaniker/in
50. Immobilienmakler/in
51. Reiseverkehrskaufmann/frau
52. Bauunternehmer/in
53. Bäckereifachverkäufer/in
54. Rechtsanwaltsgehilfe/in
55. Elektroniker/in für Automatisierungstechnik
56. Schornsteinfeger/in
57. Raumausstatter/in
58. Fahrzeuglackierer/in
Bericht von Tobias L. (9E), Julia K. (9E) sowie Tobias G. (9F)
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Meldung 06.12. um 12:04 Uhr

Die Schule hat die Nacht gut überstanden. Momentan strahlender Sonnenschein bei leichtem Hagel. Montag geht's weiter! Sorry, Leute!
Meldung 05.12. um 21:38 Uhr
Der Landkreis hat sich nun doch entschieden, den Unterricht am Freitag ausfallen zu lassen. Bitte schaut morgen früh auf der Seite des Landkreises, ob dies auch tatsächlich der letzte Stand ist.
Meldung 05.12. um 17:45 Uhr
Der Landkreis hat die Schulausfallampel (http://schulausfall.landkreis-aurich.de/) auf "Grün" gesetzt. Der Unterricht findet damit planmäßig statt. Bitte informiert Euch morgen früh nochmals, ob sich an der Situation etwas geändert hat. Einen frohen Nikolaus allerseits!
Meldung 05.12. um 17:42 Uhr
Viele von Euch warten auf Neuigkeiten. Bisher hat der Landkreis jedoch noch keine Entscheidung getroffen. Bis dahin putzt doch einfach schonmal Eure Stiefel für den Nikolaus!
Meldung 05.12. um 15:24 Uhr
Noch meint es Xaver gut mit uns. Ein paar Pfützen, ein paar abgeknickte Zweige - nichts, was der Ostfriese nicht gewohnt ist. Was bringen wohl der Abend und die Nacht?
Meldung 05.12. um 14:38 Uhr
Die Entscheidung über einen Schulausfall für den 06.12. wird im Verlauf des Nachmittags getroffen.
Meldung 05.12. um 09:37 Uhr
Der Informationsabend für Eltern der 4. Klassen am Donnerstag, 05.12.2013 um 19.30 Uhr im Forum der Schule fällt auf Grund der Witterungsverhältnisse aus. Die Veranstaltung wird auf Donnerstag, 12.12.2013, 19.30 Uhr verschoben.
Meldung 04.12. um 11:35 Uhr
Die Schulleitung bittet die Eltern darum, sich in den Medien und über die Webseite des Landkreises Aurich (http://schulausfall.landkreis-aurich.de/) über einen möglichen weiteren Schulausfall am Freitag, den 06.12. zu informieren.
Meldung 04.12. um 11:30 Uhr
Am Donnerstag, den 05.12. fällt der Unterricht an der IGS Aurich-West aufgrund des zu erwartenden Sturms aus.
(KK) Gleich zweimal präsentiert der Fachverband Kunstpädagogik (BDK) Ergebnisse aus dem Kunstunterricht unserer Oberstufe in den gerade erschienenen Rundschreiben, der landesweit publizierten Zeitschrift des Fachverbandes.
Darin sind die herausragende Facharbeit von Maria Tjardes (Jg. 13) und experimentelle Handyfilme zum Thema Tinte veröffentlicht. Fabian Knoth und Lukas Schünemann (Jg. 12) haben eine Rezeptur zur Erstellung von Seifenblasen mit blauer Tinte entwickelt und filmisch umgesetzt.
Den Kreativen Glückwunsch für die herausragenden Leistungen.
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(SL) In einer kleinen Feierstunde, die in der Naturschutzstation Lübbertsfehn stattfand, wurden am Donnerstag, den 28.11 acht Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d für ihren Einsatz in Projekt „Meer erleben – Mehr verstehen“ gewürdigt. Der erste Kreisrat Dr. Frank Puchert und Schulleiter Thorsten Quest übergaben den Schülerinnen und Schüler anerkennend für ihren mehr als einjährigen Einsatz Urkunden und hoben das Engagement und die Einsatzbereitschaft der Schüler hervor. Von März 2012 bis März 2013 haben die Schüler wöchentlich Wasserproben an zwei von insgesamt 18 Probepunkten entnommen und auf ihren Phosphatgehalt hin untersucht. Damit haben sie einen wichtigen Betrag zur Beantwortung der Frage geleistet, woher die hohe Phosphatbelastung im Großen Meer kommt und welche Maßnahmen zur Verringerung der Einträge unternommen werden können. Die Phosphatuntersuchungen sind Teil des Gesamtprojektes „Meer erleben – Mehr verstehen“ das von der Projektmanagerin Heike Brunken-Winkler von der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung, ARSU GmbH den Schülerinnen und Schüler des NWS-Kurses von Angelika Schuldt erläutert wurde. Anschließend berichteten die Schülerinnen und Schüler über ihre Arbeit und wie schwierig es manchmal gewesen ist, in dem langen und kalten Winter, wenn der Zulauf zugefroren war, trotzdem Proben zu nehmen. Selbst an Weihnachten und in den Ferien haben sie ihre Arbeit fortgesetzt. Theodor Poppen, Biologe beim Landkreis Aurich stellte im Anschluss die Ergebnisse der Untersuchungen vor und erläuterte das Vorhaben, das in Zukunft dazu führen soll, die Nährstoffmenge im Großen Meer zu reduzieren. Ein 8 ha großer Schilfpolder, durch den das Wasser fließen wird, nimmt die Nährstoffe auf, so dass diese nicht mehr ins Große Meer gelangen können. Das diese Maßnahme umgesetzt werden kann und so die ökologische Situation im Großen Meer verbessert wird, ist auch dem tatkräftigen Einsatz der Schülerinnen und Schüler zu verdanken.
Nach den Feierlichkeiten gab es für alle zur Stärkung ein Mittagessen und bevor es mit dem Bus wieder zurück in die Schule ging, konnten die Schülerinnen und Schüler in einer Führung viele interessante Informationen über die Naturschutzstation Lübbertsfehn erfahren.
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(ER) Die Themenwoche Ernährung findet in diesem Schuljahr erstmalig statt. In den Fächern NWS, GEL, AWT, DEU, REL und KUN nähern sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven an, die Nachhaltigkeit spielt dabei eine besondere Rolle.
Über den Fachunterricht hinaus haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, aus einer Fülle von zusätzlichen Veranstaltungen diejenigen auszusuchen, die sie interessieren. Sie können sich so einen richtigen Studienplan für die Woche zusammenstellen.
Für die Zusatzveranstaltungen kann die Schule auf zahlreiche Kooperationspartner/innen zurückgreifen: die AOK, die BBS2, BFM Catering, Bio Baier, die vzn, das Gesundheitsamt, gv-nachhaltig und weitere.
Die Themenwoche wird gefördert durch die Bingo-Umweltstiftung. Sie ist auch Bestandteil des aktuellen Antrags auf weitere Anerkennung als Umweltschule in Europa.
Im Folgenden eine Übersicht der Angebote in dieser Woche:
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Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
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Film „Supersize me“ |
3./4. Std. |
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3./4. Std. |
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Film „Zeitbombe Zucker“ |
5./6. Std. |
9./10. Std. |
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Produktvergleich Lehrküche |
3./4. Std. 5./6. Std. |
1./2. Std. |
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Sinneserfahrung und gesunde Ernährung |
3./4. Std. |
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Film „Frisch auf den Müll“ |
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1./2. Std. |
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9./10. Std. |
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Supermarktrecherche |
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1./2. Std. |
3./4. Std.
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Gesund leben – leichter lernen |
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5./6. Std. |
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3./4. Std. |
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Was wächst wann wo wie? |
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5./6. Std. |
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Gesundes Fast Food |
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1.-6. Std. |
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Nachhaltig kochen mit Profikoch |
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3.-5. Std. |
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Ernährungsberatung |
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3.-5. Std. |
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Klimaschutz schmeckt |
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1./2. Std. 3./4. Std. |
1./2. Std. 3./4. Std. |
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Regional-saisonal einkaufen, nachhaltig kochen |
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1.-4. Std. |
3.-6. Std. |
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Bioladenrecherche |
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3./4. Std. 9./10. Std. |
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Outdoor Cooking |
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8.-10. Std.
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Einkaufsfalle Supermarkt |
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9./10. Std.
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5./6. Std. |
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Der Schulgarten |
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3./4. Std.
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Klimakonferenz |
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5./6. Std.
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Bildquelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/15/Red_Apple.jpg
(Henning Roolfs) Für uns, den Sport Sport-/Bioschwerpunkt des 13. Jahrgangs, ging es nach Aschau, in die Nähe von München. Uns begleiteten Herr Kühnen und Frau Ahrends, die als Vertretung für Frau Schuldt mitfuhr. Auch den Busfahrer möchte ich noch kurz erwähnen, er stand uns nämlich ebenfalls die ganzen 5 Tage zur Verfügung.
Also, nach viel Vorbereitung sollte es dann am Montag, den 21.10.2013 pünktlich um 6 Uhr morgens in Aurich los gehen. Wir hatten eine eigentlich ganz schöne Busfahrt, wäre da nicht der rechte Außenspiegel gewesen... Der wurde uns nämlich abgefahren, was für uns eine Fahrzeit-Verlängerung von etwa 4 Stunden bedeutete. Naja, um ca. neun Uhr kamen wir in unserer Herberge an, wo wir dann mit einem leckeren Abendessen empfangen wurden.
Nach Zimmer einrichten und kurzer Pause gingen wir zusammen in den Ort und suchten uns eine gemütliche Kneipe.
Am Dienstag ging es zeitig weiter, um halb 9 gab es Frühstück, um 10 fuhren wir nach München. Dort gab es dann Zeit zum "selbstständigen Stadterkunden", wie es Herr Kühnen nannte. Der nächste gemeinsame Programmpunkt war im Olympiapark in München, denn beim sportlichen Schwerpunkt sollte der Sport schließlich nicht zu kurz kommen! Also war Fußballspielen in der "Soccarena" für die Jungs und Eislaufen in der Olympia- Eishalle für die Mädchen angesagt. Die Soccerhalle im Olympiapark München war ein tolles Erlebnis. Auf den blauen Courts von 30 x 15 Metern wurde in 2 Teams von je 5 Personen gegeneinander „gekickt“. Wie schon erwähnt haben sich die Mädchen für die Eishalle entschieden. Zuerst standen alle etwas wackelig auf den Beinen, dies legte sich jedoch sehr schnell. Der Ehrgeiz war groß, sodass es durch das Ausprobieren von kleinen Kunststückchen auch schonmal blaue Flecken gab. Doch der Spaß hat den Schmerz definitiv in den Hintergrund gestellt. Nach 2 Stunden waren dann auch alle "platt", egal ob Fußball oder Eislaufen. Anschließend hatten wir Zeit den 850.000 Quadratmeter großen Olympiapark zu erkunden.Ein Teil von uns ging dafür auf die ca. 200 Meter hohe Plattform des Olympiaturms. Durch das wirklich tolle Wetter hatte man eine echt gute Aussicht. Die Stunde Busfahrt zurück zur Herberge nutzten fast alle zum Schlafen. Dann gab`s wieder leckeres Abendessen. Diesen Abend verbrachten wir auf unseren Zimmern.
Mittwoch sollte wohl Nils's Unglückstag werden, warum erwähne ich später noch. Zumindest begann der Tag gut, denn unser erstes Ziel war der Chiemsee. Nach einem ersten Eindruck der schönen Landschaft dort brachte uns ein Boot auf die Herreninsel, auf der wir nach einem kleinen Spaziergang das Schloss von König Ludwig II. erreichten. Dort nahmen wir an einer sehr interessanten Führung teil. Der Bau des Schlosses ist genau wie ein Teil des Schlosses in Versailles, was natürlich schon aussagt wie prunkvoll und groß das Ganze ist.
Dann brachte uns unser Busfahrer wieder zurück nach Aschau. Den Nachmittag verbrachten wir mit Wandern. Nachdem wir mit einer Seilbahn den Berg hochgefahren sind und uns einen kurzen Moment für den tollen Ausblick genommen hatten, wollten wir also herunterwandern. Ostfriesen und Berge, das war noch nie eine gute Kombination, was dann leider auch gleich auf den ersten Metern klar wurde...Viele unterschätzten die Steigung und wollten herunterrennen. Auch Nils war dabei, und nun zu seinem Unglück: Er verlor die Kontrolle und landete nach einem kleinen Flug mit voller Wucht auf dem Schotterweg.
Natürlich waren wir alle sehr geschockt, aber dennoch wanderte ein Teil weiter, während Herr Kühnen mit einer kleinen Gruppe bei Nils blieb und auf Hilfe wartete. Passend zur Situation setzte auch noch Regen ein. Auch wenn Nils mit einem Hubschrauber abgeholt werden musste, kann man letztendlich sagen, dass er "Glück im Unglück" hatte, denn er ist mit einem gebrochenen Ellenbogen davongekommen. Er war natürlich ab diesem Nachmittag nur noch im Krankenhaus und konnte auch nicht mit uns zurück nach Aurich fahren. Der Rest kam nach einer 7,5 Kilometer langen Wandertour völlig durchnässt in der Herberge an.
Abends gab es mehrere Angebote. Während einige die Disco in unserer Herberge verunsicherten, guckten andere Championsleague.
Am Donnerstag standen Bogenschießen und Montainbike fahren auf dem Plan, denn Ziel der Kursfahrt des Sport-LK's ist es natürlich, auch Sportarten kennenzulernen, die in unserer Heimat so nicht durchgeführt werden können.
Dazu teilten wir uns in zwei Gruppen, Jungs und Mädchen. Die Jungs begannen mit dem Bogenschießen, die Mädchen mit der Mountainbiketour.
Beim Bogenschießen wurden wir nochmals in 3 Gruppen geteilt, die dann durch Zielscheiben-Schießen oder Lauftballon-Schießen Punkte erreichen konnten. Die Gruppe mit den meisten Punkten erhielt einen kleinen Preis. Beim Bogenschießen ist die Präzision und Konzentration sehr wichtig. Auch wenn diese Sportart eher weniger "actionreich" ist, hat sie vielen von uns mehr Spaß gemacht als erwartet. Aber das Mountainbike fahren in den Bergen setzte bei den Meisten noch einen drauf. Es war wirklich eine große Herausforderung. Auch wenn das Hochfahren natürlich am anstrengendsten war, sollte man das Herunterfahren nicht unterschätzen! Vorher hatte keiner geahnt, wie wichtig eine funktionsfähige Bremse am Rad ist. Nur durch gute Bremstechnik konnte man herunter fahren, ohne sich "hinzulegen".
Nach diesem doch sehr anstrengenden Tag hatten sich alle ein gutes Abendessen verdient. Den letzten Abend ließen wir dann in der Dorfkneipe ausklingen.Der Freitag wurde wieder im Bus verbracht, gegen 21 Uhr erreichten wir Aurich. Nils kam den darauffolgenden Montag wieder nach Hause. Ihm geht's mittlerweile auch wieder relativ gut, langsam kommt sein Arm wieder in Bewegung. Insgesamt hatten wir Alle eine sehr sportliche Kursfahrt, die uns sehr viel Spaß gemacht hat! Das verdanken wir natürlich unter anderem auch Herrn Kühnen und Frau Ahrends, vielen Dank also nochmal!
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Schritt für Schritt aufeinander zu gehen
Wie an allen Orten, an denen Menschen über längere Zeiträume zusammen leben und arbeiten, gibt es natürlich auch an Schulen Konflikte und Auseinandersetzungen.
Das Pädagogische Konzept der IGS Aurich stellt dafür ein Bündel von Interventionsmaßnahmen vor: das klärende Gespräch mit vertrauten Lehrer*innen im Dialog oder als Klassengespräch, Sozialpädagog*innen im Freizeitbereich als Anlaufstelle in akuten Krisensituationen und die vertiefende Beratungsarbeit der Sozialpädagog*innen.
Ein weiterer Baustein in diesem Gesamtkonzept ist an unserer Schule der Einsatz von Streitschlichtern.
Streitschlichter sollen bei alltäglichen, leichteren Konflikten und Streitfällen ihren Mitschülern helfen, die Situation zu klären und eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden.
Wichtig ist dabei, dass die Streitschlichter von den Kindern nicht als Bestrafungs- und Disziplinierungsinstanz gesehen werden.
Streitschlichter*innen sind keine Richter, sie entscheiden nicht, wer Recht und wer Unrecht hat. Ziel der Streitschlichtung ist es vielmehr, dass die Streitenden zusammen mit den Streitschlichter*innen Lösungen für die Konfliktsituation erarbeiten.
Die Streitschlichter*innen lernen und trainieren in einem 20-stündigen Kurs:
- Regeln der Streitschlichtung
- Gesprächsleitung
- Frage-Techniken
- Aktives Zuhören
- Spiegeln von Aussagen
- Wahrnehmung von Stimmungen und Gefühlen

Alle 2 Monate treffen sich die Streitschlichter*innen zu einer Teamsitzung, um die Erfahrungen der vergangenen Wochen zu besprechen.
Im Schuljahr 2018/2019 haben Schülerinnen des 7. Jahrgangs die Ausbildung absolviert.
Angeboten wird die Streitschlichtung Donnerstags und Dienstags in der Mittagspause im 5. Jahrgang.
