Aktuelles aus dem Schulleben
Pancake Day 2017
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(HE) Happy Pancake Day, everybody! Am Dienstag vor Aschermittwoch, dem sogenannten Shrove Tuesday, wird in Teilen Großbritanniens und Nordamerikas der Pancake Day gefeiert. Traditionell werden an diesem Tag Pfannkuchen gebacken und mit allem, was die Speisekammer hergibt, belegt. Damit wird die folgende 40tägige Fastenzeit (Lent) eingeleitet. Längst ist dieser Brauch zum Spektakel geworden und wird vielerorts mit Pancake Races zelebriert. Jedes Jahr trifft es einen der Englischkurse von (HE), den Pancake Day auch an der IGS Aurich-West zu feiern. In diesem Jahr erspielte sich der E-Kurs des 7. Jahrgangs die Zutaten für ihre eigenen Pancakes, indem Sie viele Punkte bei Spielchen rund ums Thema machten. Am Ende wurden die Zutaten zu fluffy pancakes mit originalem Pancake Sirup aus Großbritannien verarbeitet. Natürlich war dabei das oberste Gebot, dass nur Englisch gesprochen werden durfte. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und neugierige Besucher wurden gleich mitverpflegt. Die Duftschwaden im Jahrgang werden morgen leider schon wieder verflogen sein. |
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Gemeinschaftsstunde im 5. Jahrgang: Kinder werden Konstrukteure
| (GZ) Eine Aufgabe gemeinsam lösen: Ideen sammeln, sich austauschen, planen, organisieren handeln. So kann man zusammenfassen, was die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs (unter Anderem) in der Gemeinschaftsstunde üben. Im Januar wurden in 2 Klassen Konstruktions-Projekte durchgeführt:
In der 5c bauten die Kinder Murmelbahn- Parcours, in der 5b Brücken. Gruppen wurden gebildet und an Material gab es Pappe, Papier Kartons, Klebe, Scheren, Stifte. Die Kinder sind sehr einfallreich und wollen am liebsten gleich „loslegen“. Aber: Es ist ja einen Gruppen-Aufgabe und so muss man sich zunächst miteinander verständigen: Welche Form soll unsere Brücke haben? Welche Pappe eignet sich? Wie sehen die Pfeiler aus? Welche Hindernisse kommen in unsere Murmelbahn? Wie befestigen wir die Hindernisse? Manche Kinder legen viel Wert darauf, dass das Ergebnis auch schön aussieht. Andere denken: „Egal. Hauptsache, es funktioniert.“ Manche Kinder denken sich die kompliziertesten Konstruktionen aus, und jemand anderes sieht sofort „Das hält aber nicht.“ „Die fragen mich nie, was ich will. Die machen einfach was ohne mich.“ „Der macht gar nichts, wir müssen alles alleine machen.“ Solche Gemeinschaftsstunden bergen auch Zündstoff. Gut so. Denn über das, was ausgesprochen wird, kann man weiter reden und nach Lösungen suchen. Die Ergebnisse entschädigten aber für manchen Ärger während der Arbeit. Die Kinder können sich mit Recht über ihre Konstruktionen freuen. Hier sind einige Impressionen: |
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Bundeswettbewerb "Philosophischer Essay"
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(HE) Der "Bundeswettbewerb Philosophischer Essay" ist ein Wettbewerb, der sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II richtet, die Freude daran haben, einen philosophischen Blick hinter die Kulissen des Alltags zu werfen. Bundesweit nehmen jährlich über 1000 Schüler teil, deren Ziel es ist, einen der ca. 20 Plätze der philosophischen Winterakademie in Münster zu erlangen, indem sie einen Essay zu einem philosophischen Thema verfassen. In der laufenden Runde des Wettbewerbs nahmen drei Schüler/innen des 11. Jahrgangs teil. Sie verpassten leider den Einzug unter die ersten 20, was aber ihre individuelle Leistung nicht schmälerte. Alle drei entschieden sich für einen Essay zu einem Brief von Heinrich Kleist an Adolphine von Werdeck, in dem sich dieser zu der Aussage "Das Wissen macht uns weder besser, noch glücklicher." hinreißen lässt. Merle, Daniela und Bartek nährten sich dem Schriftverkehr, indem sie Kleists Aussagen in einen generelleren Kontext hoben und diese aus verschiedenen Blickwinkeln betrachteten. Bedenkt man, dass die drei zu dem Zeitpunkt des Verfassens erst wenige Monate Philosophieschüler waren, können sich die Ergebnisse bereits sehen lassen! Für ihre Teilnahme erhielten die Schüler/innen ein kleines Präsent, verbunden mit der Hoffnung, weiterhin so viel Interesse an der Philosophie zu zeigen. Die Essays zum Nachlesen: ####################################### Möchtest du allwissend oder glücklich sein? Ein philosophischer Essay von Merle Kim Gerdes ####################################### Wissen - Der Ursprung des Glücks und der Erfüllung? Ein philosophischer Essay von Daniela Planteur ####################################### Ein philosophischer Essay von Bartlomiej Dziuba |
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Zwischen Snapchat und WhatsApp
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Workshop Wunderwelt Smartphone im 5. Jahrgang (HO) Eine mittelgroße Traube von Schülerinnen und Schülern hat sich um die „3“ versammelt. Das bedeutet, sie haben keine Bedenken, eine Information mit der gesamten Schule zu teilen. Auf einer Skala von 1 bis 10 sollten die Fünftklässler selbst Position beziehen, wie offen (1) oder privat (10) bestimmte Informationen für sie sind. In diesem Fall handelt es sich um die Information „Iserv-Passwort“. Ist doch nicht schlimm, kann doch jeder wissen, denken sie. Markus Saathoff-Reents, Diplom-Sozialpädagoge, Jugendschützer und Eltern-Medien-Trainer des Landkreises Aurich, der für vier Vormittage im 5. Jahrgang zu Gast ist, grinst kurz: „Vielen Dank, dann logge ich mich heute Nachmittag mal mit eurem Account ein und schicke eurer Lehrerin in eurem Namen einen Heiratsantrag!“ Das hat gesessen. Plötzlich ist nichts mehr von Gleichgültigkeit zu spüren. Die Schülerinnen und Schüler haben erkannt, wie persönliche Informationen, die allzu freigiebig im Internet publik gemacht werden, missbraucht werden können. Natürlich wurden keine Logindaten übergeben und es wurden auch keine Heiratsanträge verschickt – die Botschaft ist auch so angekommen. Markus Saathoff-Reents trainiert mit den Schülerinnen und Schülern richtiges Verhalten im Umgang mit Internet und Smartphone – ohne dabei als Belehrer und Spielverderber aufzutreten. Den Erkenntnisgewinn überlässt er den Fünftklässlern selbst: „Ich habe so um die 200 Abonnenten auf Instagram.“ – „Und, kennst du die alle persönlich?“ – „Äh, nein.“ – „Weißt du, wer sich hinter den Nicknames verbirgt?“ – „Bei einigen.“ „Ich habe die App XY auf meinem Smartphone installiert. Hat meine Mutter mir erlaubt.“ – „Und, hast du vorher die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen?“ – „Ja, natürlich.“ – „Dann weißt du ja, welche Berechtigungen du der App damit eröffnet hast.“ – „Äh, welche denn?“ Es geht aber nicht nur um das Bewusstmachen, dass das Internet kein Selbstbedienungsladen ist, dass man für einige Apps zwar kein Geld, dafür aber wertvolle Informationen zahlt, oder dass noch nie jemand den Audi A8 gewonnen hat, obwohl der Browser das doch angezeigt hat. Es geht auch um die Bewältigung ganz konkreter Probleme: Was tun, wenn man im WhatsApp-Stress gefangen ist, wenn die Sucht, bei jedem Piepton aufs Handy zu schauen, zu groß wird? Was tun, wenn man in der WhatsApp-Gruppe beleidigt wird? Wie kommt man aus einer Abo-Falle wieder heraus? Wie unterscheidet man Fake News von echten Nachrichten? Wie geht man mit Kettenbriefen um? Als Pädagoge ist man erstaunt von der technischen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler – in der Fragerunde kommen die meisten Nachfragen zu Apps und Games bezeichnenderweise von den anwesenden Erwachsenen. Gleichzeitig kommt aber auch fast ein wenig Mitleid auf – in manchen WhatsApp-Gruppen müssen sich die Mitglieder innerhalb von einer Stunde mit 200 neuen fast inhaltsleeren Kürzestnachrichten herumschlagen. Auf dem begleitenden Elternabend liefert Herr Saathoff-Reents dann auch für die (leider nicht zahlreich erschienenen) Erziehungsberechtigten noch einmal wertvolle Hinweise, wie mit dem überbordenden Medienkonsum der Jugendlichen und allen damit verbundenen Problemen umgegangen werden kann. Fazit: Ein von allen Beteiligten als sinnvoll und förderlich empfundener Workshop. Ein wenig nachdenklich stimmt dann aber Herrn Saathoff-Reents‘ Anmerkung, bis vor kurzem hätte er das Angebot hauptsächlich im 7. Jahrgang durchgeführt. Nun sei er schon im 5. Jahrgang angekommen – und einige Kollegen von ihm seien schon in Grundschulen unterwegs… |
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Besuch aus dem Bergischen Land in der Sprachlernklasse 1
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(PT, SLK 1) Am 14.02.2017 herrschte große Aufregung in der Sprachlernklasse 1: Der ehemalige Ausbilder von Frau Patron wollte die Klasse kennenlernen. Der ist jetzt nämlich auch Lehrer einer „Internationalen Klasse“ an einem Gymnasium in Wuppertal und hatte schon einiges über die Sprachlernklassen an der IGS Aurich-West gehört. Bei uns in Niedersachsen heißt es nicht „Internationale Klassen“ sondern „Sprachlernklassen“. Das beschreibt auch ziemlich gut, was in dem Unterricht passiert: Wir lernen Deutsch sprechen und schreiben, aber wir lernen auch ziemlich viel voneinander und über das Leben in Ostfriesland kennen. Herr Schneider, so hieß der Besuch, musste erst einmal ganz schön viele Fragen beantworten: „Wie heißen Sie?“, „Wo wohnen Sie?“, „Machen Sie gerne Urlaub?“, „Wie lange sind Sie schon Lehrer?“, „War Frau Patron eine gute Schülerin?“ und so weiter und so fort. Jede Frage wurde beantwortet und danach war die Sprachlernklasse dran: „Wie lange seid ihr schon in Deutschland?“, „Was gefällt euch besonders gut?“, „Was ist ungewohnt in Deutschland?“, „Könnt ihr mir die Plakate in eurer Klasse erklären?“, „Warum habt ihr die T-Shirts angemalt?“ und „Wie findet ihr eure Schule?“ Danach hatten wir das Gefühl, dass wir uns ziemlich gut kennengelernt haben. Zu unserer Überraschung hatte Herr Schneider von seiner Klasse Briefe mitgebracht. Die Jungen und Mädchen aus der Schule in Wuppertal kommen aus ganz unterschiedlichen Ländern, zum Beispiel Griechenland und Spanien. Sie lernen genau wie wir in der Sprachlernklasse 1 auch ganz neu Deutsch. In den Briefen haben sie davon geschrieben, was ihnen in Deutschland gefällt und womit sie sich gerne beschäftigen. Selbstverständlich haben wir dann im Unterricht Antwortbriefe verfasst, die in den nächsten Tagen von Herrn Schneider weitergegeben werden. Wer weiß, vielleicht entstehen ja noch Brieffreundschaften?! |
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9. Niedersachen Filmklappe: Xenia und Ines als Schülervertretung der Jury
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(Xenia Uphoff (10f ) / Ines Chilla (10d)) Wir hatten Glück: Xenia und ich bekamen den Jury-Job in der Niedersache Filmklappe, was eigentlich gar nicht so leicht ist. Wir beide besuchen den WPK Film. Unsere WPK-Lehrerin Frau Janssen fragte, ob Interessierte aus unserem Kurs an der Filmklappe als Jury-Mitglied teilnehmen wollen. Am Montagmorgen haben wir im das Seminarhotel in Aurich die Filme der einzelnen Kategorien angesehen .Am ersten Tag haben wir uns die Kategorien Grundschule, Förderschule und Klasse 5 bis 7 angeschaut. Wir haben bis 18 Uhr Filme geschaut. Auch am nächsten Tagen haben wir den ganzen Tag die Filme der Kategorien Klasse 8 bis 10 und Klasse 11 bis 13/BBS Dokumentarfilme gesehen. Wir beide empfanden diese Arbeit als sehr anstrengend, weil wir mehrere Stunden nur saßen und konzentriert Filme schauten, die teilweise auch etwas langweilig waren. Xenia und ich zählten als ein Jury-Mitglied. Wir mussten in drei Bereichen bewerten mit Punkten von null bis drei. Uns fiel es manchmal ein bisschen schwer, uns für eine Punktzahl zu entscheiden, denn wir waren uns nicht immer einig. Am 01.02.17 war dann die Preisverleihung in der Stadthalle Aurich. Morgens bekamen wir im Medienzentrum Aurich unsere Aufgaben. Der Tag war eigentlich sehr entspannt, denn wir hatten recht viel Freizeit. Stündlich sind wir zum ZOB gelaufen, um die eingeladenen Filmcrews abzuholen und zur Stadthalle zu bringen. Dort gab es für alle Teilnehmenden ein Stärkung. Um 16:00Uhr wurden Workshops angeboten, bei denen wir auch ein bisschen halfen. Dann war es auch schon so weit: die Premiere begann in der ausgebuchten Stadthalle: Marcel Mann, ein Synchronsprecher und stand up comedian, war der Moderator der Preisverleihung. Wir fanden ihn sehr lustig. Xenia und ich hatten die Ehre, den Gewinnern der Kategorie Grundschule eine Laudatio(Rede) zu halten. Es wurden viele Filmklappen verliehen und Ausschnitte aus den Beiträgen gezeigt. Am Ende gab es dann noch DVDs mit allen Siegerfilmen. Im Großen und Ganzen hat es uns sehr viel Spaß gemacht und es war ein schönes Erlebnis. |
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